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Sonntag, 31. Juli 2016

[Monatsrückblick] Juli 2016

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber ich fand den Juli so großartig abwechslungsreich und interessant, dass es mir gar nicht schwer gefallen ist meine Beiträge zu schreiben. Zum Großteil sind sie mir sogar mehr zugeflogen als dass ich danach suchen musste.

Mein Highlight in diesem Monat war ganz klar das Special zu den eReadern, denn das ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit. Habe ich diese Teile vor wenigen Jahren noch verflucht, so möchte ich heute nicht mehr ohne eReader leben. Dieser macht nämlich gerade das Lesen im Bett kurz vor dem Schlafengehen so angenehm.


Ihr habt den ein oder anderen Test verpasst, dann schaut hier, wenn ihr euch für:

- den Kindle Paperwhite interessiert

- den Tolino Vision 3 HD interessiert

- den Kindle Oasis interessiert

- den Kindle Fire interessiert

Ansonsten habe ich einige tolle Literaturverfilmungen gesehen, wo ich "The Revenant" am besten fand.


Mein Lesehighlight im Juli ist gar nicht so leicht zu benennen, weil von den acht geschafften Titeln echt einige Schätze dabei waren.

Mein Herz schlägt aber ganz intensiv für "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells. Der Roman war für mich so intensiv, dass ich teilweise davon geträumt habe. Aktuell ein heißer Kandidat für mein Buch des Jahres 2016.


Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den August und hoffe, dass dieser genauso klasse wird, was buchige Themen anbelangt.

Was war euer buchiges Highlight im Juli? Ich bin gespannt auf eure Antworten. :-)

Samstag, 30. Juli 2016

Saturday Sentence # 64



Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.

Mein heutiger Saturday Sentence lautet:


"Ich muss wirklich toll aussehen, wenn Sie schon jetzt an ein zweites Date denken."

Der Satz stammt aus dem Buch: 


Inhalt:

"Alis Rivers hat endlich so etwas wie Glück gefunden. Ihr Job bei der südwalisischen Küstenwache in Tenby erfüllt sie, und der gut aussehende, zuverlässige Matthew gibt ihrem Leben Beständigkeit. Doch als sie auf die ungeliebte Pferdefarm ihrer Familie zurückkehrt, um ihre kranke Mutter zu unterstützen, muss sie sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Das Letzte, was sie da braucht, ist ein unverschämter, attraktiver Tierarzt, der sie völlig durcheinanderbringt. Doch Evan wurde einst von Alis mit dem Rettungsboot aus dem Meer gefischt - er verdankt ihr sein Leben. Und nun ist es an der Zeit, ihres zu retten..." 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Rezension Teri Terry

"Book of Lies" von Teri Terry


Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (5. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3649667525
ISBN-13: 978-3649667520
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Book of Lies

Inhaltsangabe:

Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken - und tritt damit ein Inferno los.

Autoreninfo:

Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge hatten Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen, wie Kyla in ihrem Debüt "Gelöscht". Teri hat vor kurzem ihre Anstellung als Bibliothekarin in Buckinghamshire aufgegeben, um sich voll und ganz auf ihre Arbeit als Autorin konzentrieren zu können. Zudem verfasst sie eine Masterarbeit über die Darstellung des Terrorismus in Romanen für Jugendliche.

Meine Meinung:

Titel: Lügen oder nicht lügen, das ist hier die Frage…

Bisher haben mir die Bücher von Autorin Teri Terry so gut gefallen, dass ich natürlich auch ihr neustes Werk lesen wollte. Na ja und bei dem unglaublich tollen Cover, da musste man doch direkt neugierig werden, oder?

In der Geschichte geht es um die Zwillinge Piper und Quinn, die sich bei der Beerdigung ihrer Mutter das erste Mal sehen und von einander erfahren. Während Piper eine tolle Kindheit bei ihrer Mutter genoss, wurde Quinn von ihrer strengen Großmutter aufgezogen. Warum nur wurden sie getrennt und warum verlief ihr bisheriges Leben so unterschiedlich? Was steckt tatsächlich hinter dem Familiengeheimnis?

Richtig klasse finde ich die Erzählperspektive, denn wir erleben die Ereignisse aus der Ich- Perspektive mal über Piper und mal über Quinn. So wird sehr schnell deutlich wie unterschiedlich die Zwillingsschwestern sind. Fand ich Piper anfänglich total klasse, wendet sich das Blatt mit der Zeit und nichts ist mehr wie es scheint.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen selbstverständlich die beiden Schwestern. Während Piper die Draufgängerin ist und genau weiß was sie will, ist Quinn eher zurückhaltend und vorsichtig. Anfänglich konnte ich Quinn nur schwer einschätzen, aber sobald man erfährt, was sie erlebt hat, versteht man total warum sie so handelt wie sie es tut. Aufgrund ihrer reservierten, aber auch ehrlichen Art schloss ich Quinn schnell ins Herz. Piper ging mir irgendwann mit ihrer Lügerei einfach nur noch auf die Nerven. Zak als Nebendarsteller fand ich auch gut gezeichnet. Er unterstützt die Mädchen wo er kann und hat ein gutes Herz.

Der Jugendroman beginnt wirklich sehr interessant und die Spannung bleibt konstant erhalten, allerdings hatte ich bei gut dreiviertel des Buches das Gefühl, dass nicht so wirklich viel passiert. Erst im letzten Viertel überschlagen sich dann die Ereignisse und die Auflösungen prasseln auf den Leser nieder. Für mich blieb danach zwar keine Frage offen und die Erläuterungen sind durchaus schlüssig, allerdings hatte ich irgendwie mit mehr gerechnet. Letztendlich fehlte mir das I- Tüpfelchen zum fulminanten Showdown.

