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Dienstag, 30. Juni 2015

Gemeinsam Lesen # 26


Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich bin auf Seite 127 von 446.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Nach einer Weile begreife ich, warum: Ich habe gestern Abend nichts getrunken, und ich spüre auch jetzt nicht das Bedürfnis zu trinken."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Die letzten Tage musste ich mit diesem tollen Buch leider pausieren, weil ich bei ein paar Leserundenbüchern weiterkommen musste, bevor mir meine Mitleser davon stürmen. Doch heute will ich endlich wieder meine freie Zeit nutzen und hier weiterkommen, denn das Buch ist für mich derzeit die totale Überraschung. Rachels Gedanken und Gefühle mitzubekommen ist so extrem intensiv, das kann man sich nur schwer vorstellen. Man spürt förmlich wie fertig sie ist und das macht das Buch so spannend. Nun bin ich aber wirklich gespannt, was während ihres Filmrisses passiert ist...

4. Was macht für euch eine gute Rezension aus? Was darf in keiner Rezi fehlen und was sollte auf keinen Fall rein?

Hm das ist gar keine so leichte Frage. Mich interessiert auf jeden Fall, ob das Buch sehr anspruchsvoll ist oder sich in einem Rutsch weglesen lässt. Zudem ist auch immer spannend vorab zu wissen, welche Erzählperspektive gewählt wurde. Ich mag ja am liebsten Ich- Erzähler. Was ich ganz schrecklich finde ist, wenn in Rezensionen gespoilert wird, dann könnte ich ausrasten. Wie kann man in einer Rezension zum Beispiel erwähnen wer der Mörder ist? Ebenso mag ich Rezensionen nicht, die reine Inhaltserzählungen sind, denn ich möchte das Buch ja selbst noch lesen und nicht jedweder Spannung beraubt werden.

Und wie seht ihr das in puncto schlechter Rezensionen?

Rezension J. J. Howard

"Mitternachtsclowns" von J.J. Howard

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Loewe (22. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785578873
  • ISBN-13: 978-3785578872
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Inhaltsangabe:

Lexi ist eine waschechte New Yorkerin. Nie hätte sie gedacht, einmal jenseits der 42. Straße zu leben. Aber nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist sie völlig mittellos. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, die die Familie vor Jahren verließ und deren letzter bekannter Aufenthaltsort ein kleiner Wanderzirkus irgendwo im Süden der USA ist. Dort angekommen, findet Lexi zwar nicht ihre Mutter aber wenigstens einen Job und eine Unterkunft. Doch die Show mit ihren schillernden Artisten, Clowns und Feuerschluckern und den exotischen Tieren fasziniert sie. Wenn da nur nicht der beißende Liebeskummer wäre, den Lexi aus New York mitgebracht hat ...

Meine Meinung:

Titel: Ein Leben beim Zirkus?

Auf dieses Buch bin ich vor allem durch seine Aufmachung gestoßen. Der Klappentext klang spannend und da ich noch nie Einblicke in einen Zirkus erhaschen konnte, dachte ich mir, lies doch einfach mal dieses Buch.

Im Roman geht es um die 17 jährige Lexi, die nach dem Unfalltod ihres Vaters plötzlich ganz allein dasteht. Ihre Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen und sie weiß nicht wo diese sich aufhält. Völlig mittellos macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter und erlebt ein kleines Abenteuer.

Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin.

Die Handlung wird uns aus der Sicht von Lexi näher gebracht.

Lexi als Protagonistin ist gut beschrieben, man versteht ihre Probleme und Ängste und kann sich gut in sie hinein versetzen. Die Nebendarsteller sind aber eher oberflächlich gezeichnet, man erfährt recht wenig über die Zirkusleute und Lexis Freunde.

Natürlich fehlt auch in diesem Jugendbuch das Thema Liebe nicht, doch zum Glück nehmen Lexis Beziehungsprobleme nur einen recht geringen Teil ein.

Richtig gut gefallen haben mir die Beschreibungen aus dem Zirkus, denn das war für mich eine ganz neue, eigene Welt, in die ich gerne mal geblickt habe. Der Zusammenhalt der Zirkusleute war spürbar.

Die Suche nach der Mutter kam mir hier ehrlich gesagt etwas zu kurz. Lexi landet im Zirkus und schwupp ist die Suche nach ihrer Mutter vergessen. Hier hätte ich mir irgendwie mehr Leidenschaft und Interesse an der eigenen Mutter gewünscht.

Ansonsten handelt es sich bei diesem Jugendbuch um einen soliden Roman, vorzugsweise für Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Ältere Leser werden nur bedingt ihren Spaß beim Lesen haben, denn dazu ist die Geschichte doch recht einfach gestrickt. Einen Vergleich mit "Wasser für die Elefanten" hält der Roman nicht stand.

Das Ende konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Die Auflösung wie Lexi dann in ein neues Leben findet war zu positiv und nicht wirklich dem echten Leben entnommen.

Fazit: Gutes Jugendbuch für das weibliche Geschlecht, das ich gern empfehle.


Bewertung: 3/ 5 Sternen

Montag, 29. Juni 2015

[Tag] Wie ich lese ...


Am 19. Juni hat mich meine liebe Namensvetterin Janine von Meine Welt der Bücher getaggt und bevor ich es wieder vergesse, dachte ich mir, dass an diesem tollen sonnigen Tag die Zeit wäre die Fragen zu beantworten, denn dank WLAN kann ich ja trotzdem draußen sitzen.

Wie erfährst du von den Büchern, die du lesen möchtest?

