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Sonntag, 31. August 2014

Rezension Marie Lu

"Legend - Fallender Himmel" von Marie Lu
 
 
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Loewe (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785573944
  • ISBN-13: 978-3785573945
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Inhaltsangabe:
     
    Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. „Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie. Die New-York-Times-Bestseller-Autorin bettet die zeitlose Geschichte ihrer Legend-Trilogie über Rache, Verrat und eine legendäre Liebe in ein dystopisches Setting, das erschreckend realistisch und aktuell wirkt: ein Unrechtsregime, das jedes Aufbegehren brutal unterdrückt, Straßenschlachten und ein trotz aller Widrigkeiten unstillbarer Durst nach Freiheit und Gerechtigkeit.
     
    Autoreninfo:
     
    Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Das Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer.  

    Meine Meinung:

    Titel: Gelungener Trilogieauftakt und Debüt in einem

    Als Jugendbuchfan und Dystopieliebhaber kam ich nicht umhin irgendwann auf dieses Buch zu stoßen und meine Erwartungen wurden übertroffen.

    Als Leser werden wir in eine zukünftige Welt katapultiert, in der wir wohl kaum gerne leben wollen würden. Hier herrscht Krieg zwischen der Republik und den Kolonien. Das Leben hier ist geprägt von Armut, Rache, Unterdrückung und Ungerechtigkeit. In dieser Welt leben June und Day. Day ist ein gesuchter Staatsfeind, der Junes Bruder getötet haben soll und sie sinnt als Soldatin nach Rache. Hat Day wirklich ihren Bruder umgebracht?

    Die Handlung wird uns immer im Wechsel mal aus der Sicht von June und mal aus der Sicht von Day näher gebracht, was für zusätzliche Spannung sorgt. War mir June als perfekte Schülerin und Soldatin zunächst erst einmal unsympathisch, mochte ich sie im Verlauf der Geschichte immer mehr und Day als Rebell mochte ich von Anfang an. Das Handeln der Protagonisten ist stets nachvollziehbar und man kann sich gut in sie einfühlen. Die zart entstehende Liebe zwischen den beiden hat mich berührt.

    Die dargestellte Welt war für mich etwas völlig Neues und daher sehr spannend. Der Schreibstil der Autorin hat sich leicht und flüssig lesen lassen und ab der Mitte des Buches kann man dann auch kaum mehr aufhören mit dem Lesen. Anfänglich war mir nicht bewusst, dass es sich hier um ein Debüt handelt, denn der Jugendroman liest sich ohne Holpern und weißt keinerlei Logikfehler oder Schwächen auf.

    Ich las den Start der Trilogie mit Begeisterung und muss nach dem Cliffhanger- Ende nun wirklich wissen wie es weiter geht.

    Fazit: Klasse Start einer vielversprechenden Trilogie, die unheimlich spannend ist. Lesenswert, das sollte man sich nicht entgehen lassen!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Freitag, 29. August 2014

    Leserundenfreitag und Backen...

    Es ist mal wieder Freitag und auch heute wartet ein tolles Leserundenbuch auf mich.


    Diese Leserunde wird mit Autorenbegleitung stattfinden und ich bin schon mächtig gespannt, denn es ist mein erstes Buch von Sylvia Lott.

    Inhalt:

    "Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz – und das Rezept für einen köstlichen Käsekuchen. Sie ahnt nicht, dass sie damit New York im Sturm erobern wird … Jahrzehnte später begleitet die Hamburger Fotografin Rona ihren Großvater nach Long Island, wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte eine Geschichte an, die deren Leben verändert…"

    Tja und um mich so richtig in die Glücksbäckerin hinein versetzen zu können, habe ich einfach mal gebacken.


    Ihr seht hier Apfel- Karamell Cookies. Mit diesen und einer guten Tasse Tee werde ich dann mal in die neue Lektüre starten.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und gelungene Lesestunden...

    Donnerstag, 28. August 2014

    Rezension Gina Mayer

    "Alle Augen auf dich" von Gina Mayer


  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: script5 (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383900165X
  • ISBN-13: 978-3839001653

  • Inhaltsangabe:

    Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!

    Autoreninfo:

    Gina Mayer, geb. 1965, studierte Grafik-Design und arbeitete danach als freie Werbetexterin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit 2006 hat sie eine Vielzahl an historischen und zeitgeschichtlichen Romanen für Erwachsene und Jugendliche veröffentlicht. Viele ihrer Bücher spielen in ihrer Wahlheimat Düsseldorf, wo Gina Mayer mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt.

    Meine Meinung:

    Titel: Jugendthriller ohne Thrill...


    Dies war mein erstes Buch überhaupt von Gina Mayer und ich muss gestehen, dass ich etwas völlig anderes von der Geschichte erwartet hatte als ich letztendlich geboten bekam.

    Im Buch selbst geht es um die Seriendarstellerin Myriam Bellinger, die wie ihre Serienrolle einfach entführt wird. Wenig später tauchen die ersten Internetvideos auf und die ganze Nation kann Myriam beim Leiden zusehen. Hauptkommissarin Amelie Fröhlich leitet den Fall, hat aber keinerlei Anhaltspunkte, wie sie dem Täter auf die Spur kommen soll. Kann die Gefangene durch Crowdfunding von ihrem Los befreit werden?

    Die Autorin erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven, jedoch begleiten wir als Leser hauptsächlich Kommissarin Fröhlich bei ihrer Arbeit. Ich muss gestehen, dass ich mit keinem der dargestellten Protagonisten so recht warm geworden bin. Ich konnte mich nicht in sie einfühlen und auch ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Vor allem der komplizierte Charakter der Kommissarin hat es mir schwer gemacht und teilweise nervte mich diese Figur sehr.

    Der eigentliche Fall, nämlich dass die Schauspielerin verschwunden ist, rückt immer mehr in den Hintergrund. Vordergründig werden die Probleme der Kommissarin behandelt und wir nehmen an intensiver Ermittlerarbeit teil. Aber auch das Leben von Myriams Freunden wird ausführlicher beleuchtet als das Leben von ihr.

    Für mein Empfinden handelt es sich bei diesem Jugendbuch eher um einen Krimi, der durch Polizeiarbeit besticht, denn der Thrill fehlte mir hier einfach. So richtig Spannung wollte nicht aufkommen und auf weiten Strecken plätscherte die Handlung einfach nur so dahin.