Gut fand ich, dass die Autorin ihr Buch damit abschließt, dass in jedem von uns gute und böse Eigenschaften stecken und jeder selbst entscheiden muss, zu welcher Seite er steht.

Fazit: Ein spannendes Buch, was mich durchaus gut zu unterhalten wusste, allerdings nicht das beste Buch der Autorin. Ich kann mir vorstellen, dass Fans der „Gelöscht“- Trilogie enttäuscht sein werden. Ich spreche hier dennoch eine Leseempfehlung aus.

Bewertung: 4/ 5 Sternen

Dienstag, 26. Juli 2016

Gemeinsam Lesen # 81



Eine Aktion von Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich glaube es ist das erste Mal, seitdem ich bei "Gemeinsam Lesen" dabei bin, dass ich immer noch an dem Buch aus der Vorwoche lese. Liegt bei mir wohl aktuell an der Wärme, denn das schwüle Wetter legt sich bei mir auf den Kreislauf...


Ich bin auf Seite 321 von 393.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Irgendwie kann ich es kaum glauben."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Hm also mittlerweile hat meine Begeisterung, was das Buch betrifft, ein wenig nachgelassen, weil irgendwie nicht so richtig viel passiert. Mir fehlen ja nicht mehr so viele Seiten, aber ich habe noch so viele Fragen und die große Befürchtung, dass sich diese nicht alle aufklären, was ich nicht gut finden würde. Aber ich warte erstmal ab, ob es wirklich so ist. Spannend liest es sich trotz alledem.

4. Bekommt ein pausiertes oder abgebrochenes Buch bei dir noch mal eine Chance?

Das kommt ganz darauf an, warum ich das Buch abgebrochen habe. Wenn ich ein Buch richtig schlecht finde und ich einfach keinen Zugang finde, dann bekommt es bei mir keine zweite Chance, denn warum sollte ich mich unnötig quälen? Manchmal stelle ich aber fest, dass ich für ein Buch gerade so gar nicht in der Stimmung bin. Ist das der Fall, dann lege ich es bei Seite und mache einen zweiten Versuch. In der Regel fange ich dann aber nochmal komplett von vorne an und lese nicht an der Stelle weiter, wo ich aufgehört habe.

Und wie ist das bei euch?

Montag, 25. Juli 2016

Cover Monday # 68


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.


Heute habe ich mir mal ein Cover ausgesucht, was vielleicht nichts extrem Besonderes ist, aber auf solche Bücher springe ich immer direkt an, weil sie so etwas Mysteriöses haben, doch seht selbst:


Inhalt:

"Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise, fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich - genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm und ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen."

Wie ihr erkennen könnt, handelt es sich mal nicht um ein Jugendbuch. Mir gefällt an dem Cover vor allem der Nebel im Hintergrund, der Furcht bedeuten kann oder aber Offenbarung, denn man weiß ja nicht was dahinter liegt. Geht die abgebildete Frau auf ein Herrenhaus im Nebel zu oder wo schreitet sie lang? Cover, die zum Grübeln anregen, das hat doch etwas, oder? Gerade dieses herrschaftliche Tor zeigt doch, dass hinter dem Nebel etwas Besonderes sein muss.

Spricht euch so ein Cover an? Alle, die so aussehen wie dieses, nehme ich zumindest in die Hand und will den Klappentext lesen. In diesem besonderen Fall allerdings lag es am Autorennamen, denn von Susanne Goga lese ich unheimlich gern die Romane.

Sonntag, 24. Juli 2016

[eReader Erfahrung] mit dem Kindle Fire

Hallo ihr Lieben,

heute ist der vierte und letzte Tag meiner Testreihe zu eReadern. Ja ich weiß, dass der Kindle Fire eigentlich ein Tablet ist und kein eReader, aber da er mit zu den günstigsten Tablets zählt, wollte ich dieses in meiner Reihe mit aufnehmen. Dadurch sieht man denke ich ganz gut, was ein reiner eReader für Vorteile gegenüber einem Tablet hat.

Vorab möchte ich mich für die nicht ganz so tollen Bilder entschuldigen. Das Display des Fire spiegelt ganz schön und ihr wollt ja das Gerät sehen und nicht mich mit Handy in der Hand. ;-)


Ich habe meinen Fire im Februar 2016 geholt in der 8 GB Version, weil es die 16 GB Version noch nicht gab und man den Fire auch mittels Speicherkarte erweitern kann. Der Fire sollte mir nicht zum Lesen dienen, sondern zum Filme und Serien streamen, die Lesefunktion ist quasi nur ein Guddie on top. Mein Fire ist schwarz, mittlerweile kann man ihn in den Farben schwarz, blau, magenta und orange kaufen.

Mein Kindle ist mit Spezialangeboten, wie beim Paperwhite auch kommt im Sperrbildschirm Werbung, die mit einem Wisch weg ist. Ich habe den Fire damals zum Angebotspreis von 49,99 € gekauft, der Normalpreis ist aber auch unwesentlich teurer mit 59,99 €. 


Mit dem Kindle Fire kann man ja wesentlich mehr als Lesen. Er hat einen extra Bereich "Bücher", wo man all seine gekauften Bücher ansehen und auch lesen kann.


Der Fire hat übrigens ein 7 Zoll Display, also ein Zoll größer als alle bisher von mir vorgestellten eReader. Die Auflösung liegt hingegen nur bei 171 ppi, während der Paperwhite ein 300 ppi Display hat.

Der Rücken des Gerätes ist günstiges Plastik. Besonders wertig sieht das zwar nicht aus, aber der Fire liegt trotzdem gut in der Hand. Da rutscht nichts.


Im Sonnenlicht fällt es schwer mit dem Fire zu lesen, weil das Display viel zu stark spiegelt.


