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Mittwoch, 30. September 2015

Rezension Andreas Gruber

"Racheherbst" von Andreas Gruber

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482410
  • ISBN-13: 978-3442482412
Inhaltsangabe:

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden... 

Autoreninfo:

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und vier Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußert erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst. 

Meine Meinung:

Titel: Der zweite Fall für Walter Pulaski…

Nachdem mir „Todesurteil“ von Andreas Gruber schon gut gefiel, wollte ich nur zu gern einen weiteren Thriller von ihm lesen. Erst als ich das Buch in den Händen hielt, merkte ich, dass es sich nicht um einen Maarten S. Sneijder Fall handelt, sondern nach „Rachesommer“ um den zweiten Teil mit Walter Pulaski, was der Unterhaltung aber keinen Abbruch tat. Zudem liebe ich die Stadt Leipzig, also warum nicht diese Stadt mal als Setting probieren. Und ich denke man kann diesen Fall auch gut ohne Vorkenntnis von „Rachesommer“ lesen.

Im Buch hat Walter Pulaski einen eher nichtssagenden Fall zu bearbeiten, nämlich den Mord an einer Prostituierten. Ungewöhnlich ist nur die Art der Tötung, die mehr geplant als zufällig erscheint. Walter wird stutzig und beginnt trotz der angeblichen Nichtigkeit des Falls weiter auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf einen Serientäter der besonderen Art. Wird Walter ihn dingfest machen können?

Auch hier weiß der Autor sofort wieder mit seinem ganz besonderen Schreibstil zu fesseln. Er schildert die Ereignisse offen, ohne etwas zu beschönigen und man muss als Leser schon hart im Nehmen sein, denn wir erfahren was den Opfern passiert ist. Für mich war das definitiv keine Lektüre für die Nacht. Zudem kann man sich die Umgebung unheimlich gut vorstellen.

Die dargestellten Charaktere haben jeweils ihren ganz eigenen Charme. Walter besticht durch seine bissige, teils freche Art, was mir manches Mal sogar imponiert hat. Man muss ihn einfach mögen, weil er so normal und schnörkellos ist. In Evelyn Meyers konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Einblicke in den Alltag einer Anwältin fand ich spannend und man kann sich seine Klienten nun mal nicht aussuchen.

Die Ereignisse werden durch einen allwissenden Erzähler vermittelt und als Leser begleiten wir mal Walter in Leipzig, mal Evelyn in Wien und auch dem Täter schauen wir über die Schulter. Gerade dieser Wechsel sorgte für zusätzliche Spannung.

Der Autor hat zahlreiche Wendungen eingebaut, mit denen man als Leser partout nicht rechnet.

Fazit: Ein Buch, das unheimlich spannend und unterhaltsam ist. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ideal um auf dem Sofa zu klönen und sich herrliche Schauer über die Haut jagen zu lassen…

Bewertung: 5/ 5 Sternen

Dienstag, 29. September 2015

Gemeinsam Lesen # 39


Eine Aktion von Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich bin auf Seite 80 von 410.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Sie geht in die Cafeteria und füllt den Wasserkocher."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich fand die Victoria-Bergman-Trilogie ja echt nicht übel, weshalb ich nun auf das neue Buch des Autorenduos gespannt war. Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, aber eines zeichnet sich ab: Das Duo ist seinem Stil ganz klar treu geblieben. Auf den ersten Seiten wurde ich mit Protagonisten überhäuft und zig Fragen geistern mir durch den Kopf. Besonders aufgewühlt hat mich das Thema des Buches, nämlich Selbstmorde. Ich finde es bisher jedenfalls sehr interessant und hoffe, dass ich bald wieder mehr Lesezeit habe. Es ist jedenfalls keine leichte Kost, die man mal eben nebenher liest...

4. Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr KAUFT?

Oh da kommen ganz unterschiedliche Faktoren zusammen. Bei Lieblingsautoren kaufe ich eigentlich nahezu blind, da lese ich nicht mal den Klappentext, sondern muss das Buch einfach haben. Ansonsten fängt mich wohl am ehesten ein Cover ein und wenn mir dann der Klappentext zusagt und die ersten Rezis auch vielversprechend klingen, dann schlage ich zu. Ansonsten höre ich auch gern auf Empfehlungen von Bloggern, die einen ähnlichen Geschmack wie ich haben, denn dann mache ich auch weniger falsch. Also richtig blind und ins Blaue greife ich also nur bei Lieblingsautoren, bei allen anderen informiere ich mich ausführlich. Mal eben so nebenbei ein Buch im Laden kaufen, findet bei mir daher eher selten statt. Das hat aber vielleicht auch damit zu tun, weil meine Buchwunschliste so groß ist, dass ich mir erstmal einen Wunsch erfülle, bevor ich ahnungslos ein Buch kaufe.

Montag, 28. September 2015

Cover Monday # 33


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.

Ich habe heute wieder ein interessantes Cover ausgesucht und auch hier ist es wieder ein Jugendbuch. Irgendwie sprechen die mich echt am ehesten an.


Inhalt:

"Niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war. Niemand wird kommen, um sie zu suchen... Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß - dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben..."

Erst einmal muss ich gestehen, dass blau zu meinen Lieblingsfarben zählt, erst recht wenn es als Wasser, Wellen oder ähnliches erscheint. Bei meiner heutigen Wahl finde ich so toll, dass man das gelbe Rettungsboot und den Hai ganz in dessen Nähe erst auf den zweiten Bick erkennt. Zudem passt für meinen Geschmack das Cover hervorragend zum Inhalt. Dadurch das das Cover Hochglanz ist, wirkt das Blau im Original noch mehr nach Wasser.

Mögt ihr meine heutige Wahl? Vielleicht kennt ihr ja sogar das Buch?

Samstag, 26. September 2015

Saturday Sentence # 33

 

Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.
 
Mein heutiger Saturday Sentence lautet:

"Sie fühlte sich wie ein Mädchen, das hilflos und unwissend vor seinem Lehrer stand."