Also in erster Linie stöbere ich bei meinen Lieblingsverlagen öfter mal nach Neuerscheinungen und viele Verlage schicken mir auch Newsletter, so dass ich dann auch auf neue Bücher aufmerksam werde. Ansonsten schaue ich auf vielen Blogs vorbei, gucke mir bei WLD montags die Neuerscheinungen an oder komme über andere Literaturforen an Neuerscheinungsinfos. Witzig finde ich immer, dass mir bei Buchkatalogen (zum Beispiel von Weltbild) nicht Neues mehr unter die Nase kommt, weil ich die Neuerscheinungen meist schon einen Monat im Voraus kenne.

Hat sich dein Buchgeschmack verändert, als du älter wurdest?

Mein Buchgeschmack hat sich sehr stark geändert. Zwischen 10 und 12 habe ich viele Kinderbücher wie die Pucki Bände, Goldköpfchen und Hanni und Nanni und so etwas gelesen. Zur Belustigung stöbere ich da heute auch noch mal rein. Ab 13 hatte ich dann eine extreme Anne Rice Phase, in der ich nur Horror gelesen habe. Harry Potter und Co waren mir da zu doof. Mittlerweile lese ich am liebsten Jugendbücher (ja auch Harry Potter) und historische Romane.

Kaufst du regelmäßig Bücher? Wenn ja, wie oft?

Ich kaufe maximal 1 Mal im Quartal Bücher. Diese sind dann aber meist schon gebraucht. Neu kaufe ich nur sehr selten etwas Neues, weil mir das einfach zu teuer ist. Und ich bin seit der 5. Klasse leidenschaftliche Bibliotheksbesucherin.

Wie bist du zum (Buch)bloggen gekommen?

Ich habe am 29.12.2013 mit dem Bloggen angefangen. Bei Vorablesen gab es damals so eine Vorableser des Monats Aktion und ich war total neidisch auf die vielen tollen Blogs. So etwas wollte ich auch haben und habe mich ans Werk gemacht. Mittlerweile ist es eines meiner wichtigsten Hobbys. Endlich habe ich eine Möglichkeit gefunden meine Freude fürs Lesen mit anderen zu teilen.

Wie reagierst du, wenn du das Ende von einem Buch nicht ausstehen kannst? 

Oh da kann ich echt unausstehlich werden. Bisher habe ich es aber selten erlebt, dass mir nur das Ende eines Buches nicht gefallen hat. Meist merke ich ziemlich schnell, ob ein Buch zu mir passt oder nicht. Wenn es zu schlimm wird, dann breche ich es ab.

Sei ehrlich: Liest du manchmal schon die letzte Seite, um zu wissen, ob es ein gutes Ende gibt?

Das kann ich gar nicht leiden und ich würde so etwas niemals tun. Wenn ich das Ende kennen würde, dann hätte ich gar keine Lust den Rest zu lesen.

Hast du manchmal Leseflauten?

Leseflauten kommen eher selten bei mir vor. Meist ist es so, dass ich gern lesen würde, aber gerade jetzt im Sommer bei tollen Wetter Freunde etwas unternehmen wollen und dann mache ich natürlich mit denen etwas als zu Lesen. Leseunlust hatte ich schon lange nicht mehr. Seitdem ich blogge ist das glaube ich nicht mehr vorgekommen. :-)

Passt sich deine Buchauswahl einer Jahreszeit oder einem Fest/Ereignis an?

Nö eigentlich nicht. Im Übrigen hasse ich Bücher, die sich zum Bespiel um Feiertage wie Weihnachten drehen, die mag ich gar nicht lesen. Ansonsten lese ich im Winter total gern Bücher, die mich in die Südsee oder ähnliches reisen lassen. 


An dieser Stelle noch einmal ein ganz liebes Dankeschön fürs taggen meine liebe Janine. Ist echt lieb von dir, dass du an mich gedacht hast.

Meine Auserwählten, die ich taggen möchte sind:

 Laura von Skyline of Books

und

Insa von Die Eule und ihre Bücher

Na hätten eure Antworten ähnlich gelautet?

Samstag, 27. Juni 2015

Saturday Sentence # 20

 
Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.

Mein heutiger Saturday Sentence lautet:

""Frühstück im Bett, Geburtstagskind", verkündet er, stellt das Tablett auf dem Fußende ab und kommt an meine Seite, um mir einen Kuss zu geben." 

Der Satz stammt aus folgendem Buch:

Inhalt:

"Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von "Jess". Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ..." 

Das Buch habe ich aus der Bücherei. Bisher habe ich sehr viele gemischte Rezensionen zum Roman gelesen, aber ich finde das Buch bisher total genial.

Freitag, 26. Juni 2015

Rezension Rebekka Pax

"Lokes Mond" von Rebekka Pax

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (7. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802597168
  • ISBN-13: 978-3802597169
Inhaltsangabe:

Grausam verstümmelte Pferdekörper, die Köpfe fehlen – so finden Cornelia Arents und ihre Kollegen von der Kriminalpolizei Bochum den Tatort vor. Bald darauf werden die Tierköpfe vor dem Haus eines Professors gefunden, aufgespießt auf Stangen, in die Runen geritzt sind. Cornelias Ermittlungen führen sie an die Ruhr-Universität Bochum, wo sie von einer geheimen Studentenverbindung erfährt, die sich mit germanischen Bräuchen beschäftigt. Als eines der Mitglieder ermordet aufgefunden wird, rückt die Bruderschaft ins Zentrum der Ermittlungen. 