Mit einem Gewicht von 313 g ist er deutlich schwerer als seine eReader Kumpels. Der Paperwhite wiegt z.B. 205 g und ist somit über 100 g leichter. Und wenn ihr euch erinnert, waren der Tolino Vision und der Kindle Oasis noch deutlich leichter als der Paperwhite. Bei längerem Lesen merkt man das "Mehr an Gewicht" in jedem Fall.

Mit dem Fire kann man auch quer lesen, was wir auch vom Tolino kennen. Das geht einfach indem man das Display dreht.


Mit dem Kindle Fire kann sowohl die Kindle- Leihbücherei genutzt werden als auch die Onleihe. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nicht ausprobiert habe mit welchen Apps man die Onleihe richtig nutzen kann.

Ansonsten lässt sich auch hier die Schriftart und - größe einstellen. Zudem kann auch dieser Kindle wieder Seitenzahlen, Prozentangaben oder wie lange man im Kapitel bzw. im ebook selbst noch liest anzeigen.


Eine Besonderheit beim Fire, die ich noch bei keinem anderen Tablet gesehen habe, ist die "Blue Shade" Funktion. Wenn man diese einstellt, wird das Display leicht gelblich. Das sorgt dafür, dass blaues Licht reduziert wird und man beim nächtlichen Lesen nicht vom Einschlafen gehindert wird, denn blaues Licht kann dazu führen, dass man nicht müde wird.

mit Blue Shade


ohne Blue Shade
Ich denke den Unterschied kann man durchaus erkennen.

Auch bei diesem Gerät kann ich nur empfehlen sich eine Schutzhülle zuzulegen, denn das Hochglanz- Display ist sehr kratzempfindlich.


Im Lieferumfang ist außer dem Fire ein USB- Kabel dabei, eine Kurzanleitung und anders als bei den eReadern auch ein 5W- Ladegerät.

Beim Lesen mit dem Fire sind alle Cover und sonstigen Bilder im Buch bunt, sofern vom Verlag vorgegeben. Das Display des Fire ist wie bei Tablets üblich dauerhaft beleuchtet. Wenn man auf dem Gerät länger liest, so beansprucht das ganz schön stark die Augen.

Der Nachteil beim Fire ist nicht nur das Gewicht und dass das Display spiegelt, sondern es gibt zu viele Ablenkungsmöglichkeiten, weil man eben auch Spiele spielen, Filme schauen oder im Internet surfen kann.

Mein Fazit zu dem Gerät ist, dass man wenn man nur mal ein eBook liest, man was Preis und Leistung angeht, hier absolut nichts falsch machen kann, denn man kann ganz gut mit ihm ebooks lesen, egal welches Format sie haben. Als Vielleser wird man aber in meinen Augen mit dem Fire nicht glücklich, da Gewicht und Display den Leser zu sehr beanspruchen und das Lesen auf dem Gerät eher dem Lesen am PC gleicht als ein Printbuch zu lesen. Lieber als Tablet nutzen und sich einen richtigen eReader zulegen.

Ihr habt noch Fragen? Dann stellt sie mir gern. Ich hoffe euch hat meine Reihe zu eReadern gefallen.

Samstag, 23. Juli 2016

Saturday Sentence # 63


Diese Aktion stammt von Lesefee.

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.

Mein heutiger Saturday Sentence lautet:


"Quinn hat Zak erzählt, sie sei von ihrer Großmutter aufgezogen worden, und uns beiden hat sie verraten, dass Mum sie besucht hat."

Der Satz stammt aus dem Buch: 


Inhalt:

"Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken - und tritt damit ein Inferno los." 

Freitag, 22. Juli 2016

Rezension Cassandra Clare

"Lady Midnight: Die Dunklen Mächte 1" von Cassandra Clare


Gebundene Ausgabe: 832 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442314224
ISBN-13: 978-3442314225
Originaltitel: Lady Midnight (The Dark Artifices 1)

Inhaltsangabe:

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt...

Autoreninfo:

Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Meine Meinung:

Titel: Wenn dich der Schattenjäger- Virus packt…

Ich zähle zu den Lesern, die zwar schon viel Positives über die Bücher von Cassandra Clare gehört, aber noch keines gelesen haben. Bei diesem wollte ich dann nun aber doch wissen, was die Autorin kann und die unglaublich tolle Aufmachung des Buches war nicht ganz unschuldig daran.

In der Geschichte geht es um die 17 Jahre alte Emma Carstairs, die bereits Vollwaise ist, weil ihre Eltern bei einem Mordanschlag starben. Emma glaubt, dass hinter dem Tod ihrer Eltern weit mehr steckt als bisher bekannt ist und als eine Mordserie LA heimsucht, begibt sie sich auf Spurensuche. Was wird sie nur herausfinden?

Die über 800 Seiten wirkten auf mich anfänglich abschreckend, aber die Autorin hat einen so fesselnden Schreibstil, dass es einem sehr bald recht ist, dass man reichlich Lesestoff geboten bekommt.

Wie gesagt kenne ich kein einziges Buch der Autorin, aber ich habe mich dennoch schnell zurechtfinden können, so dass ich einfach mal behaupte, dass auch Quer- und Neueinsteiger hier gänzlich auf ihre Kosten kommen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen Emma und ihre Freunde Cristina und Julian. Emmas Schicksal hat mich sofort ergreifen können und ihr Wille herauszufinden was wirklich geschah, auch gegen den Wunsch des Rates, konnte ich mehr als nur nachvollziehen. Und auch Julian mit all seinen Bürden war mir direkt sympathisch. Er teilt Emmas Schicksal Waise zu sein, muss sich zudem aber um seine Geschwister kümmern. Ich stelle mir das wirklich nicht leicht vor in dem Alter bereits eine Art Vaterersatz zu sein.