Der Satz stammt aus folgendem Buch:

Inhalt:

""Lass uns Backe Kuchen spielen!" - dieser Satz und ein altes Foto sind die einzigen Erinnerungen, die Tanja Wellenstein an ihre Mutter hat. Vor zwanzig Jahren kam diese auf einer Reise ums Leben, Tanja wuchs bei den Großeltern auf, denen sie nie gut genug war. Doch dann erfährt sie durch einen Zufall, dass ihre Mutter Valentina auf der Insel Langkawi lebt und einen schweren Unfall hatte. Überstürzt bricht Tanja nach Malaysia auf, wo ihre Mutter mit dem Tod ringt. Hat das Schicksal wirklich gewollt, dass sie einander niemals wiedersehen?"

Freitag, 25. September 2015

[Aktion] Burn it or love it # 8


Diese Aktion stammt von Sonja von Lovin Books.

Heute ist wieder mal Zeit, um euch eines meiner Lieblingsbücher vorzustellen. 

Dieses LOVE IT Buch ist für mich eher untypisch, da ich nicht so der Liebesromanfan bin, aber die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser bei der Stange hält.


Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier lesen.

Das Besondere an Susanne Schomanns Büchern ist wohl, dass man hier nicht mit Klischees überladen wird, wie das sonst oft der Fall in Liebesromanen ist, sondern man bekommt authentische Charaktere, in die man sich einfühlen kann und mit denen man mitfiebern kann. Zudem beinhaltet jeder Roman der Autorin auch Spannungselemente, was die Bücher zu etwas ganz besonderem macht.

Nun ja und die Optik des Buches ist auch nicht ohne, oder? Das Cover lädt in meinen Augen ja schon direkt zum Träumen ein.

Wenn ihr auch absolut nichts für Liebesromane über habt, dann probiert es vielleicht mal mit einem Roman dieser Autorin, vielleicht entdeckt ihr ja so doch noch ein anderes Genre für euch...

Donnerstag, 24. September 2015

Rezension Jodi Picoult

"Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (31. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570102173
  • ISBN-13: 978-3570102176
Inhaltsangabe:

Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade? 

Autoreninfo:

Jodi Picoult, geboren 1967 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zahlreichen Tieren in Hanover, New Hampshire.

Meine Meinung:

Titel: Wenn deine Vergangenheit den Rest deines Lebens bestimmt...

Seitdem ich "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult gelesen hatte, war ich von ihren Geschichten fasziniert und so war es nur verständlich, dass ich auch ihr neustes Werk lesen wollte.

Im Buch geht es um die junge Sage Singer, die seit einem Autounfall menschenscheu geworden ist, denn ihr Gesicht ist entstellt und zudem gibt sie sich die Schuld am Tod ihrer Mutter. Den Schmerz versucht sie über eine Trauergruppe zu verarbeiten, in der sie alsbald den um viele Jahre älteren Josef Weber kennenlernt. Schnell merken die beiden, dass sie etwas verbindet und eine tiefe Freundschaft entsteht. Können sie sich gegenseitig Halt geben und ihren Schmerz überwinden? Und wird ihre Freundschaft Bestand haben?

Die Handlung gestaltet sich völlig anders als erwartet, was aber nicht heißt, dass es mir nicht gefallen hat.

Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Während die Gegenwart durch Sage Singer und Leo Stein beleuchtet wird, vergegenwärtigen uns die Vergangenheit Sages neuer Freund Josef Weber und ihre Großmutter Minka. Die jeweiligen Parts lassen sich gut durch unterschiedliche Schriftarten und der jeweiligen Überschrift unterscheiden. Der jeweils berichtende Protagonist fungiert als Ich- Erzähler.

Sage ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, an die man sich erst so ein wenig gewöhnen muss. Sie hat einige Päckchen des Lebens zu tragen und man spürt ihren Schmerz, das hat mir gut gefallen. Josef mochte ich anfänglich unheimlich gern, als dann aber sein Geheimnis zu Tage tritt, da war ich erschüttert und mir nicht mehr sicher, was ich von ihm halten soll, aber da ging es mir wahrscheinlich wie Sage.

Besonders berührt hat mich jedoch das Schicksal von Sages Großmutter Minka. Das Thema Holocaust wurde in Büchern schon oft besprochen, aber die Autorin hat hier ihre ganz eigene Art damit umzugehen und konnte mich überzeugen.

Ich bin vernarrt in die Vergangenheit und vor allem faszinierte mich schon immer die Geschichte der Juden, seitdem ich mit dieser das erste Mal im Geschichtsunterricht in Berührung kam.

Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an und man sollte hart im Nehmen sein oder es verkraften, dass die ein oder andere Träne rollt. Gerade bei dem aktuellen Flüchtlingsdrama bekommt man aufgrund dieser Geschichte noch einmal eine ganz andere Sichtweise.

Fazit: Ein Roman, der mich berührt hat. Frau Picoult sorgt dafür, dass man als Leser selbst seine Schlüsse zieht und sich eine eigene Meinung bildet. Gern empfehle ich den Roman weiter.


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Flammendes Inferno, was tun?

Gestern gingen mitten in der Nacht die Sirenen. Da wird man natürlich wach und fragt sich, was denn pasiert sein könnte. Ich stand also auf, sah aus dem ein oder anderen Fenster und musste feststellen, dass drei Häuser weiter ein Haus lichterloh brannte und glühende Ascheflöckchen auch in die Richtung meines Wohnhauses flogen. Ihr könnt euch vorstellen wie aufgebracht und aufgeregt ich war. Erst als die Feuerwehren anrückten, konnte ich mich wieder etwas beruhigen und die Feuerwehr hatte den Brand dann auch schnell im Griff.

In der Nacht fragte ich mich dann als Bücherwurm des Öfteren, welches Buch aus meinem Bestand ich denn gerettet hätte, wenn das Feuer vielleicht näher gerückt wäre und ich das Haus hätte verlassen müssen? Mir wäre so schnell sicher keines eingefallen.