Autoreninfo:

Rebekka Pax wurde 1978 in Mülheim an der Ruhr geboren. Nach Abschluss ihres Studiums der Skandinavistik, mittelalterlichen Geschichte und Archäologie absolvierte sie mehrere Praktika in Los Angeles als Drehbuchlektorin. In den folgenden Jahren arbeitete sie für die Kölner Produktionsfirma Zeitsprung Entertainment im Bereich Story Development und Lektorat. 

Meine Meinung: 

Titel: Hart, härter, Rebekka Pax...

Als geneigte Krimileserin lasse ich mich gern mal von neuen Autoren überraschen. Dies war mein erstes Buch von Frau Pax und wird wohl nicht mein letztes gewesen sein. Bei dem vorliegenden Krimi handelt es sich um den ersten Band einer Reihe mit der Ermittlerin Cornelia Arents.

Die Autorin führt uns nach Bochum, wo sich unsere Ermittlerin mit den Morden an Pferden beschäftigen muss. Doch dabei bleibt es nicht, müssen bald auch Menschen ihr Leben lassen. Alles deutet darauf hin, dass die Ruhr Uni etwas damit zu tun hat. Und was hat es eigentlich mit der Studentenvereinigung "Lokes Mond" auf sich?

Mir hat vor allem gefallen, dass wir einen deutschen Krimi haben, der auch in Deutschland spielt und mal völlig anders ist als alles, was ich bisher so gelesen habe. Gewalt und Schockmomente spielen eine recht große Rolle, aber nie so extrem, dass man nicht mehr weiterlesen möchte.

Cornelia als Ermittlerin ist eine unheimlich interessante Person. Natürlich ist sie kein unbeschriebenes Blatt, sondern hat zahlreiche private Probleme. Man verfolgt ihr Schicksal gern und kann ihr Handeln und ihre Denke stets nachvollziehen. Auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, ganz besonders die böse Fraktion. Will an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

Durch die Handlung führt uns Leser ein beobachtender Erzähler, so dass wir von allen Akteuren etwas mitbekommen und die unterschiedlichsten Protagonisten begleiten.

Ich finde es spannend wie gekonnt die Autorin den Leser in die Abgründe eines Menschen gucken lässt und man nur langsam aufdeckt, was hinter der ganzen Sache steckt. Mich haben einige Offenbarungen und Wendungen echt überrascht.

Fazit: Überzeugender Start einer Reihe, die ich gern weiterverfolgen werde und gern weiterempfehle. Lesenswert!


Bewertung: 5/ 5 Sternen

Donnerstag, 25. Juni 2015

Rezension Ruben Wester-Ebbinghaus

"Better Burger" von Ruben Wester-Ebbinghaus

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag (18. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517093734
  • ISBN-13: 978-3517093734

Inhaltsangabe:

Mit einem Biss zum Glück – Burger sind der leckere Familiensnack, der alle vereint! Egal ob mit Fleisch, Geflügel, Fisch oder mit Gemüse, hier findet jeder seinen Lieblingsburger – und der wird selbst gemacht, mit frischen Zutaten, feinsten Produkten und der Extraportion Leidenschaft! Über 70 Rezeptideen – angefangen beim selbstgebackenen Bun über die perfekten Pattys bis hin zu würzigen Saucen und leckeren Beilagen – bieten alles, was der Burgergriller begehrt. Tipps und Tricks zum richtigen Grillen, Rezepte für Kuchen und Nachspeisen sowie gesunde Drinks machen dieses Buch zum neuen Liebling der Familienküche! 

Autoreninfo:

Ruben Wester-Ebbinghaus, 1971 in Gütersloh geboren, ist Diplom-Kommunikationswirt mit Herdleidenschaft. Nach über 17 Jahren Tätigkeit in der PR-, Event- und Werbebranche hat er damit begonnen, sich ausschließlich mit dem Geheimnis des perfekten Burgers zu beschäftigen und endlich seinen lang gehegten Wunsch erfüllt: 2013 hat er mit seinem Partner das erste "Holy Burger"-Restaurant in München eröffnet, wo täglich frische Bio-Burger aus besten Zutaten hergestellt werden. Mittlerweile sind 25 Angestellte in zwei Filialen tätig und bieten Bio- und Veggie-Burger, die sich nachhaltig in den Gedanken der Gästen verankern sollen. 

Meine Meinung:

Titel: Lust auf Burger?

Braucht man wirklich ein Kochbuch zum Thema Burger? Dies fragte ich mich auch und da mir die Aufmachung von "Better Burger" so gut gefiel, wagte ich einfach mal den Test.

Das Buch wird mit einem stabilen Softcover geliefert, bei dem man Verschmutzungen leicht abwischen kann (kann in der Küche ja durchaus mal vorkommen).

An Rezepten gibt es reichlich und da nicht nur die klassischen mit Rindfleisch, sondern auch Burger mit Fisch oder Hühnchen, Veggieburger und vielerlei mehr. Da findet jeder Geschmack etwas. Selbst an Veganer wurde gedacht.

Zudem werden die Themen Beilagen, Soßen und Desserts ebenfalls behandelt.

Mein Highlight war hier in erster Linie das selber Backen der Burgerbrötchen, den sogenannten Buns.

Alle Rezepte lassen sich leicht nachkochen und es werden Zutaten verwendet, die man in jedem gut sortierten Supermarkt bekommt.

Unsere Familie konnte jedenfalls einige Lieblingsrezepte entdecken, die nun regelmäßig gemacht werden.

Ein Manko hat das Buch jedoch: Man sollte sich bei den Mengenangaben für die Zutaten auf sein Bauchgefühl verlassen und sich nicht nach den Angaben richten, denn sonst verschwendet man Lebensmittel. Egal ob Zutaten für Soßen, Panade oder Fleisch, es ist einfach immer zu viel.