Die dargestellte Welt erschloss sich mir nicht immer, was aber eher mit mir zu tun hat, da ich mich öfter mal schwer tue bei Fantasy mir alles vorstellen zu können, wahrscheinlich weil ich so etwas eher selten lese und da nicht so die Erfahrungswerte habe.

Mir hat gut gefallen, dass sich actiongeladene Szenen mit gefühlvollen Handlungssträngen, aber auch Liebesszenen abwechseln und dass auch Freundschaften nicht zu kurz kommen.

Die Liebesgeschichte zwischen Emma und ihrem Julian ist glaubhaft dargestellt und ich bin ehrlich gesagt Fan von vermeintlich verbotenen Liebesbeziehungen, die alles andere als einfach sind.

Richtig klasse fand ich, dass die ganzen Offenbarungen erst im letzten Drittel des Buches kommen, denn nur so bleibt man dauerhaft am Ball. Man kann zwar bereits vorher viele Vermutungen anstellen, aber die Auflösungen kommen erst am Schluss, genau wie ich es mag.

Für mich ein gelungener Auftakt, der mich neugierig auf mehr macht. Ich sollte wohl doch endlich mal in die Schattenjägerwelt abtauchen.

Fazit: Klasse Fantasyunterhaltung mit Suchtpotential. Ideal auch für Einsteiger in das Schattenjägermysterium geeignet. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus und freue mich auf die Fortsetzung.

Bewertung: 4/ 5 Sternen

Donnerstag, 21. Juli 2016

[Filmkritik] Robinson Crusoe

Robinson Crusoe

 
Darsteller: Matthias Schweighöfer, Olivier Courson, Lee Christopher, Vincent Philbert, Chris Hubbell
Regisseur(e): Vincent Kesteloot
Komponist: Ramin Djawadi
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: STUDIOCANAL
Erscheinungstermin: 9. Juni 2016
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 87 Minuten


Inhaltsangabe:

Nach einem fürchterlichen Sturm auf See erwacht der junge Robinson Crusoe am Strand einer unbekannten Insel und trifft direkt auf ihre tierischen Bewohner - einen aufgeweckten Papagei und seine pfiffig-bunte Tier-Clique. Während die anderen vor Angst die Flucht ergreifen, wittert der gelangweilte Papagei seine große Chance, endlich auf Reisen zu gehen. Er freundet sich mit dem Schiffbrüchigen an, der ihn von nun an "Dienstag" nennt. Trotz Sprachbarrieren herrscht bald zwischen Mensch und Tier Friede, Freude, Kokosnuss - bis plötzlich Gefahr droht und die neuen Freunde ihr Inselparadies gemeinsam verteidigen müssen.

Meine Meinung:

Titel: Sehr lustiger Animationsfilm…

Da ich gern auch mal einen Film für Kinder schaue und Animationsfilme genau mein Ding sind, wurde ich neugierig auf diese Verfilmung in ferner Anlehnung an dem Roman von Daniel Defoe.

Anders als im Roman hat Robinson zusammen mit seinem Hund Schiffbruch erlitten und während sich die Beiden an ihre neue Situation gewöhnen, werden sie neugierig beobachtet von den Bewohnern der Insel: einer Schar wilder Tiere. Von Angst und Panik erfüllt, suchen diese das Weite, nur der kernige Papagei Dienstag sieht seine Chance mal etwas anderes zu erleben. Ist das Leben auf der Insel wirklich so öde oder ist es doch das Paradies?

Mein Highlight waren ganz klar Tapir Rosie, gesprochen von Ilka Bessin, besser bekannt als Cindy aus Marzahn und Ziegenbock Zottel, synchronisiert von Dieter Hallervorden, weil die Synchronstimmen einfach so perfekt zum jeweiligen Charakter gepasst haben. Deren Sprüche und Eigenarten hatten einfach etwas für sich.

Gut gefallen hat mir zudem, dass Robinson nicht alleine strandet, sondern seinen Hund als Weggefährten dabei hat, der auch bei der Kommunikation zwischen Mensch und Tier mit hilft.

Die traurige Szene im Film, als jemand stirbt, kam authentisch und glaubwürdig rüber. Es ist schon ein wenig dramatisch, aber Kinder werden das vertragen können.

Etwas schwer zu verstehen waren für mich die Piraten. Die hatten für meinen Geschmack zu viel Dialekt drauf, keine Ahnung ob die eigentliche Zielgruppe des Films diese überhaupt erfassen kann.

Die fiesen Schiffskatzen als Antagonisten fand ich ganz schön gruselig. Selten habe ich es erlebt, dass solche friedlichen Wesen so mies dargestellt werden.

Was hat mir der Film nun gebracht? Ich habe mich unheimlich gut amüsieren können und es waren wirklich viele Lacher dabei. Gerade auch Robinson seine abenteuerlichen Konstruktionen von Bauwerken waren herrlich anzusehen. Die Geschichte des Schiffbrüchigen wird hier kindgerecht vermittelt und aufgezeigt, dass etwas Fremdes nichts Schlechtes heißen muss. Mit dem Roman hat der Film zwar nicht viel zu tun, aber das macht in diesem Fall rein gar nichts.

Fazit: Gute Unterhaltung für die ganze Familie. Den kann man ruhig öfter schauen. Gelungen!


Bewertung: 4/ 5 Sternen

Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension Anne Sanders

"Sommer in St. Ives" von Anne Sanders


Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (24. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 376450546X
ISBN-13: 978-3764505462

Inhaltsangabe:

Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte - und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen...

Autoreninfo:

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser.

Meine Meinung:

Titel: Sommerurlaub mit der Chaosfamilie…

Frauenromane sind ja normalerweise nicht so meins, aber hier klang der Klappentext wirklich spannend und da ich Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen, sehr mag, begann ich unvoreingenommen mit der Lektüre.