Daher meine Frage an euch: Sollte es bei euch mal brennen, welches Buch ist euch so wichtig, dass ihr es auf jeden Fall retten würdet, bevor Flammen es sich schnappen?

Ich habe über die Frage auch lange nachgedacht und ich würde zu diesem Buchpaar greifen.

Die beiden Bücher sind älter als ich selbst (Erstausgabe von 1980), zahlreiche Seiten sind lose und wert sind sie gewiss nichts mehr, zumindest materiell, aber sie haben einen sehr hohen ideellen Wert für mich, denn es sind die ersten Bücher, an die ich mich erinnern kann und meine Mom hat mir daraus jahrelang vorgelesen, was ich immer sehr genossen habe und was vielleicht auch meine jetzige Leseleidenschaft gefördert hat.

Ich bin mächtig gespannt, welches Buch ihr retten würdet...

Mittwoch, 23. September 2015

Rezension Iris Grädler

"Meer des Schweigens" von Iris Grädler

  • Broschiert: 450 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 1 (5. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383216300X
  • ISBN-13: 978-3832163006
Inhaltsangabe:

In der Bucht eines kleinen Küstenortes in Cornwall werden innerhalb kurzer Zeit ein toter Hund und die Leiche eines Mannes angespült, beide grausam verstümmelt. Der Mordfall bringt die Welt des friedlichen Dorfes empfindlich ins Wanken und verlangt Detective Inspector Collin Brown alles ab. Seine geliebte Bildhauerei und auch seine Familie kommen jetzt zu kurz. Er findet heraus, dass der Tote ein schottischer Millionär war, über den niemand Genaueres zu sagen weiß. Eine Spur führt zu Anthony Polodny, dem kürzlich verstorbenen Sohn eines polnischen Einwan-derers. Doch welche Verbindung bestand zwischen den so ungleichen Männern? Der Detective erhofft sich Hilfe von Elizabeth Polodny, die für die Beerdigung ihres Bruders aus Australien in die englische Heimat gereist ist. Bald wird klar, dass der Schlüssel zur Lösung des Falls in der Vergangenheit der Familie Polodny liegt. Eine blutige Tragödie, die jetzt, nach zwanzig Jahren, noch viel mehr Menschen das Leben kosten könnte … 

Autoreninfo:

Iris Grädler wurde 1963 in Halle, Westfalen geboren. Sie veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten und hat mehrere Anthologien herausgegeben. Iris Grädler lebt in Swakopmund, Namibia. "Meer des Schweigens" ist ihr erster Roman. 

Meine Meinung:

Titel: Der erste Fall für Collin Brown...

Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um das Debüt der Autorin Iris Grädler. Ich war besonders gespannt, da ich noch nie einen Ermittler erlebt habe, der sich für Bildhauerei begeistern kann. Neugierig begann ich zu lesen.

Die Geschichte beginnt mit dem Fund zweier Leichen. Ein Golden Retriever und ein Mann wurden übel zugerichtet. Wer steckt nur hinter dieser grausamen Tat und vor allem: Wer ist der Tote?

Der Roman besteht aus drei Handlungssträngen, durch die uns ein allwissender Erzähler führt. Im ersten Strang lernen wir den gemütlichen Detective Inspector Collin Brown mit seinem Team kennen, im zweiten Elizabeth Polodny, die heimkehrt, um ihren Bruder zu beerdigen und im dritten Handlungspart Su und ihre kleine Tochter Elli.

Sehr merkwürdig für mich war, dass die Handlungsstränge sehr lange nur nebeneinander her laufen und man einfach keinen Zusammenhang erkennen kann, so dass ich mich immer wieder fragte, welcher Part nun der wichtigste ist und ob ich alle eingestreuten Informationen brauche, um den Fall zu lösen.

Erst zum Ende hin finden die einzelnen Parts zueinander und die Auflösung fällt dann über einen herein, was mir persönlich dann alles etwas zu viel auf einmal war.

Ich mag es, wenn man in Krimis und Co miträtseln kann und am Ende erfährt, ob man richtig gelegen hat oder nicht. Das geht bei diesem Buch nicht, denn auf die Lösung kommt man gewiss nicht von allein. Das sorgt zwar für einen gewissen Showdown am Ende, aber man musste sich dafür auch lange durchbeißen.

Der Funke ist bei mir nicht so richtig übergesprungen, was wohl an den Charakteren lag. Während ich Su und ihre Tochter einfach nur total toll fand, mit ihnen gefühlt und gelitten habe, waren mir die anderen Protagonisten wie Collin Brown und Elizabeth Polodny einfach nur fremd. Deren Handeln war mir oft ein Rätsel. Besonders schlimm fand ich zudem das Team um Collin, denn da haben einige offenbar ihre Berufung verfehlt.

Gelungen ist der Autorin die Darstellung des Settings, denn St Magor in Cornwall konnte ich mir gut vorstellen.

Fazit: Ein durchaus interessanter Erstling mit einigen Schwächen. Man sollte dem Roman eine Chance geben, denn es ist sicher Geschmackssache, ob man nach und nach etwas über die Auflösung erfahren möchte oder erst ganz am Schluss. Ich empfehle das Buch bedingt weiter.


Bewertung: 3/ 5 Sternen

Dienstag, 22. September 2015

Gemeinsam Lesen # 38


Eine Aktion von Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

 

Ich bin auf Seite 187 von 471.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Silbriger Frost hatte sich über Nacht auf das Laub gelegt und ließ das Gras glitzern."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Buch liefert zwei Handlungsstränge (Gegenwart und Vergangenheit um 1926), die beide sehr unterhaltsam sind. Die Schreibe der Autorin hat mich verzaubert und die dargestellten Charaktere sind sehr authentisch. Ich bin ein Fan von Frauenschicksalen, daher passt das Buch wohl ganz gut zu mir. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was für ein Geheimnis ich hier aufdecken werden. Besonders gefällt mir der Handlungsstrang um 1926, weil ich diese als ganz besondere Zeit empfinde.