    Die Grundidee des Buches, nämlich dass bei einer Entführung das Internet und die Öffentlichkeit eine große Rolle spielen, hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung entsprach nicht meiner Vorstellung.

    Fazit: Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen und ich bin von der Geschichte eher enttäuscht. Daher empfehle ich das Buch nur denjenigen, die gern im Leben eines weiblichen Ermittlers schnüffeln und die sich von exzessiver Polizeiarbeit nicht abschrecken lassen.


    Bewertung: 2/ 5 Sternen

    Mittwoch, 27. August 2014

    Rezension Stephan Bartels

    "Dicke Freunde" von Stephan Bartels


  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453437284
  • ISBN-13: 978-3453437289

  • Inhaltsangabe:

    Nix happy birthday! Ausgerechnet an seinem dreißigsten Geburtstag erwischt Simon seine Freundin mit dem Fahrradkurier auf dem Herrenklo. Und statt verzweifelter Entschuldigungen legt sie nach: Simon habe in den fünf Jahren ihrer Beziehung fünfundzwanzig Kilo zugenommen, sexy sei das nicht. Kurzerhand zieht Simon aus der gemeinsamen Wohnung aus und findet Unterschlupf bei Hotte, einem Arbeitskollegen, der noch viel dicker ist als er selbst. Die beiden Pfundskerle raufen sich zusammen und tauchen unter Mithilfe einer gemeinsamen Freundin in die Wunderwelt der Diäten ein.

    Autoreninfo:

    Stephan Bartels, geboren 1967, arbeitet als Redakteur bei der Frauenzeitschrift Brigitte, schreibt auch für den Stern und Die Zeit, ist begeisterter Krimileser, Musikkenner und ein Fan des FC St. Pauli. Sein Selbstversuchsdiät-Blog Der Kilo-Killer war auf Anhieb ein großer Erfolg, sein daraus entstandenes Buch ein Spiegel-Bestseller. Im August 2011 erschien sein zusammen mit Till Raether geschriebenes Buch Männergefühle. Eine Enthüllung. Er weiß, wie Männer ticken. Und von Frauen ist er ja ohnehin den ganzen Tag umgeben.

    Meine Meinung:

    Titel: Die Männer- WG auf Abnehmkurs: Simon, Hotte und Hund Zottel...

    Das Cover mit den zwei dicken Elefanten und der Cola- Dose in der Mitte fand ich so witzig, dass ich einfach mehr zu dem Buch wissen wollte und da ich den Klappentext überzeugend fand, begann ich diesen lustigen Roman zu lesen.

    Die Geschichte dreht sich um Simon, der ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag von seiner Freundin betrogen wird und Schuld sei er ganz allein, denn wer kann so einen Dicken schon sexy finden? Kurzerhand zieht Simon aus der gemeinsamen Wohnung aus und startet ein Projekt: Abnehmen und im Anschluss Freundin zurück erobern. Wird ihm dies wirklich gelingen?

    Stephan Bartels war mir als Autor bisher völlig unbekannt, was ich nach dieser Lektüre mehr als schade finde, denn sein Schreibstil ist locker, flockig und die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen.

    Die Charaktere sind gut gezeichnet und als Leser kann man sich mit ihnen und ihren Problemen identifizieren. Mein Lieblingscharakter war Hotte, denn er macht die größte Entwicklung durch und ist einfach so ein lieber Kerl mit einem goldenen Herzen, den kann man nur mögen.

    Der Roman, der ohne Weiteres mit den Büchern von Tommy Jaud und Co mithalten kann, ist ungemein witzig und die ideale Lektüre für Zwischendurch. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten gefühlt. Zudem sind genug komische als auch ernste Momente enthalten, was das Buch sehr authentisch wirken lässt.

    Fazit: Ein Spaß dieses Buch zu lesen, daher empfehle ich es sehr gern weiter. Lesenswert!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Dienstag, 26. August 2014

    Rebuy hat es gebracht...

    Es ist mal wieder so weit gewesen, dass ich der Versuchung einfach nicht widerstehen konnte und Bücher kaufen musste, obwohl es bei mir doch gewaltig subt, aber was will man als Leseratte machen? Anlass dafür waren zwei Gründe, die mich zum Bestellen motiviert hatten: 1. Ich bekam von rebuy zu meinem Namenstag einen 5 € Gutschein, der nur 14 Tage gültig ist und 2. wollte ich unbedingt das neue Buch von Sarah Lark haben und das hatten sie bei rebuy gleich nach dessen Erscheinungstermin zu einem unschlagbarem Preis, da musste ich zuschlagen.

    Tja und nun möchte ich euch mal zeigen was es gab und wie der Zustand der Bücher so war.


    Gut verpackt kam das Paket an. Freitagabend bestellt, montags wurde es los geschickt und heute zugestellt, schneller geht es nicht, oder?


    Na erkennt ihr schon was?


    Mitverursacher der Bestellung, es kam eingeschweißt an. Krass oder? Ist wirklich wie neu aus dem Laden, keine Dellen, nichts.


    Der Abschluss der Trilogie ist schon seit ewigen Zeiten auf meinem Wunschzettel gewesen. Der Zustand des Buches ist eine 3 (Schulnote). Für den Preis hätte das Exemplar durchaus etwas besser sein können. Schutzumschlag an einigen Stellen geknickt, ein paar Eselohren im Buch und ein leicht verschmutzter Schnitt. Aber grundsätzlich noch ok. Bücher, die ich reklamieren würde, sehen anders aus.


    Auch dieses Schätzchen hatte ich schon länger im Visier und bei dem Megapreis (unter 5 €) musste ich zuschlagen. Das Buch ist ungelesen, top.


    Dieses Buch habe ich bestellt, weil ich ja derzeit gern historische Romane aus der Zeit kurz vor/ während des ersten Weltkrieges lese und mir das Buch hier empfohlen worden ist. Zustand ist völlig ok, etwas rund gelesen, aber sonst tadellos zu einem angemessenen Preis.


    Auch das ist ein Wunschlistenbuch (wer hat die Wunschliste/ -zettel eigentlich erfunden?). Zustand des Buches eine 2-. Rund gelesen, leicht verschmutzter Buchschnitt, ein paar Knicke, aber bei einem Preis von etwas über 2 € kann man nichts sagen, oder?

    Und wäre eines dieser Schätzchen auch etwas für euch?