Die Rezepte sind übrigens sehr strukturiert aufgebaut, das hat mir gut gefallen. Am Rand der jeweiligen Seite hat man eine Zutatenliste und für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Die Zubereitungsbeschreibungen sind ausreichend und nachvollziehbar. Zudem haben fast alle Rezepte ein Bild dazu, so dass man sich schon mal Appetit holen kann.

Fazit: Abschließend kann ich sagen, dass sich so ein Burgerkochbuch durchaus lohnt, wenn man wie ich gerne mal einen Burger isst. Die bekannten Burger- Ketten können bei diesen tollen Rezepten jedenfalls nicht mithalten. Klare Kaufempfehlung!


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Mittwoch, 24. Juni 2015

Rezension Martina Hill

"Was mach ich hier eigentlich?" von Martina Hill

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: rororo (30. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499630737
  • ISBN-13: 978-3499630736
Inhaltsangabe:

Comedyqueen Martina Hill hat seit Jahren eine große Fangemeinde – auch in China. Sie selbst erfährt allerdings erst davon, als sie nach Peking eingeladen wird, um in einer chinesischen Comedyserie mitzuspielen. Plötzlich steht sie vor dem größten Abenteuer ihres Lebens, denn die Sache hat einen Haken: Martina leidet unter extremer Flugangst und hatte bisher mit China – abgesehen von "Die 71 süß-sauer, aber bitte mit Tofu!" – nicht besonders viel zu tun. Todesmutig und vollkommen ahnungslos macht sie sich dennoch auf den Weg ins Land des Lächelns … 

Autoreninfo:

Martina Hill studierte Schauspiel in Berlin. Bekannt wurde sie durch die Comedy-Serie "Switch reloaded". Aktuell ist sie in der "heute-show" und in ihrer eigenen Sketch-Comedy "Knallerfrauen" zu sehen. Hill wurde mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 

Meine Meinung:

Titel: Angriff auf die Lachmuskeln…

Ich kenne Martina Hill aus der „Heute Show“ und finde ihre Sketche immer total witzig, weshalb ich mir dieses Buch zugelegt habe.

Im Buch lässt uns die Autorin an ihrer spannenden Reise nach China teilhaben. Sie berichtet dabei in erster Linie über kuriose Attraktionen aus dem Land und warum sie dort eigentlich hin geflogen ist.

Das Geschriebene gibt genau das wieder, wie Frau Hill auch im Fernsehen rüber kommt: Witz und Charme. Wer den Humor von ihr nicht mag, der wird an diesem Buch keine Freude haben.

Ihre Schilderungen sind mit zahlreichen Fotos dokumentiert, die ebenfalls die Lachmuskeln zum Arbeiten animieren.

Fazit: Ein etwas anderer Reisebericht, der die ideale Lektüre für den Urlaub oder zwischendurch darstellt. Kurzweilig und lesenswert!


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Dienstag, 23. Juni 2015

Gemeinsam Lesen # 25


Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich bin auf Seite 78 von 269.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Ich sitze mit einem Buch auf dem Schoß auf einem der Plastikstühle, die jemand vor dem Crewtrailer aufgestellt hat, und sinne darüber nach, wie seltsam es ist, dass es Mitte  Oktober immer noch so heiß ist."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Extrem weit bin ich bis jetzt noch nicht gekommen, aber der erste Eindruck ist schon mal sehr positiv. Lexi ist als Protagonistin jedenfalls sehr sympathisch und die Einblicke in die Zirkuswelt sind spannend. Mal sehen was noch so passiert...

4. Schaust du dir generell Buchverfilmungen im Kino oder auf DVD an? Wenn ja, welche fandest du besonders gut oder besonders schlecht?

Ich gucke mir sehr gern Buchverfilmungen an, aber fast immer auf DVD, da ich nicht gern allein ins Kino gehe und Literaturverfilmungen meinen Mann nicht interessieren.

Besonders schlecht: "Rubinrot" fand ich nicht so prall.

Besonders gut: Die Harry Potter Verfilmungen und "Gute Geister" (The Help).

Welche Buchverfilmung konnte euch so richtig packen?

Rezension Andrea Jolander

"Denken Sie jetzt nichts!" von Andrea Jolander

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (18. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453200861
  • ISBN-13: 978-3453200869

Inhaltsangabe:

Vergessen Sie langes Grübeln, hören Sie auf zu hadern und begeben Sie sich in die Hände Ihrer Intuition! Mit viel Humor erklärt Psychotherapeutin Andrea Jolander, warum spontane Entscheidungen meist die besseren sind und wie wir lernen, unsere Instinkte für uns zu nutzen.

Autoreninfo:

Andrea Jolander, Jahrgang 1952, ist das Pseudonym einer bekannten Psychotherapeutin, die seit über dreißig Jahren in diesem Beruf tätig ist. Neben der Arbeit in eigener Praxis hat sie Psychotherapeuten ausgebildet und bei der Gründung einer Beratungsstelle mitgewirkt. Andrea Jolander ist verheiratet und lebt in Baden-Württemberg. 

Meine Meinung:

Titel: Man beschäftigt sich einfach mal mit sich selbst…

Nach den beiden Sachbüchern „Da gehen doch nur Bekloppte hin“ und „Treffen sich zwei Neurosen“ hat Andrea Jolander nun mit dem vorliegenden Buch ihr neustes Werk vorgelegt. Dieses Mal geht es um unser Unterbewusstsein, was mal wieder unheimlich spannend ist.