In der Geschichte geht es um Lolas Familie, die von Großmutter Elvira nach Cornwall eingeladen wird für mehrere Wochen. Was hat diese Einladung für eine Bedeutung? Geht es Elvira etwa nicht gut?

Die Handlung wird dem Leser durch zwei Handlungsstränge nahe gebracht. In der Gegenwart erleben wir Lolas Familie im Urlaub mit all ihren Zwistigkeiten, in der Vergangenheit begleiten wir Oma Elvira beim Sammeln erster Liebeserfahrungen.

Die dargestellte Familie Lessing ist wirklich mal etwas Besonderes. Egal ob Mama Samantha, Papa Ben oder die erwachsenen Kinder Lola, Lynda und Luca, jeder hat sein Päckchen zu tragen und rückt erst nach und nach mit der Sprache raus, was den jeweiligen Charakter wirklich bewegt.

Im Vordergrund der Erzählung stehen Lola und ihre Oma Elvira. Lola mit ihrer Tollpatschigkeit hat mich doch sehr amüsieren können, weil mir solcher Blödsinn auch gern immer mal wieder passiert. Ihre Unsicherheit als junge Frau ohne Partner war absolut glaubwürdig dargestellt und entspricht der Realität in der heutigen Gesellschaft. Elvira ist da ganz anders als ihre Enkelin. Durch einen familiären Schicksalsschlag geprägt, ist sie zurückhaltend und in sich gekehrt. Ihre strenge Art hat aber auch etwas für sich, denn man spürt hintergründig immer, was für ein herzensguter Mensch sie ist.

Meine Lieblingscharaktere in dem Buch sind aber die Männer Sam und Chase, einfach weil sie so liebenswert sind und das Herz am rechten Fleck haben. Ich mag es jedenfalls gern, wenn Männer auch mal Gefühl zeigen und das tun diese beiden ganz klar.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, flockig, so dass man hier vom idealen Roman für die Sommermonate oder den Urlaub sprechen kann. Gute Unterhaltung ohne angestrengt nachdenken zu müssen.

Schön fand ich zudem, dass der Roman Liebe, Dramatik und Witz vereint. Gerade die Momente zum Schmunzeln habe ich genossen.

Fazit: Ein Ausflug nach Cornwall gefällig? Dann ab dahin mit diesem Buch. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

Bewertung: 4/ 5 Sternen

Dienstag, 19. Juli 2016

Gemeinsam Lesen # 80



Eine Aktion von Schlunzen- Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher- Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



 Ich bin auf Seite 101 von 393.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Hallo, meine Hübsche!"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Allzu weit bin ich in dem Buch ja noch nicht gekommen, aber die Geschichte um die beiden Zwillinge Quinn und Piper ist so mysteriös, dass man einfach hängen bleibt. Im ersten Moment dachte ich ja, dass sei die typische Doppelte- Lottchen- Nummer, aber das ist es ganz und gar nicht. Cool finde ich zudem, dass ich erst dachte Quinn sei nicht ganz normal und Piper die liebe Nette. Mittlerweile hat sich da meine Meinung gewandelt. Echt spannend wie die Autorin mit dem Leser spielt.

4. Bei Büchern aus einer Reihe gibt es am Ende des Buches oft ein Kapitel als Leseprobe vom nächsten Buch! Liest du sie oder bräuchtest du das nicht?

Diese Leseproben brauche ich absolut nicht, denn wenn ich den Nachfolgeband dann kaufe, dann lese ich den Teil ja eh nochmal. Außerdem würde mich diese Leseprobe noch neugieriger auf die Fortsetzung machen und dann wäre das Warten darauf noch unerträglicher. Deswegen bin ich immer froh, wenn ich Reihen erst für mich entdecke, wenn schon mehr als nur ein Teil draußen ist, denn dann muss ich nicht so lange auf die Weiterführung der Geschichte warten.

Und wie haltet ihr es damit?

Montag, 18. Juli 2016

Cover Monday # 67


Die Aktion Cover Monday wurde von The emotional life of books ins Leben gerufen.


Meine heutige Wahl ist auf ein Jugendbuch gefallen, welches ich richtig genial finde, doch seht selbst:


Inhalt:

"Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken – und tritt damit ein Inferno los."

Mir gefallen an dem Cover einfach die Gesichter der Mädchen, da sie so einen eindringlichen Blick haben. Zudem sind die roten Haare und die vielen Sommersproßen im Gesicht ja schon eher eine Seltenheit, das sieht man nicht alle Tage, oder?

Buchrücken und der Buchtitel glitzern in einem herrlichen Silber, was man aber auf dem Bild nicht so gut erkennen kann. Ich empfinde das Cover als echten Hingucker und ihr?

Sonntag, 17. Juli 2016

[eReader Erfahrung] mit dem Kindle Oasis

Hallo ihr Lieben,

das heute ist bereits mein dritter eReader Test. Heute möchte ich euch den Premiumreader Oasis aus dem Hause Amazon vorstellen, der mit mindestens 289,99 € (in der Basisversion mit W-LAN) zu Buche schlägt. Nicht gerade ein Schnäppchen oder was meint ihr?

Der Kindle Oasis erschien am 27. April 2016 und ich hatte ihn mir bereits am 06. April 2016 vorbestellt, in der Hoffnung ihn schnell in den Händen zu halten. Aber dann dauerte es echt noch einige Wochen eh er dann endlich am 07.06.16 (leider nach meinem Geburtstag) bei mir einzog. Den Lieferengpass habe ich nicht ganz verstanden, aber gut.


Warum nun habe ich mir also dieses sündhaft teure Teil zugelegt? Der Oasis sprach mich einfach direkt von seiner Optik an und da ich ledergebundene Bücher total mag, fand ich diese Wildledersache total toll. Nach dem Auspacken war direkt die Freude groß, denn das Teil sah im ersten Moment wirklich sehr winzig aus und hielt sich herrlich leicht.