    Montag, 25. August 2014

    Rezension Manuela Martini

    "Die Insel" von Manuela Martini


  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena (Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401069764
  • ISBN-13: 978-3401069760
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Der Job auf der Perlenfarm mitten im türkisblauen Pazifik scheint perfekt - bis Hannah eines Tages im Dschungel der Vulkaninsel auf einen verlassenen Bunker stößt. Und dort jene mysteriösen Worte aus dem Tagebuch ihrer leiblichen Mutter entdeckt, die sie bis in ihre Träume verfolgen: Mete bab ou alatranp - Prepare for what is coming!

    Autoreninfo:

    Manuela Martini wurde 1963 in Mainz geboren und lebt heute als Autorin in Spanien. Nach ihrem Studium - Geschichte und Literaturwissenschaft - arbeitete sie als Regie- und Produktionsassistentin im Filmgeschäft. Ein Dokumentarfilm über Opal-Miner führte sie zum ersten Mal nach Australien, wo sie den Hintergrund für ihre ersten Romane fand. In München und Australien entstand ihre Krimireihe mit dem Ermittler Shane O'Connor.
    Inzwischen lebt Manuela Martini auf einer Finca in Südspanien.

     
    Meine Meinung:

    Titel: Mete bab ou alatranp Teil 1
     
    Von Manuela Martini habe ich bisher noch nichts gelesen, aber da ich mich im Jugendbuchgenre zu Hause fühle und der Klappentext so mysteriös klang, bin ich neugierig geworden und begann zu lesen, doch was ich geboten bekam überstieg meine Erwartungen.

    In diesem Jugendthriller, der auf jeden Fall mit Romanen aus dem Erwachsenenbereich mithalten kann, lernen wir Leser Hannah kennen, die erst an ihrem 18. Geburtstag erfährt, dass sie adoptiert worden ist. Durch diese Offenbarung zerbricht für Hannah alles was ihr bisher im Leben wichtig war und sie begibt sich auf eine Reise nach Australien, um sich über einiges klar zu werden. Hannah und ihre neu gefundene Freundin Nikki graben den coolsten Job ever ab, denn sie landen auf einer Perlenfarm, die mitten im Paradies liegt. Doch ist diese malerische Insel wirklich das Paradies oder doch eher die Hölle? Warum passieren auf der Insel die merkwürdigsten, unerklärlichen Dinge? Und was hat ausgerechnet das Tagebuch von Hannahs leiblicher Mutter mit all dem zu tun?

    Der Autorin gelingt es vor allem die Insel und alles drum herum gut zu beschreiben, man kann sich alles bildlich vorstellen und hat fast das Gefühl selbst auf der Insel zu sein.

    Die Handlung wird uns mal aus der Vergangenheit durch Rückblenden, mal aus der Gegenwart und mal aus der Zukunft geschildert, so dass man beim Lesen arg aufpassen muss, dass man nicht durcheinander kommt. Ich kann nur jedem Leser empfehlen das Buch möglichst in einem Schwung zu lesen, denn wenn man mittendrin eine Lesepause einlegt, kann es passieren, dass man den roten Faden verliert.

    Die dargestellten Charaktere sind typische Jugendliche wie man sie von heute kennt. Man kann sich ohne weiteres mit ihnen identifizieren und sich in sie hinein fühlen.

    Zwischendurch driftet die Geschichte ins Mysteriöse ab und man weiß nicht mehr was noch real oder fiktiv ist, aber gerade das macht die Handlung zu etwas Einzigartigem, was ich so bisher noch nicht gelesen habe.

    Ich muss gestehen, dass ich froh war vor Start der Lektüre zu wissen, dass "Die Insel" der erste Part eines Zweiteilers ist, denn sonst wäre ich vom Ende bitter enttäuscht gewesen. Es bleiben unheimlich viele Fragen offen, die dann erst im zweiten Band geklärt werden, so dass zumindest ich jetzt sehnsüchtig auf die bald erscheinende Fortsetzung warte.

    Übrigens fühlte ich mich beim Lesen oft an Filme oder TV- Serien erinnert wie zum Beispiel "Lost".

    Fazit: Ein faszinierender Jugendthriller mit Sogwirkung, der mich begeistern konnte und dessen Fortsetzung ich nun auch zwingend lesen muss. Empfehlenswert!

     
    Bewertung: 4/5 Sternen

    Sonntag, 24. August 2014

    Filmkritik zu "Der Geschmack von Apfelkernen"

    In unserer örtlichen Bücherei entdeckte ich kürzlich folgenden Film:


    Inhalt:

    "Die 28-jährige Iris kehrt zur Beerdigung ihrer Großmutter Bertha ins norddeutsche Bootshaven zurück, wo sie als Mädchen mit ihrer zwei Jahre älteren Cousine Rosemarie, ihrer Mutter und ihren Tanten jedes Jahr die Sommerferien verbracht hat. Zu ihrer Überraschung hat Bertha ihr das Haus vermacht, denn Iris soll leisten, was Bertha nicht mehr konnte: sich erinnern. Nach vielen Jahren steht Iris nun also wieder im alten Haus der Großmutter, streift durch die Zimmer und den Garten, in dem die Johannisbeeren einst über Nacht weiß wurden, als Berthas Schwester Anna mit 16 Jahren an einer Lungenentzündung starb. Noch einmal durchlebt Iris in ihrer Erinnerung die wilden Spiele mit Rosemarie und deren Freundin Mira und ist sich schließlich gar nicht mehr sicher, ob sie das Erbe wirklich antreten will. Nicht nur gute Erinnerungen werden wach. Da ist die Nacht, in der Rosemarie den schrecklichen Unfall hatte. Was machte sie auf dem Dach des Wintergartens? Was wollte sie Iris noch sagen? Iris erkennt, dass Erinnern auch nur eine Form des Vergessens ist. Aber ist sie bereits einen Neuanfang zu wagen?"

    Es handelt sich hierbei um eine Romanverfilmung und da ich Hannah Herzsprung total gern sehe, da musste ich den Film schauen.

    Zu Beginn war ja auch noch alles sehr interessant und spannend, vor allem da einige Familiengeheimnisse gestreut werden. Doch bald wurde das Schauen des Films recht anstrengend, denn es wird dauernd zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gesprungen und erst einmal weiß man dann nicht so genau wer eigentlich wer ist. Tja und die Auflösung der Geheimnisse war für mich nicht wirklich der Kracher.

    Anfänglich hatte ich echt gedacht, dass ich mir das Buch dazu dann unbedingt kaufen muss, aber jetzt bin ich da nicht mehr überzeugt von. Zudem hat das Buch auch recht viele durchwachsene Kritiken, weshalb ich es wohl nicht wagen werde.