4. Hast du schon mal selbst über das Schreiben von Büchern nachgedacht?

Als Teenager habe ich sehr oft Geschichten geschrieben, im Laufe der Zeit aber die Lust daran verloren. Vor allem Vampire hatten es mir damals angetan, weil ich zu der Zeit total gerne die Romane von Anne Rice gelesen habe. Dadurch dass ich so viel lese, hätte ich aber stets Sorge von anderen Autoren zu klauen und mal ehrlich: Ich würde es nicht aushalten, wenn jemand meine Geschichten blöd finden würde. Daher beschränke ich mich lieber auf das Lesen, denn das Schreiben können andere gewiss besser als ich.

Was würde euch am Schreiben reizen? Das jemand eure Geschichten liebt? Der Erfolg eines  Autors? Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Montag, 21. September 2015

Cover Monday # 32


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.

Fragt mich nicht wieso, aber scheinbar haben Jugendbücher nach meinem Geschmack die schönsten Cover, denn auch heute ist es bei mir wieder ein Jugendbuch.

Inhalt:

"Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden – 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen?"

Ich mag ja Gesichter auf Covern und hier sieht das Paar aus wie Yin und Yang. Das Grün im Hintergrund sieht aus wie feiner Nebel und so oft gibt es glaube ich kein grün im Hintergrund. Ich finde es jedenfalls schön, dass der Verlag das Cover auch bei der Taschenbuchausgabe beibehalten hat.

Mögt ihr das Cover?

Sonntag, 20. September 2015

Rezension Franziska Stalmann

"Helenas Männer" von Franziska Stalmann

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (8. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453358619
  • ISBN-13: 978-3453358614
Inhaltsangabe:

Den Zauber des alten Hauses ihrer Kindheit hat Helena nie vergessen. Als sie fast vierzig Jahre später dorthin zurückzieht, um für ihren kranken Vater zu sorgen, ist der Duft nach Holz und Äpfeln gleich wieder da. Doch die Idylle trügt. Helena will es allen recht machen, kümmert sich um Vater, Sohn, Freund – und vergisst sich selbst dabei. Nur Armin, ihrem Exmann, fällt das auf. Soll sie seiner Einladung ans Meer folgen? Warum nicht? Sie sind lange geschieden, er hat eine neue Familie. Und sie braucht ein bisschen Erholung. Denkt Helena und versteht bald darauf die Welt nicht mehr. 

Autoreninfo:

Franziska Stalmann eroberte mit ihrem Roman "Champagner und Kamillentee", verfilmt mit Andrea Sawatzki, ein Millionenpublikum. Die Autorin und Psychologin lebt in München.

Meine Meinung:

Titel: Liebesglück reloaded?

Der Klappentext des Romans klang recht spannend und von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, weshalb ich unvoreingenommen mit der Lektüre begann. Was ich dann letztendlich geboten bekam, war so viel mehr als nur ein einfacher Liebesroman.

In der Geschichte geht es um Helena, deren Leben bisher alles andere als leicht war. Mitte 40, geschieden, einen fast erwachsenen Sohn und mit einem Liebhaber ausgestattet, versucht sie ihr Leben zu meistern. Doch dann geht es ihrem Vater immer schlechter und so muss sie sich um diesen kümmern. Doch sollte sie nicht auch mal an sich denken?

Als ich mit dem Buch begann, wollte ich nur kurz rein lesen, doch aufgrund des fesselnden Schreibstils der Autorin blieb ich direkt kleben und versüßte mir damit ein verregnetes Wochenende.

Durch die Geschichte führt uns die Hauptakteurin Helena als Ich- Erzählerin. Sie ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, von der sich so manch einer noch eine Scheibe abschneiden könnte. Stets versucht sie das Richtige zu tun und allen gerecht zu werden. Ich mochte Helena sofort, da sie so unkompliziert und liebenswert ist.

Die Geschichte der Familie bewegt und reißt mit. Zudem empfand ich die Begebenheiten als sehr realistisch dargestellt wie der Familienalltag abläuft, dass sich nicht jeder Zeit für die Familie nimmt oder gar an andere denkt als an sich selbst.

Zudem besticht der Roman durch tolle Beschreibungen, so dass man sich alles gut vorstellen kann und problemlos Bilder im Kopf entstehen.

Die neu auflodernde Liebe zwischen Helena und ihrem Ex war nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern hätte durchaus so passieren können aufgrund der Umstände. Gut gefallen hat mir hier, dass die Liebesgeschichte nicht das Einzige ist, was im Buch passiert. In meinen Augen bekommt man hier einen Familienroman mit eingestreuter Lovestory.

Fazit: Die perfekte Lektüre für ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa. Ich kann den Roman nur wärmstens empfehlen. Klasse!


Bewertung: 5/ 5 Sternen

Samstag, 19. September 2015

Saturday Sentence # 32



   Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.
 
Mein heutiger Saturday Sentence lautet:

"Sie kennen sich da besser aus."

Der Satz stammt aus folgendem Buch:


Inhalt:

"In der Bucht eines kleinen Küstenortes in Cornwall werden innerhalb kurzer Zeit ein toter Hund und die Leiche eines Mannes angespült, beide grausam verstümmelt. Der Mordfall bringt die Welt des friedlichen Dorfes empfindlich ins Wanken und verlangt Detective Inspector Collin Brown alles ab. Seine geliebte Bildhauerei und auch seine Familie kommen jetzt zu kurz. Er findet heraus, dass der Tote ein schottischer Millionär war, über den niemand Genaueres zu sagen weiß. Eine Spur führt zu Anthony Polodny, dem kürzlich verstorbenen Sohn eines polnischen Einwanderers. Doch welche Verbindung bestand zwischen den so ungleichen Männern? Der Detective erhofft sich Hilfe von Elizabeth Polodny, die für die Beerdigung ihres Bruders aus Australien in die englische Heimat gereist ist. Bald wird klar, dass der Schlüssel zur Lösung des Falls in der Vergangenheit der Familie Polodny liegt. Eine blutige Tragödie, die jetzt, nach zwanzig Jahren, noch viel mehr Menschen das Leben kosten könnte …" 

Freitag, 18. September 2015

[Aktion] Burn it or love it # 7


Diese Aktion stammt von Sonja von Lovin Books.