Doch auch so ein Edelteil hat seine Macken. Bei dem wallnussbraun handelt es sich um eine Wildlederhülle, die wirklich sehr empfindlich ist. Einmal mit dem Fingernagel drüber gestrichen, hat man Kratzer drauf. Die lassen sich zwar teilweise wegstreichen, aber eben nicht immer. Aus diesem Grund habe ich mir dazu wenig später noch eine Neoprentasche besorgt, denn ich mag mir gar nicht vorstellen wie der Oasis aussieht, wenn ein Schlüsselbund in der Tasche neben ihm lag.


Das Besondere an dem Kindle Oasis ist wohl, dass die Hülle einen integrierten Akku hat, so dass das Gerät sofort wieder auflädt, wenn der Oasis mit der Hülle verbunden ist, was ich als sehr praktisch ansehe. Ich zähle nicht zu den Dauerlesern auf einem eReader, so dass ich zur Akkulaufzeit des Kindle ohne Hülle nicht allzu viel sagen kann. Die meisten schreiben etwas von 3 Stunden, was ich als in Ordnung empfinde.

Der Rücken des Gerätes fühlt sich ansonsten um einiges wertiger an als der Paperwhite, was wohl am verbauten Material liegt, denn der Kern soll ein Metallgehäuse sein, welches mit angenehmer, anschmiegsamer Plastik umbaut ist.

Rücken mit Ladehülle

Rückenansicht ohne Hülle

Was bereits beim Auspacken sofort auffiel war nicht nur die Größe, sondern auch die andere Form. An das Format, vor allem an den dicken Halteknubbel musste ich mich erst einmal gewöhnen. Man merkt aber sehr schnell wie angenehm hier das Einhandlesen ist, was ich beim Paperwhite sonst nie betrieben habe.


Der Oasis kommt ohne Werbeeinblendungen aus. Ist der Kindle im Ruhemodus sieht man einen Bildschirmschoner.

Im Lieferumfang des Oasis ist außer dem Gerät und der Ladehülle wie üblich ein USB- Kabel. Den Netzstecker zum Aufladen muss man sich selbst besorgen, es kann aber jeder handelsübliche (z.B. vom Smartphone) genutzt werden. Eine Bedienanleitung findet man dann auf dem Oasis selbst.

Ladehülle und Gerät finden mittels Magnet zusammen. Das passt wirklich gut, die finden schnell zusammen und nichts wackelt. Will man die beiden Teile von einander trennen, geht das ebenfalls unproblematisch.

Wie beim Kindle Paperwhite auch, kann man die Schriftart und dessen Größe für seine Bedürfnisse einstellen. Ebenfalls identisch ist die Auflösung von 300 ppi, das heißt die Schrift ist nicht kontrastreicher als beim Paperwhite.


Zudem kann auch dieser Kindle wieder Seitenzahlen, Prozentangaben oder wie lange man im Kapitel bzw. im ebook selbst noch liest anzeigen.


Der Oasis kann sowohl von Rechts- als auch von Linkshändern genutzt werden, da sich das Display je nach Lage selbst dreht. Das funktioniert ab einem bestimmten Neigungswinkel. Im Liegen (auf der Seite) kann man aber trotzdem lesen ohne Angst haben zu müssen, dass sich das Display dreht.

Linkshänder

Rechtshänder
Das Besondere an diesem Kindle ist wohl, dass man nicht nur mittels Touchscreen, wie bisher üblich, blättern kann, sondern dass es hier jetzt wieder extra Blättertasten gibt. Diese kann man auch einstellen wie man blättern möchte. Ich habe es mir so eingestellt, dass die untere Taste zum Vorblättern ist, weil dann der Kindle am besten in der Hand liegt.

Mit dem Oasis kann man auch wieder die Kindle- Leihbücherei nutzen, das funktioniert identisch wie beim Paperwhite.

Der Kindle Oasis kommt nun mit einer noch helleren Hintergrundbeleuchtung daher, weil noch mehr LEDs verbaut worden sind.


Das ist jetzt bei maximaler Helligkeitsstufe. Als Vergleich mal Kindle Paperwhite und Kindle Oasis nebeneinander.


Ich denke man kann sehr gut erkennen, dass der Oasis heller ist bei maximaler Beleuchtung, allerdings ist in meinen Augen fraglich, ob man das überhaupt braucht, denn ich kann bei dieser Beleuchtung so nicht lesen, weil mir das zu hell ist. Die Beleuchtung kann komplett abgestellt werden, allerdings auch nur wieder über den Touchscreen, einen extra Button wie z.B. beim Tolino gibt es hier nicht.

Der Oasis kann nur aufgeladen werden, wenn sich die Ladehülle am Gerät befindet. Ich hätte es persönlich schöner gefunden, wenn man die Hülle auch hätte einzeln laden können, während man mit dem Oasis liest. Auch kann man die Ladefüllung nur erkennen, wenn beide Teile zusammen sind, ansonsten weiß man nicht genau wie voll der Kindle noch ist.

In der WLAN- Version, wie ich sie besitze, wiegt der Oasis ohne Hülle 131 g und ist damit deutlich leichter als sein Bruder Paperwhite mit 205 g und auch leichter als der Tolino Vision 3 HD, der immerhin noch 174 g auf die Waage bringt. Hat man allerdings die Hülle dran, so wiegt der Oasis 238 g und der Gewichtsvorteil bringt einem nichts mehr.


Der Kindle Oasis ist wie der Paperwhite auch nicht wasserdicht. Lesen in der Badewanne sollte man sich daher verkneifen.

Auch beim Kindle Oasis ist man komplett an Amazon gebunden. Das Lesen von epub Dateien ist nicht möglich und somit auch nicht die Nutzung der Onleihe. Hier muss man selbst abwägen, ob einen das stört oder nicht.