    Hat bei euch schon einmal eine Romanverfilmung dafür gesorgt, dass ihr das Buch danach gar nicht mehr lesen wolltet?

    Schönen Sonntag, ich geh dann mal lesen. ;-)

    Samstag, 23. August 2014

    Backen mit der Maus

    Beim Einkaufen im Aldi- Markt bin ich auf dieses niedliche Büchlein gestoßen und da es mit 2,99 € (Normalpresi 4,99 €) günstig zu haben war, musste es einfach mit, schließlich erklärt die Maus ja immer so gut.


    Also es sind schon ein paar tolle Rezepte drin, aber für Kinder? Es sind wohl eher Rezepte von Kuchen, Torten und Co, die Kinder gern essen, aber selber wohl kaum backen können. Nachdem ich dann noch ein paar Rezepte ausprobiert habe, gibt es dann auch eine Rezension zum Buch.

    Ich habe jedenfalls aus diesem Buch mal das Rezept für russischen Zupfkuchen gemacht, denn den esse ich echt gern und bisher habe ich den nur mittels Backmischung gemacht. *schäm*

    Davon brauchen wir was:


    Der Teig muss ordentlich mit den Händen durchgeknetet werden, das kann ganz schön anstrengend sein und ist sicher nur von Erwachsenen zu schaffen.


    Nach dem Kneten sieht er dann so aus. Ich habe dann allerdings nicht die Hälften genommen, sondern 3/4 für den Boden (lag es an der Größe des Bleches?) und 1/4 für die Zupfen oben drauf.

     
    Teig und Quarkmasse vor ihrer Vereinigung
     
     
    Vor dem Backen
     
     
    Nach 50 Minuten backen. Mein Ofen bäckt leider sehr unregelmäßig, weshalb das eine Eckchen etwas dunkel geworden ist.


    Kostprobe hat er auf jeden Fall bestanden. :-)

    Ich muss allerdings gestehen, dass der Kuchen auf dem einzigen Bild im Buch viel größer aussah. Schritt- für- Schrittanleitung gibt es keine und manche Angaben sind durchaus missverständlich. Für Kinder also nichts zum Backen lernen...

    Falls ihr nun auch Lust auf so einen Kuchen habt, dann guckt mal hier.

    Freitag, 22. August 2014

    Happy Leserundenfreitag...

    Dieses Mal kann es ganz pünktlich los gehen, denn die Leserundenbücher sind bereits letzte Woche bei mir eingetroffen. Die beiden Bücher könnten unterschiedlicher kaum sein, denn das eine verspricht Spannung, das andere Humor, so dass Parallellesen kein Problem sein sollte.

    Doch nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen, sondern euch die Bücher vorstellen.

    Buch 1:


    Die Leserunde findet mit Autorenbegleitung statt. Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen, daher werde ich mich ohne große Erwartungen ans Werk machen. Der Klappentext klingt zumindest sehr vielversprechend.

    Inhalt:

    "Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!"

    Buch 2:


    Auch diese Leserunde findet mit Begleitung des Autors Stephan Bartels statt und auch von ihm kenne ich noch nichts, aber ich bin immer für Überraschungen zu haben. Das Cover jedenfalls finde ich schon mal herrlich. :-)

    Inhalt:

    "Nix happy birthday! Ausgerechnet an seinem dreißigsten Geburtstag erwischt Simon seine Freundin mit dem Fahrradkurier auf dem Herrenklo. Und statt verzweifelter Entschuldigungen legt sie nach: Simon habe in den fünf Jahren ihrer Beziehung fünfundzwanzig Kilo zugenommen, sexy sei das nicht. Kurzerhand zieht Simon aus der gemeinsamen Wohnung aus und findet Unterschlupf bei Hotte, einem Arbeitskollegen, der noch viel dicker ist als er selbst. Die beiden Pfundskerle raufen sich zusammen und tauchen unter Mithilfe einer gemeinsamen Freundin in die Wunderwelt der Diäten ein."

    Sobald ich mit backen fertig bin (Näheres dazu morgen hier), werde ich dann auch mein Näschen in eines der Bücher stecken. Bis dahin kann ich mir ja noch in Ruhe überlegen, mit welchem ich beginne...

    Donnerstag, 21. August 2014

    Ein Buchtraum geht in Erfüllung...

    Heute war einer dieser Tage, die man eigentlich am liebsten aus seinem Gedächtnis löschen will. Morgens sich beim Aufstehen nicht fühlen, aber es muss trotzdem zur Arbeit gehen, dann doofe Verkehrsteilnehmer vor sich haben und dann im Job auch noch Stress, da ist man froh, wenn man heim kommt und sich verkriechen kann.

    Doch kaum bin ich daheim, sehe ich wie an der Haustür ein dicker Umschlag lehnt. Oh vom S. Fischer Verlag, was da wohl drin sein mag? Kaum drinnen, musste der Umschlag natürlich sofort aufgerissen werden. Als ich den Inhalt sah, war ich froh, dass ich eine Brille trage, denn sonst wären meine Augen wohlmöglich aus den Höhlen gekullert und ich dachte nur: "Der Tag ist gerettet."

    Und rezensieren darf ich folgendes Buch:


    Inhalt:

    "Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
    Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher."


    Das Buch erscheint offiziell am 25.09.2014 und ich bin so überglücklich, dass ich es vor vielen anderen Lesern lesen darf. Und passen tut es außerdem, denn Anfang September habe ich Urlaub und so viel Zeit in spannende Lektüre einzutauchen.

    Bei so einem Fund würdet ihr sicher auch vor Freude im Dreieck springen, oder? Ich bekomme das Dauergrinsen jedenfalls gerade nicht mehr aus dem Gesicht. :-)

    Danke lieber S. Fischer Verlag für diese gelungene Überraschung, das war besser als Geburtstag haben, da es mein absolutes Wunschbuch ist.