Ich weiß nicht wie die Autorin das macht, aber durch ihre Bücher passiert es automatisch, dass ich über mein Leben und mich selbst nachdenke und vergleiche wie ist das bei mir. Das gefällt mir gut, denn so kann ich mich mit dem Geschriebenen identifizieren.

Besonders beeindruckt hat mich wie die Erfahrungen in der frühkindlichen Phase schon Einfluss auf unser späteres Leben als Erwachsene nehmen, das war mir bisher gar nicht bewusst. Auch spannend, dass wir so viel gar nicht beeinflussen können, was unsere Entscheidungen betrifft.

Toll an dem Buch ist zudem, dass die Autorin die Informationen nicht trocken an den Leser weitergibt, sondern diese in Beispielen und Anekdoten verpackt serviert. So lernt man nicht nur etwas dazu, sondern fühlt sich gut unterhalten.

Für mich war definitiv das ein oder andere völlig neu.

Fazit: Wer an Psychologie interessiert ist und sich gern auch mal mit sich und seiner Umwelt beschäftigt, dem wird das Buch gefallen. Ich spreche nur zu gern eine Leseempfehlung aus.


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Montag, 22. Juni 2015

Cover Monday # 20


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.

Mein heutiges Cover stammt mal nicht von einem Buch, das ich selbst besitze, sondern von einem aus der Bücherei. Mit dem Lesen konnte ich noch nicht durchstarten, aber ich bin schon total gespannt darauf.


Inhalt:

"Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …"

Ein Foto kann gar nicht widergeben wie zauberhaft das Buch aussieht. Allein wegen der Optik könnte man diesen Jugendroman schon kaufen. Der Schutzumschlag glänzt und fühlt sich edel an. Er hat etwas Metallisches. Zudem mag ich ja, wenn menschliche Gesichter zu sehen sind. Mir gefällt vor allem der Kontrast zwischen hell und dunkel. Die Krone über dem Buchtitel empfinde ich als I- Tüpfelchen.

Na würdet ihr bei diesem Cover nicht auch neugierig werden?

Rezension Mhairi McFarlane

"Vielleicht mag ich dich morgen" von Mhairi McFarlane

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426516470
  • ISBN-13: 978-3426516478

Inhaltsangabe:

Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.

Autoreninfo:

Mhairi McFarlane wurde 1976 in Schottland geboren. Ihre geographischen Lebensdaten in Kurzform lauten Falkirk – Afrika – Milton Keynes – Nottingham und entsprechen in etwa dem Weg, den ein Designerkleidungsstück zurücklegt, bevor es in einem Laden zur Ruhe kommt. Mhairis Ruhepol ist in Nottingham, wo sie mit einem Mann und einer Katze lebt. Ihr erster Roman "Wir in drei Worten" eroberte sofort die Bestsellerlisten, darauf folgte "Vielleicht mag ich dich morgen". 

Meine Meinung:

Titel: Flach und oberflächlich…

Nach dem sehr guten Erstlingswerk der Autorin „Wir in drei Worten“ war ich doch unheimlich gespannt auf ihren neuen Roman und wurde dann leider arg enttäuscht.

Anna, die eigentlich Aureliana heißt, hat eine schlimme Schulzeit hinter sich, wurde sie doch aufgrund ihres Gewichtes dauernd gemobbt. Als Erwachsene hat sie diese Probleme nicht mehr, denn ihre optische Erscheinung hat sich arg gewandelt und auch im Job ist sie erfolgreich. Beim Klassentreffen, vor dem sie sich fürchtete, wird sie mit offenen Armen empfangen. Und dann trifft sie auf ihren Peiniger von damals und nichts ist mehr wie zuvor…

Die Grundidee dieses Frauenromans gefällt und auch der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen, aber die Umsetzung ist für eine selbstbewusste Frau von heute einfach nur frustrierend.

Die Charaktere inklusive der Handlung sind einfach nur oberflächlich und voller Klischees. Als wenn man nur Erfolg und Glück im Leben hat, wenn man gut aussieht und schlank ist, denn genau das suggeriert leider dieser Roman.

Anna hat mir nicht gefallen, denn Selbstbewusstsein ist bei ihr nicht vorhanden. Wenn man sich so verändert, dann tut man das doch nicht nur bei seiner Optik, sondern auch vom Charakter her, aber sie ist von Selbstzweifeln regelrecht zerfressen. Und mal ehrlich: Aussehen allein ist nicht alles.

Richtig schlimm für mich war jedoch James, den ich ein ums andere Mal am liebsten zum Mond geschossen hätte. Wie kann man sich in so einen miesen Kerl nur verlieben? Sein Charakter hat für mich den gesamten Roman zerstört.

Fazit: Wer auf seichte, an den Haaren herbei gezogene Lektüre steht, der wird diesen Roman lieben. Alle anderen hingegen werden wohl nur den Kopf schütteln und enttäuscht sein. Ich kann für den Roman keine Leseempfehlung aussprechen. Für mich verschwendete Lesezeit…


Bewertung: 2/ 5 Sternen

Samstag, 20. Juni 2015

Saturday Sentence # 19

 
Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.


Mein heutiger Saturday Sentence lautet:

"Dann hatte ich keine Lust mehr zu zählen."

Der Satz ist allerdings von Seite 160, da Seite 158 nur aus Bildern besteht und die Seite 159 weniger als 10 Sätze hat.