Tja was ist nun mein Fazit bei diesem sehr hochwertigem, aber auch sehr teurem Gerät?

Wer nicht unbedingt das Neuste auf dem Markt braucht und vielleicht schon einen Paperwhite oder Tolino hat, der braucht diesen teuren Reader nicht, weil er nicht mehr kann als die anderen beiden Geräte, außer dass er etwas heller und leichter ist und die Blätterknöpfe zu bieten hat, aber gibt man deswegen gleich über 100 € mehr aus?

Warum nun habe ich ihn behalten? Diese Frage stelle ich mir bis heute und kann sie nicht so ganz beantworten. Da könnte man auch fragen warum man unbedingt ein teures IPhone braucht, wenn es ein Nokia Smartphone auch tun würde? Auch wenn das Gerät nicht mehr kann, so gefällt es mir optisch ungemein und ich mag die Blättertasten total gern. Es ist wahrscheinlich eher eine Einstellungsfrage und ein Muss- ich- haben- Teil, weil es was her macht.

Falls ihr Fragen zum Kindle Oasis habt, dann stellt sie mir unten im Kommentarfeld. Ich versuche sie dann so gut es geht zu beantworten.

Am kommenden Sonntag ist der letzte Tag meiner Testreihe und da werde ich euch den Kindle Fire etwas näher vorstellen.

Samstag, 16. Juli 2016

[Filmkritik] Ich bin dann mal weg

Ich bin dann mal weg


Darsteller: Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch, Katharina Thalbach, Annette Frier
Regisseur(e): Julia Heinz
Komponist: Alexander Geringas, Joachim Schlüter
Künstler: Silke Buhr, Georg Söring, Nina Haun, Hape Kerkeling, Jane Ainscough, Jacob Ilgner, Kitty Kratschke, Henry Rehorek, Kristin Schuster, Felix Poplawsky, Tobias Timme, Prof. Nico Hofmann, Alexander Dittner, Christoph Silber, Sebastian Werninger, Jochen Laube, Sandra Nettelbeck, Hermann Florin
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: Warner Home Video
Erscheinungstermin: 9. Juni 2016
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 88 Minuten


Inhaltsangabe:

"Ich bin dann mal weg" erzählt vom Suchen und Ankommen manchmal schreiend komisch, aber auch bewegend und emotional. Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation und einem eingebildeten Herzinfarkt wird dem Entertainer Hape unmissverständlich klar, dass es so nicht weitergeht. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela auf der Suche nach ja, nach was eigentlich? Nach Gott? Der Wahrheit? Sich selbst? Mit leichtem Ton und emotionaler Intensität beginnt eine spirituelle Abenteuerreise, die lange nachklingt. Ich bin dann mal weg“ ist eine unterhaltsame Komödie mit Tiefgang, die ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet.

Meine Meinung:

Titel: Auf der Suche, aber nach was eigentlich?

Ich mag Hape Kerkeling als Comedian sehr gern, da er mich bisher immer zum Lachen bringen konnte. Das gleichnamige Buch zum Film wollte ich schon längst gelesen haben, aber nun ist es doch zuerst der Film geworden.

An Devid Striesow als erwachsenen Hape musste ich mich erst gewöhnen, aber je mehr ich sah, desto passender fand ich ihn in der Rolle. Gerade zu Beginn ist man ja doch erschüttert, wie fertig Hape vom Showleben ist, gerade was seine gesundheitliche Verfassung anbelangt. Das hat Striesow gut verkörpert.

Gut gefallen hat mir zudem, dass zahlreiche deutsche Schauspieler dabei waren, die ich sehr gern sehe. Gerade Katharina Thalbach als Oma war einfach nur herrlich.

Die Wanderung den Jakobsweg entlang war durchaus interessant, zumindest hat man sich ansatzweise vorstellen können wie beschwerlich die Reise ist. Hier fand ich allerdings die Einspieler mit den Tagebucheinträgen witziger als den Weg selbst, denn streckenweise war der Film dadurch etwas langatmig.

Ich bin kein gläubiger Mensch, weshalb mir wahrscheinlich ein wenig der Zugang dazu fehlte, warum man so eine Reise überhaupt anstrebt. Hape schildert hier aber selbst, dass er gar nicht so genau weiß, was er auf seiner Reise sucht.

Für mich ein sehr leiser Film, der zum Nachdenken über sein eigenes Handeln und Tun anregt. Mehr als ein Mal muss man den Streifen dann aber auch nicht gesehen haben.

Fazit: Wer sich für das Erklimmen des Jakobsweges interessiert und ein Hape Fan ist, der wird den Film durchaus interessant finden Allen anderen wird er zu langweilig sein. Ich kann nur bedingt eine Anschau- Empfehlung aussprechen!

Bewertung: 3/ 5 Sternen

Freitag, 15. Juli 2016

Rezension Kerstin Ruhkieck

"Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden" von Kerstin Ruhkieck


Format: epub / mobi
Dateigröße: 2891 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 346 Seiten
Verlag: Impress (7. April 2016)


Inhaltsangabe:

Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… 

Autoreninfo:

Kerstin Ruhkieck schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie schreibt Psychothriller für Erwachsene und Jugendbücher, beides Genre, die sie selbst gerne liest. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit Deutsche Sprache und Literatur in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne. 

Meine Meinung:

Titel: Dystopie mit überzeugenden Charakteren...

Als überzeugter Printleser kommt es eher selten vor, dass ich zu einem eBook greife, aber da mir dieses so sehr ans Herz gelegt wurde (und es noch keine Printversion gibt), versuchte ich mein Glück und wurde regelrecht umgehauen.