    Mittwoch, 20. August 2014

    Rezension Susanne Schomann

    "Wilder Wacholder" von Susanne Schomann

     
  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956490428
  • ISBN-13: 978-3956490422
  •  
    Inhaltsangabe:
     
    Die grünen Hügel von Cornwall hat Isabell Valentine gegen die blühende Heide von Lunau eingetauscht: Nach dem Unfalltod ihres Mannes wagt sie in der Lüneburger Heide einen Neuanfang: Beruflich mit ihren Modetorten, privat ist da Dr. Kjell Loewenthal. Aber der Landarzt von Lunau ist ein Mann, der sich auf keine feste Beziehung einlassen will, auch wenn seine Blicke in kostbaren Momenten etwas zu versprechen scheinen, an das Isabell nach all den Tränen nicht mehr glauben konnte. Es duftet nach wildem Wacholder, als Kjell sie zum ersten Mal küsst. Und er ist für sie da, als die Vergangenheit sie einholt – und ihr Glück unter dem weiten Heidehimmel in Gefahr gerät.
     
    Autoreninfo:
     
    Susanne Schomann stammt aus Hamburg. Sobald sie lesen konnte, wurde sie zu einer sprichwörtlichen Leseratte. Inspiriert zu ihren romantisch-erotischen Romanen haben sie Nora Roberts, Julia Quinn - und die grenzenlose Weite von Ost- und Nordsee, wo sie regelmäßig ihre Urlaube verbringt. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt.
     
    Meine Meinung:
     
    Titel: Wenn der Wacholder blüht...

    Nach "Die Farbe des Mondes" ist dies bereits der zweite Roman, den ich von Susanne Schomann gelesen habe. Ich bin sonst eher nicht der Typ für Liebesromane, aber der Schreibstil der Autorin ist so unverwechselbar und ihre Geschichten ohne großartigen Kitsch, da mache ich gern mal eine Ausnahme und meine Erwartungen wurden vollends erfüllt.

    Im Buch lernen wir die schüchterne Isabell Valentine, die nach dem Tod ihres Mannes in das kleine, beschauliche Örtchen Lunau gezogen ist, kennen. Hier kreiert sie mit Leidenschaft tolle Torten und andere Gaumengenüsse. Und dann gibt es da noch den gutaussehenden Exsoldaten und Arzt Dr. Kjell Loewenthal. Für beide Charaktere beginnt ein Neustart im Leben, wird das Schicksal ihre Wege kreuzen? Klar, was sonst?

    Frau Schomann gelingt es einfach Charaktere zu schaffen, die einen sofort emotional packen und die man nicht so schnell vergisst. Dabei liegen nicht nur die Hauptpersonen im Vordergrund, sondern auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet. Man fühlt und leidet mit jedem von ihnen.

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert, denn mal begleiten wir Kjell und mal Isabell. Dieser Wechsel sorgt dafür, dass man einen idealen Einblick in die Charaktere erlangt und deren Gefühlswelt besser nachempfinden kann.

    Die Geschichte bietet nicht nur jede Menge Liebe und Leidenschaft, sondern auch Krimielemente finden hier wie üblich ihren Platz. Das letzte Drittel des Buches ist dann auch so spannend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Für mich war das Lesen dieses Buches ein wahrer Genuss und ich freue mich schon jetzt auf den Nachfolger "Der Holundergarten", der mich dann wieder ins beschauliche Lunau führen wird.

    Und ein kleines Highlight befindet sich am Ende des Buches, denn hier findet man Rezepte für die im Roman erwähnten Torten.

    Fazit: Beste Unterhaltung mit jeder Menge Gefühl. Lesenswert und für mich ein neuer Schatz im Bücherregal.


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

    Dienstag, 19. August 2014

    Mein erstes Kauf- eBook

    Seit geraumer Zeit lese ich eBooks aus der Onleihe auf meinem Reader und das ein oder andere kostenlose eBook hat auch den Weg auf den Reader gefunden, aber gekauft hatte ich bisher noch nichts. Tja doch auch das ändert sich irgendwann mal, so wie heute. Das Jugendbuch, was ich schon seit ewigen Zeiten lesen will gibt es derzeit für super günstige 3,99 € in allen eBook- Stores.

    Und es ist, tada:


    Inhalt:

    "35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?"

    Es sind derzeit noch zahlreiche andere eBooks im Angenbot zu diesem tollen Preis (z.B. "Sturz in die Zeit Band 1", "Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht" oder "Aller Anfang ist Hölle - Die Dämonenfängerin").

    Und hier der Fotobeweis von meinem süßen Tolino. :-)


    Und wäre das Buch auch etwas für euch?

    Samstag, 16. August 2014

    Rezension Rebecca Michéle

    "Im Schatten der Vergeltung" von Rebecca Michéle


  • Broschiert: 421 Seiten
  • Verlag: edition oberkassel; Auflage: 1., Auflage (15. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943121526
  • ISBN-13: 978-3943121520

  • Inhaltsangabe:

    Maureen, schottischer Abstammung, verheiratet mit einem einflussreichen englischen Landadligen und Mutter einer sechzehnjährigen Tochter, erfährt, dass ihre Mutter nach der Schlacht von Culloden (in Schottland) von drei englischen Offizieren vergewaltigt worden ist. Sie ist das Produkt dieser Gewalttat. Das erklärt Maureens freudlose Kindheit und Jugend, denn ihre Mutter konnte nie Liebe für sie empfinden. Maureens Ehemann fürchtet einen Skandal, wenn dies bekannt wird. Deshalb verstößt er Maureen und sagt der Tochter, die Mutter wäre gestorben. Um nicht zu zerbrechen, beschließt Maureen, die drei ehemaligen Offiziere zu finden. Der historische Roman spielt im England und Schottland um 1780 - 1782. Er behandelt die Auswirkungen der Niederschlagung des 2. Jakobitenaufstandes in Schottland nach der Schlacht von Culloden.

    Autoreninfo:

    Rebecca Michéle: geboren 1963 in Süddeutschland, lebt mit Mann und zwei Kater in der Nähe von Stuttgart. Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht – auch unter den Pseudonymen Ricarda Martin und Michelle Ross. Großbritannien, insbesondere Cornwall und Schottland, fasziniert sie seit ihrer Jugend. Mindestens einmal im Jahr reist sie auf die britische Insel und recherchiert Schauplätze und Hintergründe ihrer Romane und ist regelmäßig als Reiseleiterin für verschiedene Organisationen in Großbritannien unterwegs.

    Meine Meinung:

    Titel: Auf dem Rachefeldzug...

    Da ich großes Interesse an historischen Romanen habe, probiere ich regelmäßig neue Autoren für mich aus und so kam ich zu Rebecca Michéle mit ihrem Buch "Im Schatten der Vergeltung". Man darf sich keineswegs vom kitschigen Cover ablenken lassen, denn kitschig ist die Geschichte ganz und gar nicht.