Da heute Freitag ist und oben eine ungerade Zahl steht, darf ich wieder ein Buch küren, das ich so gar nicht mochte. Das heißt nicht, dass es schlecht ist, aber ich selbst mochte es einfach nicht. Vielleicht sollte ich einsehen, dass typische Frauenromane nicht meins sind.

Und mein "Burn it"- Buch ist:


Meine Rezension zum Buch findet ihr hier.

Das Problem bei dem Buch war nicht die Grundidee, sondern die überaus nervige Protagonistin Charlotte. Ich konnte mich in sie einfach nicht hineinversetzen. Für mich kam sie hysterisch und total klischeebehaftet vor. Sie hat an allen anderen Personen etwas auszusetzen und ich hatte teilweise das Gefühl, dass sie absichtlich etwas missversteht. Zudem agiert Charlotte hier als Ich- Erzählerin, so dass das Nervige für mich noch intensiver wirkte, da man keine andere Perspektive geboten bekommt.

Ansonsten ist die Geschichte recht vorhersehbar und die eingestreuten Witze sind eher lau.

Rezension Kelly Fiore

"Der tiefe Fall der Cecelia Price" von Kelly Fiore

 
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649619180
  • ISBN-13: 978-3649619185
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Notrufzentrale: Sie haben den Notruf gewählt. Was ist vorgefallen? Anruferin: Mein … mein Bruder ist tot. Notrufzentrale: Tut mir leid, sagten Sie gerade, Ihr Bruder sei tot? Anruferin: Ja. Er ist … er ist im Keller. Er atmet nicht mehr. Notrufzentrale: Wie ist das passiert? War er verletzt? Anruferin: Er … Ich … Es ist meine Schuld. Ich habe das getan. Ich habe das getan. Nachdem Cecelia den Notruf abgesetzt hat, schweigt sie. In der U-Haft wartet sie auf ihren Prozess, doch sie will mit niemanden über das, was passiert ist, sprechen. Darüber, dass ihr Bruder ein Junkie war und ihr Leben versaut hat. Oder darüber, wie schuldig sie sich fühlt. Aber nur Cecelia weiß, was an jenem Tag wirklich geschah …

    Meine Meinung:

    Titel: Wenn dich das Schicksal richtig hart erwischt…

    Ich lese Jugendbücher für mein Leben gern, auch wenn ich vielleicht nicht mehr ganz der Zielgruppe entspreche. Dieses Buch hatte es mir angetan, weil das Thema einfach zu spannend klang und so begann ich unvoreingenommen zu lesen, denn von der Autorin hatte ich bis dato noch nichts gelesen.

    In der Geschichte geht es um die 17 jährige Cecelia, Spitzname Cece, die behauptet am Tod ihres Bruders Schuld zu sein. Doch ist dem wirklich so? Wie konnte es zu dem Ableben des Bruders kommen?

    Als Ich- Erzählerin führt uns Cece durch das Geschehen und so erfahren wir Leser nur immer so viel, wie sie uns wirklich preisgeben möchte.
    Cecelia ist sicherlich kein einfacher Charakter, aber ich mochte sie auf Anhieb aufgrund ihrer unverblümten und offenen Art. Im Leben hat sie es nicht einfach gehabt, weshalb sie nun da steht, wo sie gerade ist: wartend auf den Prozess gegen sie. Man kann sich sehr gut in sie einfühlen und auch wenn das was sie getan hat erschreckend ist, so konnte ich dennoch gut verstehen warum sie so gehandelt hat.

    Der Schreibstil der Autorin ist außerordentlich fesselnd. Durch die eingestreuten Rückblenden erfahren wir so langsam aber sicher wie es dazu kam, dass Cece so abgerutscht ist. Mich hat ihre Geschichte sehr berührt, denn was soll man machen, wenn man plötzlich ohne Unterstützung da steht und förmlich im Stich gelassen wird?

    Fazit: Für mich ein aufwühlendes Jugendbuch, welches ich gern gelesen habe, daher kann ich es nur weiterempfehlen. Klasse!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Dienstag, 15. September 2015

    Gemeinsam Lesen # 37


    Eine Aktion von Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


    Ich bin auf Seite 153 von 607.

    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

    "Der strahlend schöne Sommertag ließ die hellgrüne Kuppel des Schlosses und das satte Dottergelb der mit Putten verzierten Fassade leuchten."

    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

    Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin bisher hin und weg, da mich die Geschichte um Florentine total an meine Lieblingsanimeserie aus Kindertagen erinnert, nämlich Lady Oscar. Die im Buch vorgestellten Charaktere sind wundervoll beschrieben und auch die Zeit des 18. Jahrhunderts ist glaubhaft  dargestellt. Ich freue mich schon sehr, wenn ich heute Abend weiterlesen kann.

    4. Bist du ein Goodie-Sammler? Wenn du Lesezeichen, Visitenkarten, Leseproben oder andere Goodies bekommst, was machst du damit? Findest du Goodies generell sinnvoll oder lästig?

    Hm das kommt ganz auf das Goodie an, ob ich es behalte oder nicht. Lesezeichen sind absolut mein Ding, die behalte ich, egal ob sie hübsch sind oder nicht, denn ein Lesezeichen kann ich immer gut gebrauchen. Am liebsten sind mir Lesezeichen passend zu einem Buch, denn dann bleibt das Lesezeichen auf immer in diesem Roman. Leseproben lese ich ein Mal, aber danach verschenke ich sie dann oder werfe sie weg, weil wenn mich eine Leseprobe so richtig gepackt hat, dann möchte ich ja das Buch haben und mich nicht nur mit der Probe begnügen. Ansonsten mag ich Goodies, die für das alltägliche Leben da sind total gern. Gibt es zum Beispiel einen Beutel mit dem Cover eines Buches, dann benutze ich den natürlich auch. Ich habe übrigens noch kein Goodie erlebt, dass mir lästig gewesen wäre, kann mir auch nicht vorstellen, was das sein müsste, dass ich es nicht mag.