In der Geschichte geht es um Novalee und ihren Cousin Crish. Während sie bereits ihre Sichtung hinter sich hat und zu den Unverheirateten der 2. Liga abgeschoben wird, da sie noch keinen Ehemann gefunden hat, hat Crish seine Sichtung und Ligaeinteilung noch vor sich. Während er sich mit den Legatests und seinen Mitstreitern auseinandersetzen muss, lernt Novalee den unglaublich attraktiven Graey kennen, der für Liga 2 viel zu hübsch ist. Was verbirgt dieser ominöse, junge Mann und was hält das Schicksal für unsere Protagonisten bereit?

Der Autorin gelingt es durch immer wieder eingestreute Informationen, dem Leser ein genaues Bild von ihrer erdachten Welt AurA Eupa, dem neuen Europa, zu geben. Obwohl ich bei fantastischen Geschichten oft erst einmal Vorstellungsprobleme habe, so gelang mir hier der Einstieg direkt sehr gut und ich hatte keinerlei Verständnisprobleme. Alle Ideen wirken so realistisch, dass man absolut überzeugt ist, dass es genauso kommen könnte.

Die Charaktere begleiten wir mal aus der Sicht von Novalee und mal aus der Sicht von Crish, so dass man sehr viele Informationen zur Umgebung erhält und deren Freunde. Beide Protagonisten sind jeder für sich unheimlich sympathisch. Etwas ungewöhnlich für mich, aber mit Crish als männlichen Darsteller konnte ich sogar noch etwas mehr mitfiebern, einfach weil er mir vom Typ Mensch sehr ähnlich ist.

Total schrecklich finde ich übrigens die Vorstellung, dass jede Berührung, die länger als wenige Sekunden dauert direkt aufgezeichnet wird und als Liebesbekundung gedeutet wird. So sind verbotene Verbindungen wie homosexuelle Liebe, die es laut der AurA Eupa Regierung nicht geben darf, gar nicht erst möglich oder man wird dafür direkt bestraft, was ich einfach nur unheimlich grausam finde.

Ebenso dramatisch finde ich, dass allein von optischen Gesichtspunkten entschieden wird, ob man später mal Arzt werden darf oder anderen den Müll wegtragen muss.

Der Schreibstil der Autorin ist ungemein flüssig, ich konnte mich kaum bremsen. Wirklich sehr angenehm.

Das Ende ist sehr offen gehalten und man hat noch tausend ungeklärte Fragen, so dass man sehnsüchtig die Fortsetzung lesen möchte.

Fazit: Unglaublich toller Startband, den ich nur uneingeschränkt empfehlen kann. Klasse Unterhaltung! Die Fortsetzung hat schon den Weg auf meinen eReader gefunden. Lasst euch diese tolle Geschichte nicht entgehen!!


Bewertung: 5/ 5 Sternen

Donnerstag, 14. Juli 2016

[Filmkritik] The Revenant: Der Rückkehrer

The Revenant: Der Rückkehrer


Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Will Poulter, Domhnall Gleeson, Forrest Goodluck
Komponist: Ryuichi Sakamoto, Carsten Nicolai
Künstler: Jack Fisk, Steve Golin, Jacqueline West, Francine Maisler, Emmanuel Lubezki, Stephen Mirrione, Lon Bender, Brett Ratner, Arnon Milchan, Chris Duesterdiek, Mark L. Smith, James Packer, Alejandro González Iñárritu, Martín Hernández, Jennifer Davisson Killoran, David Kanter, Frank A. Montaño, Mary Parent, Keith Redmon, Markus Barmettler, Jon Taylor, Philip Lee, James W. Skotchdopole, Randy Thom
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1), French (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Erscheinungstermin: 19. Mai 2016
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 151 Minuten

Inhaltsangabe:


Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Bären attackiert. Seine Jagdbegleiter, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurück. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unerträgliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät und im Stich lässt. Mit übermenschlichem Willen zu überleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurück ins Leben.

Meine Meinung:

Titel: Die Wildheit der Natur mit all ihren Facetten...

Ehrlich gesagt hatte ich keine genaue Vorstellung von diesem Film. Ich war eher daran interessiert wie Leonardo DiCaprio einen 151 Minuten Film nahezu alleine füllen will.

Der Film besticht vor allem durch die raue Landschaft Amerikas mit Schneestürmen, schroffen Felsmassiven und jeder Menge wilden Gesellen, egal ob nun Indianer oder Kolonialisten.

Ich musste mich erst an die komplette Handlung gewöhnen, denn es wird nur sehr selten gesprochen und wenn dann meist in der Sprache der Indianer, so dass man fleißig Untertitel lesen muss. Man sollte sich daher den Film nicht gerade spät in der Nacht anschauen, da man dann wohlmöglich zu müde ist für so viele Textpassagen.

Das Besondere an dem Film ist in meinen Augen, dass es DiCaprio gelingt den Zuschauer völlig gefangen zu nehmen von seinem Schicksal und dem krassen Überlebenskampf.

Einige Szenen waren mehr als nur bedrückend, teilweise musste ich sogar wegschauen. Gerade die Kämpfe mit den Indianern, das Aushalten der Kälte z.B. in einem ausgeweideten Pferd und die Wunden des Bärenkampfes, haben mich als Zuschauer ganz schön mitnehmen können.

Obwohl der Film recht lang geraten ist, hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl mich zu langweilen. Vielmehr war ich von der rauen Natur eingenommen und von dem Schicksal der Indianer berührt.

Besonderes Highlight für mich der Indianer, der Hugh Glass beim Versorgen seiner Wunden hilft.

Fazit: Keine leichte Unterhaltungskost, man muss für diesen Film wirklich in der richtigen Stimmung sein. Für mein Empfinden ist der Film zu Recht mit Oscars belohnt worden. Gern spreche ich eine Anschau- Empfehlung aus!

Bewertung: 4/ 5 Sternen