    Als Leser begeben wir uns in das Jahr 1780 und begleiten Maureen, die Ehefrau eines englischen Landadeligen. Sie erfährt von ihrer Mutter, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt hatte, dass sie die Frucht einer Vergewaltigung ist und diese Offenbarung zerstört Maureens bisheriges Leben. Sie sinnt nach Rache und begibt sich auf die Suche nach den Peinigern ihrer Mutter. Doch wird sie diese finden? Und wenn ja, was soll sie dann bloß tun?

    Der Roman besticht vor allem durch sehr viel geschichtliches Hintergrundwissen, was ich sehr ansprechend fand. Ich erfuhr viel über Schottland und England der damaligen Zeit.

    Die Handlung wird uns aus der Perspektive der dritten Person näher gebracht und ist ungemein temporeich. Zahlreiche Wendungen sorgen dafür, dass man als Leser ins Staunen gerät.

    Der Nebencharakter Frederica, die Tochter von Maureen, gefiel mir außerordentlich gut, denn ihr Handeln konnte ich immer nachvollziehen und sie war mir sofort sympathisch. Die Hauptprotagonistin Maureen machte es mir jedoch sehr schwer sie zu mögen, da ihre Gedanken für mich oft sehr naiv waren und ihr Handeln stets wankelmütig und völlig überstürzt war. Personen, die eigentlich etwas Gutes tun wollen, aber mit ihrem Handeln mehr Schaden anrichten als alles andere, sind bei mir leider keine Sympathieträger.

    Die Autorin beschreibt alles sehr ausführlich, manchmal zu detailliert, denn wenn angeführte Informationen die Geschichte nicht vorantreiben, dann haben sie für mich stets den Charakter eines Seitenfüllers.

    Unangenehm aufgefallen ist mir (dafür kann die Autorin jedoch nichts), dass sich bei meiner Printausgabe einige Fehler eingeschlichen haben, mal ist ein Wort zu viel, mal fehlt ein Buchstabe, Satzzeichen oder ähnliches, was mir das Lesen doch etwas vergällt hat. Die Schriftgröße war mir persönlich zu klein. Der Klappentext verrät für mein Empfinden auch viel zu viel, denn um das alles zu erfahren, muss man die ersten 100 Seiten gelesen haben.

    Alles in allem hat mich die Geschichte zwar nicht enttäuscht, aber wirklich überzeugen konnte sie mich leider auch nicht. Es passieren einfach viel zu viele Zufälle, die die Geschichte unglaubwürdig erscheinen lassen. Nun gut und wahrscheinlich liegt es auch daran, dass ich mich in die Hauptperson nicht einfühlen konnte.

    Fazit: Wer historische Schmöker liebt, der wird hier auf seine Kosten kommen. Mir hat das Buch leider nur eingeschränkt gefallen, da mir unter anderem einige Passagen zu grausam waren. Geschmackssache und daher nur bedingt zu empfehlen!


    Bewertung: gut gemeinte 3/ 5 Sternen

    Lieber spät als nie, oder?

    Gestern konnte ich euch leider nicht mein neues Leserundenbuch präsentieren, weil die Post nichts gebracht hatte, aber nun ist es endlich da.


    Das Buch werde ich in einer autorenbegleiteten Leserunde lesen und es ist bereits der zweite Roman der Autorin. Ich bin ja sonst nicht so der Fan von Liebesromanen, weil sie mir meist zu kitschig sind, aber Susanne schreibt so gefühlvoll, da sollte man mal ein Buch von ihr gelesen haben.

    Inhalt:

    "Die grünen Hügel von Cornwall hat Isabell Valentine gegen die blühende Heide von Lunau eingetauscht: Nach dem Unfalltod ihres Mannes wagt sie in der Lüneburger Heide einen Neuanfang: Beruflich mit ihren Modetorten, privat ist da Dr. Kjell Loewenthal. Aber der Landarzt von Lunau ist ein Mann, der sich auf keine feste Beziehung einlassen will, auch wenn seine Blicke in kostbaren Momenten etwas zu versprechen scheinen, an das Isabell nach all den Tränen nicht mehr glauben konnte. Es duftet nach wildem Wacholder, als Kjell sie zum ersten Mal küsst. Und er ist für sie da, als die Vergangenheit sie einholt – und ihr Glück unter dem weiten Heidehimmel in Gefahr gerät."

    Freitag, 15. August 2014

    Leserundenfreitag???

    Normalerweise erfahrt ihr an dieser Stelle ja immer, welche Leserunden heute starten, an denen ich teilnehme, aber es ist nur eine und das Buch dazu ist noch nicht da. Tja und leider leider ist die Post schon durch, also wird da heute auch nichts mehr kommen.

    Tja und da muss ich euch dann wohl noch ein wenig auf die Folter spannen...

    Sobald das Büchlein dann da ist, stelle ich es euch natürlich ausführlich vor.

    Bis dahin!

    Tipp: Wer es aber gar nicht mehr aushalten kann, der kann ja einen Blick in meine Leserundenübersicht werfen. ;-)

    Rezension Tanja Bern

    "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" von Tanja Bern


  • Format: ePub
  • Dateigröße: 1557 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 301 Seiten
  • Verlag: Impress (5. Juni 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00KDKKONK

  • Inhaltsangabe:

    Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...

    Autoreninfo:

    Tanja Bern lebt mit ihrer Familie und drei Katzen im schönen Ruhrgebiet. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei ihr nach und nach der Wunsch einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Beeindruckt von Irland und seinen Sagengestalten, von dem Gefühl, nach Hause gekommen zu sein, begann Tanja Bern die Geschichte zu suchen, die sie unaufhörlich in ihrem Inneren sah. Doch kein Buch konnte das wiedergeben, was sie sich vorstellte - bis sie erkannte, dass all das in ihr selbst war.

    Meine Meinung:

    Titel: Dystopie der anderen Art

    "Schattenhauch – Ruinen der Dämmerung" ist bereits das zweite Buch von Tanja Bern, welches ich gelesen habe und mich wieder vollends gefangen nahm.

    Die Autorin entführt uns in eine ferne Zukunft, in der die Welt wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. Eine chemische Grippe hat vielen Menschen das Leben gekostet und nun leben nur noch vereinzelt Menschen ein naturverbundenes Leben ohne jedweden technischen Luxus.