Der Satz stammt aus dem super witzigen Buch:

Inhalt:

"Comedyqueen Martina Hill hat seit Jahren eine große Fangemeinde – auch in China. Sie selbst erfährt allerdings erst davon, als sie nach Peking eingeladen wird, um in einer chinesischen Comedyserie mitzuspielen. Plötzlich steht sie vor dem größten Abenteuer ihres Lebens, denn die Sache hat einen Haken: Martina leidet unter extremer Flugangst und hatte bisher mit China – abgesehen von "Die 71 süß-sauer, aber bitte mit Tofu!" – nicht besonders viel zu tun. Todesmutig und vollkommen ahnungslos macht sie sich dennoch auf den Weg ins Land des Lächelns …"

Ich bin mit dem Buch fast durch und ihr dürft euch jetzt schon auf eine tolle Rezension dazu freuen. :-) Ich mag Martina Hills Humor jedenfalls sehr.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Rezension Rainer Wekwerth

"Blink of Time" von Rainer Wekwerth

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Arena (7. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340160094X
  • ISBN-13: 978-3401600949
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Inhaltsangabe:

Sarah Layken flieht vor der Realität - doch vor welcher? Ein Junge will ihr helfen - doch woher weiß er von ihrem Problem? Kein Leben ist wie das andere - doch welches ist das richtige? Um das richtige Leben zu finden, um ihre Liebe wiederzutreffen, um ihren Bruder vor einem Unglück zu bewahren, muss Sarah Layken die gleiche Situation wieder und wieder durchleben. Sie kann sich immer wieder für ein neues Leben entscheiden, aber sie kennt vorher niemals den Preis, den sie dafür bezahlen muss.

Autoreninfo:

Rainer Wekwerth, Jahrgang 1959, hat zahlreiche Bücher, teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Er ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in der Nähe von Stuttgart.

Meine Meinung:

Titel: Zu sehr gehypt, ich bin enttäuscht… 

Aufgrund der zahlreichen, positiven Bewertungen und des sehr ansprechenden Klappentextes bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und Jugendbücher liegen mir ja sowieso.

In der Geschichte geht es um die 17 jährige Sarah Layken, die eines Tages aufwacht und sich nicht mehr in ihrer eigenen Realität befindet. Wie sie dort hingekommen ist, weiß sie nicht. Erst durch das Auftauchen eines Jungen erfährt sie erst nach und nach, was ihr wiederfahren ist. Wird sie eine Realität finden, in der sie mit ihrer Familie in Frieden leben kann?

Die Grundidee des Buches gefiel mir richtig gut, denn parallele Welten, Zeitreisen und ähnliches sind genau meins. Leider wird der Wechsel in den Realitäten nicht ausgereift dem Leser näher gebracht. Man hat eine Ahnung wie das Ganze funktionieren soll, aber Unklarheiten bleiben dennoch.

Der größte Schwachpunkt des Buches sind die Protagonisten, die mir allesamt viel zu impulsiv und naiv gehandelt haben, allen voran Sarah selbst. Sarah konnte bei mir schon nicht punkten, weil sie sich mehr für ihr Äußeres interessiert als für ihren kleinen Bruder und allgemeine Familienprobleme. Im Laufe der Handlung verändert sie sich zwar zum Positiven, aber nicht wesentlich. Zudem gibt sie sich an Dingen die Schuld, für die sie nun wirklich nichts kann. Als Vorbild taugt sie jedenfalls gar nicht.

Josh war bei mir noch einer der wenigen, die ich mochte, weil er sich mit dem Problem „Realitätenwechsel“ beschäftigt hat und Sarah hilft, wo er nur kann. Die anderen Charaktere blieben blass wie z. B. Sarahs Freunde Patrick oder Lona. Deren Probleme erschienen mir an den Haaren herbeigezogen.

Die Liebesgeschichte im Buch habe ich den Protagonisten einfach nicht abkaufen können. Sich wenige Male sehen und dann direkt unsterblich verliebt sein ist für mein Empfinden einfach nur unrealistisch.

Allgemein erschien mir die Geschichte wenig ausgereift und ein ums andere Mal hatte ich das Gefühl, dass sich in die Handlung auch Logikfehler eingeschlichen haben, denn vieles passiert einfach so und als Leser muss man den Umstand hinnehmen, ohne dass man genau erfährt warum dieses oder jenes nun passiert ist. Das war für mich unbefriedigend.

Das Ende konnte es dann auch nicht mehr raus reißen, kam es für mich eher so vor als wollte man nun endlich mit der Geschichte zum Ende kommen.

Fazit: Eine tolle Idee, die leider so gar nicht nach meinen Vorstellungen umgesetzt worden ist. Mir hat das Buch nicht gefallen, weshalb ich auch keine Leseempfehlung aussprechen kann. Man verpasst nichts, wenn man es nicht gelesen hat…


Bewertung: 2/ 5 Sternen

Gratulation zum 75. Geburtstag!!!

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Wie ihr wusstet davon nichts? 

Heute wird eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen 75 Jahre alt und es ist:

Mirjam Pressler


Ich möchte ihr hiermit einfach nur alles Gute wünschen und vor allem Gesundheit. Vielleicht darf man als Leser noch auf ein weiteres Buch von ihr hoffen.

Meinen ersten Lesekontakt mit ihr hattte ich zu Büchern über Anne Frank, denn die Autorin hat das Buch "Grüße und Küsse an alle" geschrieben. Das Buch hat mich damals sehr bewegt.

Aber nicht nur das, sondern auch Bücher wie "Ein Buch für Hanna" oder "Wer morgens lacht" konnten mich stets überzeugen. Die Geschichten der Autorin sind immer sehr tiefsinnig und regen zum Nachdenken an.

Zum 75. Geburtstag der Autorin hat der Verlag eine Sonderausgabe von einem ihrer besten Bücher herausgegeben.