    Habt ihr schon mal ein ganz tolles Verlagsgoodie erhalten? Bei mir war das genialste Goodie ein Beautybag mit einem Nagellack zum Auftakt der After Passion Reihe. 

    Montag, 14. September 2015

    Cover Monday # 31


    Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.

    Heute habe ich ein Buchcover ausgewählt, das perfekt zum heutigen tristen und vor allem herbstlichen Wetter passt.

      
    Inhalt:

    "Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod. Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft."

    Ich finde das Cover des Buches stimmt einfach nachdenklich. Wer ist die Person, von der man nur den Rücken sieht und warum ist das Zelt so hell erleuchtet? Die dunklen Bäume mit den paar hellen Herbstblättern sorgen erst für die richtige Stimmung. Es fühlt sich düster und traurig an, findet ihr nicht auch?

    Wie findet ihr meine heutige Wahl? Hättet ihr aufgrund des Covers Interesse das Buch zu lesen?

    Rezension Lorenzo Marone

    "Der erste Tag vom Rest meines Lebens" von Lorenzo Marone


    • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    • Verlag: Pendo (14. September 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3866123965
    • ISBN-13: 978-3866123960
    Inhaltsangabe:

    Cesare ist 77 und zieht Bilanz. Von seinen einst hochfliegenden Träumen ist wenig aufgegangen. Seine Methode, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen: Ironie und Sarkasmus. Das kommt bei seinen Mitmenschen nicht immer gut an. Bis Emma in die Nachbarwohnung zieht. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr und ihrem Mann. Das sieht Cesare an Emmas traurigen Augen. Und plötzlich mischt sich Cesare ein. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine junge Nachbarin. Für die Liebe. Für das Glück, am Leben zu sein... 

    Autoreninfo:

    Lorenzo Marone, geboren 1974 in Neapel, arbeitete fast zehn Jahre lang als Anwalt in seiner Heimatstadt, bis er sich ein Herz fasste, den ungeliebten Beruf an den Nagel hängte und sich seiner wahren Leidenschaft widmete: dem Schreiben. Sein erster Roman eroberte die Herzen der italienischen Leser im Sturm und erntete begeisterte Rezensionen. Er lebt mit seiner Frau Flavia, dem Sohn Riccardo und der Dackeldame Greta in Neapel. 

    Meine Meinung:

    Titel: Auf den Lebenspfaden eines Stiesels...

    Die pfiffige Aufmachung des Buches und der Klappentext haben mich neugierig auf den Roman werden lassen und kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, fühlte ich mich ein wenig an mein Lieblingsbuch "Ein Mann namens Ove" erinnert.

    In der Geschichte geht es um den 77 Jahre alten Cesare, der als Witwer dem Ende seines Lebens entgegen sieht. Abwechslung kehrt in sein tristes Leben ein, als in die Nachbarwohnung ein Paar einzieht. Die junge Frau wirkt neben ihrem Partner immer so ängstlich, trägt trotz Regen Sonnenbrille und wirkt auch sonst nicht ganz normal. Was ist nur mit der jungen Frau los? Cesare versucht mehr zu erfahren und krempelt damit sein ganzes Leben um. Ob das so gut ist?

    Die Handlung wird uns über Cesare als Ich- Erzähler näher gebracht, so dass wir sehr detailliert über seine Gedanken und Gefühle Bescheid wissen. Seine Sicht auf die Welt ist durchaus erfrischend, manches Mal aber auch recht bitter. Nach und nach beleuchtet er für uns Leser sein Leben und blickt auf dieses zurück, was wirklich sehr interessant ist. Auch über das Leben seiner Familie erfahren wir viel.

    Cesare ist als Protagonist ganz klar jemand, der polarisiert und gewiss nicht jedem gefällt, aber gerade seine kauzige Art macht ihn in meinen Augen zu etwas sehr Besonderem. Auch andere Charaktere wie Sveva, Dante oder Marino wissen zu überzeugen, denn jede dargestellte Person hat alltägliche Probleme, so dass sich der Leser mit den handelnden Akteuren identifizieren und ihr Handeln stets verstehen kann.

    Zudem gelingt es dem Autor ein spannendes Bild der Stadt Neapel zu zeichnen, dem Lebensmittelpunkt unseres Protagonisten.

    Fazit: Erfrischende Lektüre, die aus der alltäglichen Belletristik hervorsticht. Gern empfehle ich das Buch weiter. Lesenswert!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Sonntag, 13. September 2015

    Rezension Stephan Knösel

    "Das absolut schönste Mädchen der Welt und ich" von Stephan Knösel

    • Taschenbuch: 257 Seiten
    • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (17. August 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3407811837
    • ISBN-13: 978-3407811837
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    Inhaltsangabe:

    Paul steht an einem Wendepunkt in seinem Leben und stürzt in Gefühlschaos. Für ihn ist Zoe das absolut schönste Mädchen der Welt! Sensibel und mit authentischer Stimme erzählt Stephan Knösel von der ganz großen Liebe. Nach einem Streit mit seiner Mutter ergreift der 17-jährige Paul die Flucht aus Paris, um nach München zu ziehen. Erschöpft schläft er nach seiner Reise auf einer Parkbank ein und wird von einer vermeintlichen Taschendiebin geweckt. Die schöne Zoe ist nicht auf den Mund gefallen und schon bald ist Paul völlig gefangen von ihr. Er muss Zoe beweisen, dass er der einzig Richtige für sie ist! Doch Zoe gleitet ihm immer wieder aus den Händen und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt ... 

