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... im Juli 2014

Nr. 10: "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund



  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442481171
  • ISBN-13: 978-3442481170

  • Inhaltsangabe:

    Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, ehe er selbst zum Monster wird?

    Autoreninfo:

    Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband "iloveyoubaby!" und arbeitet zurzeit als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie drei Romane geschrieben, die Victoria-Bergman-Trilogie, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.

    Meine Meinung:

    Titel: Das Grauen hat einen Namen: "Krähenmädchen"

    Bei "Krähenmädchen" habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll oder nicht, da bereits der Klappentext verrät, dass der Inhalt nicht gerade zimperlich mit dem Leser umgeht. Aufgrund der zahlreichen, positiven Bewertungen habe ich mich dann doch dazu entschlossen es zu wagen und ich bereue es keinesfalls.

    "Krähenmädchen" ist der erste Teil der Victoria- Bergman- Trilogie und sicher nichts für Leser mit schwachen Nerven, denn es gilt herauszufinden wie viel Leid ein Mensch verkraften kann, bevor er selbst zum Monster wird.

    Das Geschehen wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven geschildert. Mal begleiten wir die taffe Polizistin Jeanette Kihlberg, die zwar im Beruf alles im Griff hat, privat dafür umso weniger, mal den ominösen Täter oder die Psychologin Sofia Zetterlund, die hauptsächlich Patienten mit multiplen Persönlichkeiten betreut wie z.B. Victoria Bergman.

    Die dargestellten Charaktere sind selten Personen, mit denen man befreundet sein will oder die man sympathisch findet, denn sie sind alle sehr speziell mit ihren sonderbaren Problemen. Mir selbst hat es vor allem die Polizistin Jeanette angetan, die mich in allem irgendwie an Kommissarin Lund aus dem TV erinnert hat.

    Schnelle Szenenwechsel und verstreute Handlungsstränge, deren Fäden erst im Verlauf des Geschehens zueinander finden, sorgen für atemlose Spannung.

    Würde ich näher auf den eigentlichen Inhalt dieses Psychothrillers eingehen, würde ich bereits zu viel verraten, daher nur eins: Lesen!

    Fazit: Ein Psychothriller, der mir das Fürchten gelehrt hat, Spannung der Extraklasse. Empfehlenswert! Ich kann kaum das Erscheinen von Band 2 ("Narbenkind") erwarten…


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 9: "Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud


  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: cbj (11. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570156176
  • ISBN-13: 978-3570156179
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

  • Inhaltsangabe:

    London, England: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren. So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

    Autoreninfo:

    Als Kind war Jonathan Stroud (*1970) häufig krank und musste viel Zeit im Krankenhaus oder zu Hause im Bett verbringen. Um der Langeweile zu entfliehen, begann er, intensiv zu lesen: Bald war der Boden seines Zimmers mit Büchern komplett bedeckt. Außerdem zeichnete Jonathan Stroud und erfand selbst mit Begeisterung Geschichten. Nach dem Englischstudium arbeitete er einige Jahre als Lektor für Walker Books in London, wo er alles über Kinderbücher lernte. 1999 erschien sein erster Fantasyroman "Drachenglut". Damit war Jonathan Stroud klar, was er in seinem Leben tun wollte. 2001 hängte er seinen Job endgültig an den Nagel, um nur noch Schriftsteller zu sein. Im selben Jahr heiratete er und wurde Vater.

    Meine Meinung:

    Titel: Eiskalte Geisterjagd, oder was?

    Als Liebhaberin der "Bartimäus"- Tetralogie war ich gespannt auf den Startband der neuen Reihe von Autor Jonathan Stroud und ich muss gestehen, dass ich sofort mehr als nur angetan war von der Geschichte.

    Als Leser werden wir in ein London katapultiert, das wir so noch nicht kannten, denn dort treiben Geister ihr Unwesen, Menschen verschwinden spurlos und mysteriöse Todesfälle können nicht aufgeklärt werden. Und genau hier treten unsere Freunde von Lockwood & Co auf, denn sie versuchen die Epidemie der Geistererscheinungen einzudämmen. Und dann bekommen unsere drei Agenten plötzlich einen Fall, der es in sich hat, denn im Herrenhaus Combe Carey Hall treiben Erscheinungen ihr Unwesen, die nur den Tod bringen. Hat für unsere Geisterjäger das letzte Stündlein geschlagen?

    Jonathan Stroud hat einfach ein Händchen dafür Geschichten zu schreiben, die nicht nur immens spannend sind, sondern einen auch immer wieder zum Lachen bringen. So hat er hier drei Hauptcharaktere erschaffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Anthony Lockwood ist der Leiter der Agentur, George Cubbins sein Stellvertreter und Lucy Carlyle frisches Mitglied in der Runde und alle drei haben sie unterschiedliche Fähigkeiten die Geister aufzuspüren, so dass sie sich dadurch ergänzen. Mir waren alle drei Protagonisten sehr sympathisch.