    Unser Hauptcharakter Amelie ist 17 Jahre alt und sie lebt glücklich in ihrem Dorf, denn sie kennt es gar nicht anders mit den Entbehrungen zu leben. Zweifel hegt sie nur gegenüber dem androgynen Derlyn, der so anders ist als die anderen Jungs. Kann man einen Außenseiter mögen? Doch dann verschwindet ein Mädchen aus dem Dorf und zusammen mit ihm versucht sie das Mädchen zu retten. Wird es ihnen gelingen? Und was ist eigentlich hinter den Schutzwällen? Für beide beginnt ein Abenteuer, dass sie zusammenschweißt wie nichts zuvor.

    An der Dystopie hat mir vor allem gefallen, dass die beschriebene, ausgedachte Welt völlig anders ist als in anderen Geschichten, die ich bisher gelesen habe.

    Im Buch legt die Autorin nicht nur ein besonderes Augenmerk auf die Charaktere, sondern beschreibt auch sehr stimmig die Welt ringsherum inklusive der besonderen Flora und Fauna. Man merkt, dass ihr nicht nur die Entwicklung ihrer Figuren wichtig war, sondern auch, dass man die geschilderte Welt bildlich vor Augen hat.

    Der Wechsel zu den einzelnen, handelnden Personen sorgt für zusätzliche Spannung. Alle aufgeworfenen Fragen werden am Ende der Geschichte geklärt und führen zu einem schlüssigen Ende.

    Tanja Berns Schreibstil hat mich ansonsten wieder ungemein verzaubert, denn ihre Beschreibungen lassen in einem Bilder entstehen, die man so schnell nicht vergisst, z.B.: "Iriden so grün wie frisches Moos."

    Ich habe die Geschichte mit Begeisterung gelesen und fühlte mich gut unterhalten.

    Fazit: Eine besondere Dystopie, in die es sich lohnt einzutauchen. Lesenswert!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Donnerstag, 14. August 2014

    Neu und vorab auf dem eReader...

    Nachdem ich mich nun gut 20 Minuten gequält habe, um mein neustes eBook auf dem Reader zu ziehen, mag ich euch das nicht vorenthalten. Ich hoffe ich habe außer Nerven nichts anderes gelassen... Manchmal begeistert Technik wirklich, erst Recht wenn das Programm dauernd abschmiert, aber es ging ja dann doch alles gut. Keep on smiling oder so... :-)


    Inhalt:

    "Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Bei ihm im Büro sitzt der 14-jährige Manuel, dessen Mutter im Ausland arbeitet. Er beobachtet Gerold beim Nichtstun und ahnt nicht, dass dieser Versager sein Vater ist. Gerold fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer Serie von Wohltaten, durch die Gerold immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Und langsam beginnt auch Manuel, ihn zu mögen …"

    Das Buch und auch das eBook erscheinen offiziell am 25.08.2014 im Handel, also lange muss man darauf nicht mehr warten.

    Ich bin ja großer Daniel Glattauer Fan und habe ja nahezu jedes Buch von ihm gelesen, weshalb ich mich wie Bolle gefreut habe vom Verlag ein Vorabexemplar spendiert zu bekommen. Auch wenn ich sonst nicht so der Technikfreak bin, aber einen großen Vorteil hat es: Man muss nicht auf die Post warten und kann sofort durchstarten.

    Ich hatte mir ja vorgenommen, meinen eReader doch mal etwas häufiger zu benutzen und da ich mein aktuelles eBook wohl heute fertig lesen werde, kann ich dann direkt mit dem geschenkten "Geschenkt" starten.

    Auf meinem eReader sieht man das schmucke Cover leider nicht so schön, daher für das Auge noch einmal ein Cover in bunt.

    Mittwoch, 13. August 2014

    Rezension Micaela Jary

    "Das Haus am Alsterufer" von Micaela Jary


  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442480280
  • ISBN-13: 978-3442480289

  • Inhaltsangabe:

    Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird für den Reeder zu einer Frage der Ehre ...

    Autoreninfo:

    Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.

    Meine Meinung:

    Titel: Liebe auf Umwegen…

    Da sich der Beginn des ersten Weltkrieges gerade zum 100. Mal gejährt hat, habe ich großes Interesse an historischen Romanen, die zu dieser Zeit spielen, da verwundert es dann kaum, dass ich zu diesem tollen Roman gegriffen habe. Es ist mein erstes Buch der Autorin.

    Als Leser werden wir in das Hamburg von 1911 geführt und begleiten das Leben der Familienmitglieder der angesehenen Reederfamilie Dornhain. Diese besteht aus Vater Victor und den drei Töchtern Ellinor, Helene und Lavinia. Die drei Schwestern sind sehr unterschiedliche Charaktere, die Ältere Ellinor ist ruhig und besonnen, die Mittlere Helene ist künstlerisch begabt und die Jüngste im Bunde ist eine oberflächliche Schönheit. Und dann gibt es da noch die illegitime Tochter Klara, die im Haus als Dienstmädchen arbeitet. Die jüngste Schwester Lavinia verliebt sich unsterblich in einen Architekten und hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie nur diesen Mann heiraten kann, auch wenn er nicht standesgemäß ist. Zur selben Zeit lernt Helene auch einen Mann kennen, der Architekt ist und das Desaster nimmt seinen Lauf, erst Recht da der Krieg das Leben der reichen Familie ordentlich durcheinander wirbelt.

    Im Roman begleiten wir jeden Charakter immer mal wieder im Wechsel und bekommen so von allen handelnden Personen ein gutes Bild. Für mein Empfinden sind sogar die Nebencharaktere besondere Persönlichkeiten, die man so schnell nicht vergisst. Das Schicksal aller berührt beim Lesen, man fühlt und leidet mit.

    Im Vordergrund der Handlung steht nicht der Krieg, sondern der Werdegang der Familie Dornhain und die Umbrüche und Wandlungen der damaligen Zeit.

    Mir hat an dem Roman vor allem gefallen, dass man sich die Stadt Hamburg einfach unheimlich gut vorstellen konnte und auch welchen Charme die Stadt versprüht hat.

    Ebenso hervorheben möchte ich, dass die Autorin durch viele Nebensächlichkeiten die ganze Geschichte so bildhaft gestaltet, dass man beim Lesen das Gefühl hat eine extrem fesselnde Dokumentation / einen tollen Spielfilm zum ersten Weltkrieg zu schauen.

    Mich hat dieser Roman ungemein gefesselt und sehr gut unterhalten. Zudem habe ich wieder einiges an Geschichtswissen aufbauen können.