Inhalt:

"Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer. Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen – doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Die große Mirjam Pressler erzählt diesen Stoff neu und provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen."

Ihr wollt noch mehr zu dem Buch erfahren? Dann schaut doch einfach mal auf die Verlagsseite (hier)

Kennt ihr schon Bücher von der Autorin? Wenn ja, welche? Und wie haben sie euch gefallen?

Dienstag, 16. Juni 2015

Gemeinsam Lesen # 24


Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Heute gibt es mich zusammen mit dem Buch auf dem Bild. :-)

Ich bin gerade auf Seite 243 von 310.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Patrick hatte seinen Wagen geparkt und war auf dem Weg zum Strand."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Der Klappentext klang so vielversprechend, doch bisher haut mich das Buch so gar nicht um. Die Protagonisten handeln teils naiv und kopflos und dementsprechend bin ich auch mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden. Da ich mit dem Roman fast durch bin, gehe ich mal nicht davon aus, dass das Ende es jetzt noch rausreißen wird. Leider... Vor Jahren habe ich schon mal ein Buch des Autors gelesen, das mir ebenfalls nicht gefiel. Scheint für mich der letzte Versuch mit ihm zu sein...

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?

Also eine extreme Leseflaute hatte ich zum Glück noch nicht, aber es gibt stressige Arbeitstage, da bin ich einfach zu ko und müde zum Lesen, da muss ich es leider bleiben lassen. Zwingen nützt da gar nichts, denn die Augen fallen einfach zu und man bekommt ja gar nicht mit, was man liest. Sollte ich allerdings ein Buch erwischt haben, dass meine Leseflaute begünstigt, weil es nicht so spannend ist, dann wechsel ich die Lektüre eben. Das hilft meistens.

Montag, 15. Juni 2015

Cover Monday # 19


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.

Mein heutiges Cover ließ mich sofort an Familie, Heimat und heile Welt denken, doch seht selbst:


Inhalt:

"Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge."

Das Sonnengelb im Hintergrund strahlt so etwas extrem freundliches und sanftes aus. Die Scherenschnittoptik habe ich jetzt zwar schon öfter gesehen, aber dieser große Baum, unter dem die Familie steht, der hat schon was.

Was haltet ihr von dem Cover? Mögt ihr es oder ist es euch zu langweilig?

 

Samstag, 13. Juni 2015

Rezension Susan Abulhawa

"Als die Sonne im Meer verschwand" von Susan Abulhawa

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (18. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453291700
  • ISBN-13: 978-3453291706
Inhaltsangabe: 

In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.

Autoreninfo:

Geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge wuchs Susan Abulhawa in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich aktiv für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihr Debüt "Während die Welt schlief" wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt und zum internationalen Bestseller. "Als die Sonne im Meer verschwand" ist ihr zweiter Roman. 

Meine Meinung:

Titel: Das Leben der Familie Baraka...

Das Buch wurde mir empfohlen und da ich mich für die Geschichte Palästinas interessiere, begann ich gespannt zu lesen.

Die Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf, in dem alles in Ordnung ist, bis es von israelischen Soldaten überfallen wird. Die Familie Baraka muss fliehen und ein langer Leidensweg beginnt. Werden sie ihre Reise heil überstehen?

Für mich ist es der erste Roman der Autorin. Susan Abulhawa erzählt gekonnt die Geschichte einer Familie, die sich über vier Generationen erstreckt. Die Autorin verwendet eine so bildhafte und vor allem verspielte Sprache, dass es für mich ein Genuss war dieses Buch zu lesen, allein der Wortwahl wegen.

Ansonsten ist die Erzählweise sehr speziell, denn wir springen immer mal wieder in der Zeit. Mal sind einige Monate vergangen, mal viele Jahre. Diese Sprünge nachvollziehen zu können fiel mir nicht immer leicht, denn selten wird eine Jahreszahl angegeben und man muss schon sehr aufmerksam lesen, um ungefähr zu wissen in welchem Jahr man sich befindet und wie alt die Protagonisten sind.

Hauptakteure sind stets die Frauen, in die man sich sehr gut hineinversetzen und ihre Ängste und Probleme nachvollziehen kann.

Die Handlung um die kleine Mariam, ihrer Familie und die der Folgegenerationen ist vor allem sehr emotional und bedrückend. Die Geschichte ist durch Leid, aber auch den festen Glauben an Gott geprägt.

Mir hat vor allem gefallen, dass man durch den Roman einen tiefen Einblick in eine fremde Kultur erhält und zudem etwas über die Geschichte Gazas erfährt, fernab der grausigen Nachrichten, die man aus diesem Land sonst kennt.

Fazit: Für mich eine tief bewegende Geschichte, die mich sehr berührt hat und die mir gewiss noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Ich empfehle das Buch gern weiter.


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Gewinnspielauflösung

Letzte Woche war ja mein 30. Geburtstag und zu diesem Anlass gab es auf meinem Blog eine kleine Verlosung. Ich mache es kurz und schmerzlos. Scheinbar hat sich niemand für den Gewinn erwärmen können und es gab keine Beteiligung an dem Gewinnspiel, weshalb das zu verlosende Buch an meine örtliche Stadtbücherei wandern wird. Da wird sich der ein oder andere Leser sicher drüber freuen.

Freitag, 12. Juni 2015

Super leckere Crispy- Chicken- Burger dank Kochbuch "Better Burger"

Endlich war mal wieder Zeit zum Kochen und da man Burger auch gut draußen mit einer Hand futtern kann, gab es die Tage Crispy- Chicken- Burger.

Die Buns hatte ich schon vorbereitet und musste diese nur noch auftauen.