    Autoreninfo:

    Stephan Knösel,1970 geboren, lebt mit Frau und zwei Kindern in München. Er arbeitet als freiberuflicher Drehbuchautor und wurde bereits mit mehreren Preisen und Stipendien der Filmbranche ausgezeichnet. Für seinen ersten Roman "Echte Cowboys" erhielt er das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2011, die Auszeichnung Buch des Monats, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach, Februar 2011 sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur 2010. 

    Meine Meinung:

    Titel: Wenn die erste Liebe dich so richtig gepackt hat...

    Das freche Cover mit den auffallend orangen Punkten hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist der erste Jugendroman, den ich von Stephan Knösel gelesen habe, wird jedoch gewiss nicht der letzte gewesen sein.

    In der Geschichte geht es um den 17 jährigen Paul, der eine Begegnung mit einer außergewöhnlichen Erscheinung hat, die da heißt: Zoe. Das zwei Jahre ältere Mädchen hat ihm den Kopf verdreht und es gibt nichts anderes mehr für ihn. Als Zoe plötzlich verschwindet, tut Paul alles dafür sie noch ein Mal zu sehen. Wird es ihm gelingen?

    Die Handlung wird uns über Paul als Ich- Erzähler näher gebracht, so dass dem Leser tiefe Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt gewährt werden. Paul war mir direkt sympathisch und seine Denke hat mich gekonnt in meine eigene Jugend zurückversetzt.

    Das Buch besticht vor allem durch eine geniale Jugendsprache, die mich regelrecht mitgerissen hat. Es gab zahlreiche Situationen, die mich haben herzhaft lachen lassen und andere, die mich auch durchaus bedrückten.

    Die erste große Liebe wird hier sehr schön beleuchtet mit allem was dazu gehört: Schmetterlingen, Unsicherheit, Sex, ...

    Fazit: Für mich ein überzeugendes Jugendbuch, das ich gern gelesen habe und daher nur zu gern weiterempfehle.


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

    Samstag, 12. September 2015

    Saturday Sentence # 31




       Diese Aktion stammt von Lesefee.

    1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

    2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.
     
    Mein heutiger Saturday Sentence lautet:

    ""Ha, mit dem werde ich noch lange fertig", prahlte der Diener des Markgrafen."

    Der Satz stammt aus folgendem Buch:

    Inhalt:

    "Europa im 18. Jahrhundert: Die junge Florentine von Rosenberg ist nicht gewillt, das Leben einer Frau zu führen, wenn ihr als Mann so viele Türen offen stehen. Vom Vater als Junge erzogen, virtuos in der Kunst des Fechtkampfes und der Verkleidung, steigt sie als "Florentin" schnell zum Vertrauten des Preußenkönigs Friedrich II. auf und wird dessen Spion am intrigenreichen russischen Zarenhof. Doch als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihr Herz aufs Spiel, sondern bald auch ihr Leben, denn ihr Geheimnis droht ans Licht zu kommen, als sie Katharina die Große erzürnt und zwischen die Fronten gerät."

    Freitag, 11. September 2015

    Rezension Micaela Jary

    "Wie ein fernes Lied" von Micaela Jary

    • Taschenbuch: 544 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch (10. August 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492306136
    • ISBN-13: 978-3492306133
    Inhaltsangabe:

    Hamburg,1939: Verzweifelt sieht Marga dem Zug hinterher, mit dem ihr Jugendfreund Michael in die Ferne reist. Seit sie denken kann, ist sie in den jüdischen Klarinettisten verliebt, zahllose Stunden verbrachte sie mit ihm in den Tanzlokalen der Hamburger Swingjugend. Obwohl seine Herkunft ihn zur Emigration nach Paris zwingt, ist Marga fest entschlossen, ihn wiederzusehen. Denn ihre Liebe ist wie ein Lied, das niemals verklingt. Doch in dessen süße Melodie mischen sich schon bald die kalten Klänge des Krieges... 

    Autoreninfo:

    Micaela Jary wurde als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in Hamburg geboren. Sie wuchs in der Welt des Kinos und der Musik auf und arbeitete als Zeitungsredakteurin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Seit vielen Jahren schreibt sie nun erfolgreich Bücher. Durch ihren Vater lernte sie viele Größen des Swing der 30er- und 40er-Jahre persönlich kennen, die sie zu dem Roman "Wie ein fernes Lied" inspirierten. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München. 

    Meine Meinung:

    Titel: Wenn die Musik dein Leben bestimmt...

    Nachdem ich mit großer Begeisterung "Das Haus am Alsterufer" gelesen hatte, war klar, dass ich von Micaela Jary auf jeden Fall wieder etwas lesen wollte und so freute ich mich schon sehr auf das vorliegende Buch, welches mich mitten ins Herz getroffen hat.

    In der Geschichte geht es um zwei starke Frauen. Zum Einen haben wir Marga Maibach, die sich im Sommer 1939 so richtig verliebt hat und sich als Sängerin während des Krieges auf die Spuren ihres Liebsten begibt. Wird es zu einem Wiedersehen kommen? Zum Anderen haben wir Andrea Cramer, die eine merkwürdige Begegnung mit einem älteren Herrn hat. Was wollte er bloß von ihr?

    Ein allwissender Erzähler führt uns durch die beiden Handlungsstränge, so dass wir aus den unterschiedlichsten Perspektiven etwas über die Geschichte erfahren. Die Handlung um Marga spielt ab 1939, die Handlung um Andrea sechzig Jahre später.

    Der Autorin ist es in diesem Buch sehr gut gelungen ein detailliertes Bild vom Krieg und den darin involvierten Menschen zu zeichnen. Als Leser spüren wir sehr intensiv wie der Krieg sich immer mehr auf die Menschen auswirkt. Doch nicht nur das, hat mir Frau Jary doch auch die Swing Kids der damaligen Zeit näher gebracht, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Die Musik spielt im Buch eine sehr große Rolle und zur Schau gestellte Lieder verstärken dies noch. Während des Lesens musste ich immer mal wieder zu dem ein oder anderen Lied recherchieren.