    Fazit: Ein toller Roman, der einen den Alltag vergessen lässt. Nicht nur etwas für Geschichtsinteressierte. Lesenswert und daher uneingeschränkt zu empfehlen!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

    Dienstag, 12. August 2014

    Demnächst rezensiere ich für euch...

    Nun mag der ein oder andere denken, dass ich Bücher ausschließlich in einer Leserunde lese, aber dem ist nicht so. Es gibt ja doch Bücher, die ich nur zu gern lesen möchte und dann gibt es gerade keine Leserunde und dann muss es eben auch mal alleine gehen.

    Demnächst habe ich da so einiges vor, was ich euch nun vorstellen werde:

    Buch 1:


    Dieses Buch habe ich gerade eben in der Bücherei abgestaubt. Ich liebe die Bücher von Isabel Allende, weil sie einfach etwas Magisches an sich haben.

    Inhalt:

    "Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten."

    Buch 2:


    Wer kann bei diesem Cover schon widerstehen? Und da ich leichte Jugendlektüre auch mal ganz gern habe, ist dieses Buch genau richtig für mich. :-)

    Inhalt:

    "John hat Schluss gemacht, einfach so! Doch wie soll Olivia ohne ihn überleben? Wer ist sie ohne John, ohne ihre perfekte Beziehung? So einfach gibt sie sich nicht geschlagen. Und so gründet sie die "Operation Vogelkacke": John zurückzuerobern, das ist das Ziel. Doch so leicht ist das alles nicht, wenn man ständig von anderen abgelenkt wird, wie zum Beispiel von Danijel, bei dem man gar nicht anders kann als zu denken: Sexy, toll! Nicht so wie John, überhaupt nicht so perfekt. Aber o Mann, so sexy! ... Kann das Leben wirklich so einfach sein, wie Danijel sagt? Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen, wenn man es gerade will?"

    Buch 3:


    Ich liebe es Geheimnisse in Büchern zu entdecken...

    Inhalt:

    "Ein verschlafenes Bergdorf im Tessin: Anna ist nach Vignano gekommen, um die alte Villa zu verkaufen, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Doch bei ihrer Ankunft stellt sie überrascht fest, dass in dem Haus eine ältere Dame lebt, die den Dachboden bewohnt. Wer ist sie? Und warum verlässt sie nie ihr Zimmer? Langsam begreift Anna, dass ihre Mutter ein düsteres Geheimnis mit ins Grab nahm. Und dass die Schatten der Vergangenheit noch immer über der verfallenen Villa schweben ..."

    Buch 4:


    Als Fan historischer Romane und jemand der gern durch Bücher in andere Länder reist, ist dieses Buch einfach genau das Richtige...

    Inhalt:

    "North Carolina um 1800: Helen wächst als Tochter eines Plantagenbesitzers behütet auf, doch ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, der Vater ist zerfressen von Schuldgefühlen. Helen ist stark und unabhängig, bringt den Sklaven auf der Plantage das Alphabet bei und kümmert sich mehr und mehr um die väterlichen Geschäfte. Von Heirat hält sie nichts, sämtliche Verkupplungsversuche ihres Vaters schlagen fehl. Aber dann taucht John auf, ein einfacher Soldat ohne Herkunft, und noch ehe Helen weiß, wie ihr geschieht, entbrennt sie in Liebe zu ihm. Der Vater verweist ihn des Hauses, und so bleibt den beiden nur das Meer als Ort für ihre Liebe, sie heuern auf einem Schiff an und befahren ein ganzes Jahr den Ozean – doch als Helen ein Kind erwartet, müssen sie zurück an Land und sich der Realität stellen …"

    Und freut ihr euch schon auf die Rezensionen? Wäre eines der Bücher eine Entdeckung für euch?

    Samstag, 9. August 2014

    Rezension Beatrix Gurian

    "Stigmata - Nichts bleibt verborgen" von Beatrix Gurian


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Arena (Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401069993
  • ISBN-13: 978-3401069999
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

    Autoreninfo:

    Beatrix Gurian studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem schreibt sie Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen Recherchen reist sie um die ganze Welt. Außerdem unterrichtet sie kreatives Schreiben für alle Altersstufen. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

    Meine Meinung:

    Titel: Vom Leben gezeichnet…

    Von der Autorin habe ich bisher nur die Romane für Erwachsene gelesen, die mich stets begeistert haben und da musste dann auch mal ein Jugendbuch her, erst recht bei so einem mysteriösen Klappentext.

    Emma versucht gerade noch den Tod ihrer Mutter so verarbeiten als sie ein ominöses Päckchen erhält. Im beigelegten Brief wird sie dazu aufgefordert sich auf die Suche nach den Mördern ihrer Mutter zu begeben, die sie angeblich bei einem Jugendcamp finden wird. Wurde ihre Mutter wirklich umgebracht oder war es doch nur ein Unfall? Kommt Emma dem Geheimnis auf die Spur?

    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bin ich gut in das Buch eingestiegen. Ich konnte mich anfänglich einfach nicht mit Emma identifizieren, was sich aber im Laufe der Geschichte schlagartig änderte.

    Die Handlung wird dem Leser aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten näher gebracht, denn mal begleiten wir Emma in der Gegenwart und mal ihre Mutter in der Vergangenheit. Der Einsatz von Rückblenden hat die Story richtig spannend gemacht.

    Ein großes Highlight in dem Buch sind ganz klar die eingesetzten Fotos, die die Handlung unterstützen, denn so etwas habe ich in einem Thriller bisher noch nicht vorgefunden.

    Das Augenmerk bei den Personen liegt auf Emma und ihrer Mutter Agnes, aber auch die Nebendarsteller werden ausreichend beschrieben, um ein Bild von ihnen im Kopf zu haben.

    Was mich am meisten an dem Buch fasziniert hat war die konstante Steigerung der Spannung, denn kaum glaubte man vor Staunen würden einem die Augen herausfallen, passiert wieder etwas völlig Unerwartetes und man liest voller Staunen und teilweise mit offenem Mund.

    Das Ende ist schlüssig und nahezu alle Fragen werden aufgeklärt.

    Fazit: Ein spannender Jugendthriller, der nur etwas für Leser mit starken Nerven ist. Lesenswert, ich empfehle dieses Buch nur zu gern weiter. Nicht nur etwas für jugendliche Leser…


    Bewertung: 4/ 5 Sternen