Zunächst einmal galt es die Chilimayonaise anzurühren. Wir haben sie mit Fertigmayo zubereitet, da mir Mayo selbst zu machen zu kompliziert ist bzw. gelingt die ja nicht immer.



An die Mayo Gewürze dran (vor allem Chilipulver), dann umrühren, fertig.



Nun zu den Geflügelpattys, für die ich Minutensteaks genommen habe, weil die schon fertig geschnitten und in der richtigen Größe waren.



Zum Panieren zwei Eier verquirlen, würzen und dann rein das Geflügelfleisch.


Danach kommen die Pattys in die Cornflakespanade, die aus einer Mischung aus zerdrückten Cornflakes und Semmelbrösel besteht.


Die Cornflakes bekommt man klein, in dem man sie in einen Gefrierbeutel packt und dann nach Herzenslust mit dem Nudelholz bearbeitet.


Fertig paniert sehen die Pattys so aus:



Diese kommen dann in eine Pfanne mit heißem Öl.



Während die Pattys in der Pfanne liegen, kann man schon mit dem Dekorieren der Buns beginnen.



Alle Bunhälften toasten, dann mit der Chilimayo bestreichen.



Dann den Blattsalat auf die untere Bunhälfte legen.



Bevor die fertigen Pattys auf dem Burger landen, sollte man überschüssiges Fett mit Küchenpapier auffangen.



Nun können die Pattys auf den Burger, die noch mit Tomatenscheiben garniert werden.



Und dann kann es schon ans Essen gehen. Mir hat vor allem das knusprige Geflügelteilchen gefallen, einfach lecker.

Was die Zutatenmengen anbelangt, sollte man auf sein Gefühl hören, denn die stimmen auch hier nicht. An Mayo haben wir deutlich weniger verwendet als angegeben. Bei den Cornflakes haben wir ein Fünftel der Menge verwendet und immer noch viel zu viel gehabt.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Kochbuch "Better Burger".



Donnerstag, 11. Juni 2015

Rezension Thomas Krüger

"Die Fänger des Himmels" von Thomas Krüger

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: 1. Aufl. 2015 (15. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833903317
  • ISBN-13: 978-3833903311
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Inhaltsangabe:

Alissa ist die Tochter eines Wissen­schaftlers und lebt in der Stadt Metronas, im Zentrum der Nigrana - auch Schwarzes Land genannt. Der blinde, obdachlose Tiras ist ihr Freund. Als Alissas Vater entführt wird, machen sie sich auf die Suche. Während sie durch die Geheimnisse der Nigrana reisen, müssen sie sich gegen den Schwarzen Lord wehren, der mit "Memoporting" Macht über das Bewusstsein der Menschen erlangen und ganz Nigrana versklaven will ...

Autoreninfo:

Thomas Krüger, geb. 1962, ist Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern und Kriminalromanen. Mit „Die Fänger des Himmels” legt er seinen ersten Fantasy-Roman vor. 

Meine Meinung:

Titel: Vom Verlag völlig falsch beworben...
 

Auf dieses Jugendbuch habe ich mich immens gefreut, da der Klappentext so interessant klang, doch leider kam die Enttäuschung sehr schnell und es fiel mir unheimlich schwer überhaupt eine Rezension zu verfassen, was jedoch nichts mit dem Buch an sich zu tun hat, sondern mit dem, wie der Verlag das Buch bewirbt.

Laut Verlag handelt es sich um Fantasy für Jugendliche, was ganz klar nicht der Fall ist. Vielmehr wird einem als Leser hier ein sehr detaillierter und ausgeklügelter Science Fiction Roman für Erwachsene geboten. Wer mit diesem Genre nichts anfangen kann, der wird mit dem Buch schnell überfordert sein.

Gut gefallen hat mir, dass in dem Buchinnenseiten Karten zu sehen sind, die bei der Orientierung ein wenig helfen. Die Protagonisten sind junge Erwachsene, aber das war es dann auch schon was dieser Roman mit Jugendbüchern gemein hat.

An Protagonisten gibt es für meinen Geschmack fast zu viele. Jede Person wird mit Namen benannt und dieser dann im weiteren Verlauf genannt, doch man kann sich die meisten gar nicht merken, da sie für die Handlung kaum wichtig sind. Mir fiel es schwer mich mit jemanden zu identifizieren, da mir der Zugang zum Buch nahezu unmöglich war.

Die Erzählweise des Autors ist sehr detailliert und verspielt. Thomas Krüger hat sich bei dem Erfinden seiner Welt wirklich etwas gedacht und lebt dies auch total aus. Vor allem Technik und Physik spielen eine große Rolle.

Leider überstiegen die zahlreichen Ideen des Autors meinen Horizont und ich konnte der Geschichte nur schwer folgen, weil ich eben leichte Jugendfantasy erwartet hatte und keine ausgeklügelte Science Fiction Welt, denn das ist leider so gar nicht mein Genre.

Fest steht, dass Thomas Krüger schreiben kann und Leser, die sich von dem Genre angesprochen fühlen, die werden beim Lesen die reinste Freude empfinden. Jugendliche Leser und Erwachsene, die gerne mal ein leicht zu lesendes Jugendbuch genießen möchten, werden jedoch bitter enttäuscht sein, da sie der Handlung nicht werden folgen können.

Fazit: Nur etwas für Science Fiction Fans, die mit einer enormen Vorstellungskraft gesegnet sind. Alle anderen lassen besser die Finger davon. Vielleicht sollte der Verlag die Genre- Einordnung des Romans überdenken...


Bewertung: 3/ 5 Sternen