    Die dargestellten Akteure wachsen einem sofort ans Herz. Mir hat es vor allem Marga mit ihren Ecken und Kanten angetan. Anfänglich mochte ich sie nicht sonderlich, weil sie recht überzogen und sprunghaft agierte, aber sie entwickelt sich sehr gut im Roman. Aber auch die anderen Charaktere wie Harald mit seinem guten Herzen oder Michael mit der brennenden Leidenschaft für Musik wussten zu überzeugen.

    Die Handlung in der ferneren Vergangenheit nimmt einen deutlich größeren Teil ein, was mich persönlich aber absolut nicht gestört hat, da mich die Zeit um den 2. Weltkrieg ganz besonders interessiert.

    Das Ende der Geschichte lässt keine Fragen offen und hat mich zu Tränen gerührt. Selten hat mich ein Roman so emotional berührt wie dieser.

    Fazit: Ich habe wieder einmal etwas dazugelernt und fühlte mich wunderbar unterhalten. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

    [Aktion] Burn it or love it # 6


    Die Aktion stammt von Sonja von Lovin Books.

    Heute fällt es mir wieder ganz leicht ein Buch zu nennen, denn heute ist wieder ein Buch dran, dass zu den "Ich liebe sie Büchern" zählt. Bei dem heute genannten ist es so, dass es sich um mein absolutes Liebslingsbuch handelt. Allen, denen ich es bisher empfohlen habe, hat es richtig gut gefallen.


    Das Besondere an dem Buch war für mich, dass man hier sowohl herzhaft lachen als auch stark weinen musste. Bei mir hat es so viele Emotionen hervogerufen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

    Meine Rezension zum Buch findet ihr hier.

    Kennt ihr das Buch? Habt ihr es vielleicht sogar schon gelesen? Ich fand es jedenfalls ganz entzückend und möchte es nicht mehr missen.

    Donnerstag, 10. September 2015

    Rezension Kass Morgan

    "Die 100" von Kass Morgan

    • Broschiert: 320 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (27. Juli 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453269497
    • ISBN-13: 978-3453269491
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Inhaltsangabe:

    Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ... 

    Autoreninfo:

    Kass Morgan studierte an der Brown University bis zum Bachelor und absolvierte anschließend ein Masterprogramm in Oxford. Derzeit lebt sie als Lektorin und freie Autorin in Brooklyn. Noch vor Erscheinen ihres ersten Buches, Die 100, konnte sie bereits die Rechte der Serienverfilmung verkaufen. 

    Meine Meinung:

    Titel: Überzeugender erster Band einer neuen Dystopie- Buchreihe...

    Per Zufall habe ich die ersten beiden Folgen der TV- Serie gesehen und wusste, dass ich bevor ich weiterschaue dann doch unbedingt erst einmal das Buch dazu lesen muss und begann voller Neugierde mit der Lektüre.

    Die Handlung der Geschichte spielt in ferner Zukunft, wo die Menschen auf Raumschiffen leben, nachdem ein Atomkrieg die Erde verseucht hat. Doch die Menschheit will die Erde zurückerobern und schickt deshalb 100 straffällig gewordene Jugendliche auf die Erde, um zu erkunden, ob ein Leben auf der Erde überhaupt wieder möglich ist. Was wird die Jugendlichen dort nur erwarten? Gibt es überhaupt noch Leben auf der Erde?

    Die Handlung wird uns über einen beobachtenden Erzähler aus vier Perspektiven näher gebracht, denn im regen Wechsel begleiten wir mal Clarke, mal Wells sowie Bellamy oder gar Glass. Gerade dieser Wechsel der Perspektiven macht den Roman noch spannender.

    Dieses Buch dient in meinen Augen als perfekte Einführung in die von der Autorin erdachte Welt. Ich konnte mir die dargestellte Situation sehr gut vorstellen und was die Menschen dazu antreibt Neues zu wagen. Während die Haupthandlung auf der Erde spielt, erfahren wir über Rückblenden auch immer wieder etwas aus der Vergangenheit unserer Protagonisten und wie es überhaupt zu der Entscheidung kam, dass eine Wiederbesiedlung der Erde notwendig ist.

    Die dargestellten Charaktere sind sehr unterschiedlich, so dass jeder Leser seinen passenden Gegenpart finden wird. Mir persönlich erschien Bellamy gemeinsam mit seiner Schwester am interessantesten.

    Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach gehalten ohne dabei Niveau missen zu lassen. Man kann flüssig lesen und versteht alles ohne Probleme.

    Ich habe schon gehört, dass man das Buch losgelöst von der Serie sehen soll, daher bin ich froh, dass ich erst das Buch gelesen habe und meine Meinung so nicht beeinflusst wurde durch das TV- Erlebnis.

    Fazit: Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und sehne nun den nächsten Band herbei. Lesenswert, ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

    Dienstag, 8. September 2015

    Gemeinsam Lesen # 36


    Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


    Ich bin auf Seite 338 von 526.

    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

    "Die Füße auf dem Schreibtisch, im Chefsessel zurückgelehnt, blickte Frank aus dem Fenster."

    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

    Ich liebe Geschichten, die während des ersten und zweiten Weltkrieges spielen und nachdem mir bereits "Das Haus am Alsterufer" von der Autorin so gut gefiel, musste ich hier einfach zuschlagen. Ihr Schreibstil hat mich direkt wieder gefangen genommen und ich genieße jede Seite. Vor allem die Protagonistin Marga hat es mir angetan, die mit ihrer ungestühmen Art immer wieder zu überraschen weiß.

    4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten" Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen" Antagonisten gehen?

    Oh das ist eine ganz tolle Frage, die ich nur zu gern beantworte. Also ich würde immer lieber zu den Guten gehören wollen, als ein Bösewicht zu sein. Ich denke dann müsste ich mich auch extrem verstellen, wenn ich ein Fiesling sein sollte, denn irgendwie sehe ich immer das Gute in den Menschen und hoffe, dass andere auch das Gute in mir sehen.