    Die Handlung wird aus der Ich- Perspektive aus der Sicht von Lucy geschildert.

    Besonders gefallen hat mir der Einfallsreichtum des Autors, denn seine Methoden der Geisterbekämpfung sind etwas Außergewöhnliches.

    Für mich war dieser Band ein guter Start in die Reihe und ich hoffe, dass noch viele Bände folgen werden, denn Lucy und Co sind für mich regelrecht Freunde geworden.

    Das Ende war übrigens so spannend und actiongeladen, dass ich nägelkauend und mit angehaltenem Atem las.

    Ein Glossar erklärt übrigens viele im Buch verwendete Begriffe, so dass auch ein Geisterlaie alles versteht.

    Fazit: Super Einstieg in eine vielversprechende neue Reihe. Lesenswert und einfach nur klasse!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 8: "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" von Jessica Park


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785578679
  • ISBN-13: 978-3785578674
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?

    Meine Meinung:
     
    Titel: Wenn eine Pappfigur dein Leben durcheinander bringt, was dann?

    Bevor ich mit der eigentlichen Bewertung starte, möchte ich einmal das quietschbunte Cover loben, was mir außerordentlich gefällt. Und noch toller finde ich, dass es zu diesem Hardcover das eBook kostenlos dazu gibt, so dass man das Buch auch unterwegs auf dem eReader, Smartphone oder ähnlichem mitnehmen kann, wenn man mal wenig Platz in der Tasche hat.

    Im Buch selbst begleitet der Leser die 18 Jährige Julie Seagle, die in Boston mit ihrem Studium beginnen möchte, nur hat sie bei ihrer Ankunft ein Problem: ihre gemietete Wohnung existiert gar nicht. So kommt sie bei der Freundin ihrer Mutter unter und zieht kurzerhand bei der Familie Watkins ein. Doch die Familie ist irgendwie alles andere als normal. Die Eltern sind selten zu Hause, der große Bruder Finn auf Weltreise, der mittlere Bruder Matt ein Nerd und die kleine Schwester Celeste schleppt eine Pappfigur ihres großen Bruders mit sich herum. Ist das nicht total verrückt?

    Die Autorin hat hier sehr interessante Protagonisten geschaffen, die einen auch nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Vor allem die Mitglieder der Familie Watkins fand ich sehr ansprechend dargestellt. Aber auch Julie konnte mich auf weiten Strecken als Hauptcharakter überzeugen, nur war sie mir manches Mal etwas zu oberflächlich, aber dennoch eine Person mit Herz.

    In der Geschichte geht es um sehr viel mehr als nur um Alltagsprobleme einer Familie oder den Sorgen einer Collegestudentin, aber lasst euch überraschen. Zudem ist alles sehr modern, denn die Jugend kommuniziert via Facebook und Co und das Internet spielt eine entscheidende Rolle im Verlauf der Geschichte.

    Die Schreibe der Autorin ließ sich ungemein leicht lesen und die Geschichte wurde durch Chattexte zusätzlich aufgelockert.

    Mich hat doch sehr interessiert was das Geheimnis der Familie ist, so dass ich kaum aufhören konnte zu lesen und auch erst ganz am Ende erfolgt eine lückenlose Auflösung und alle offenen Fragen klären sich.

    Fazit: Ein bewegendes Jugendbuch, das mich sehr gefesselt hat, weshalb ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche. Große Klasse!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 7: "Alles Liebe oder Watt?" von Marie Matisek


  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (9. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350993
  • ISBN-13: 978-3471350997

  • Inhaltsangabe:

    Nichts regt eine Frau so auf wie ein Mann, der alles besser weiß. Schon auf dem Weg zu ihrer neuen Heimat Sylt stößt Silke mit so einem Exemplar zusammen. Lars Holm ist ein Klugscheißer vor dem Herrn. Dabei ist Silke als Pastorin wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Nur gut, dass sie seit ihrer Scheidung von Männern nichts mehr wissen will. Als aber auch noch ein gutaussehender Naturschützer auftaucht, gerät Silkes Vorsatz arg ins Wanken. Zum Glück steht ihr eine Frau zur Seite, die nichts mehr umhaut: Oma Grete kennt jeden Trick. Und sie weiß: Zwei Männer sind für eine Frau erst das Salz in der Suppe.  

    Meine Meinung:

    Titel: Zwei Männer sind einer zu viel? Von wegen...

    Silke ist Pastorin, Mutter zweier Kinder, gerade frisch geschieden und begibt sich auf dem Weg zu ihrer neuen Gemeinde auf Sylt. Ob sie in dem kleinen Nest zurechtkommen wird als Großstädterin? Schnell wird klar, dass das kleine Kuhkaff Horssum recht beschaulich ist, doch warum gibt es Streit zwischen den Bewohnern? Ob Silke als Pastorin schlichten und ihre Schäfchen versöhnen kann?

    Die Geschichte wird dem Leser aus der 3. Person erzählt und wir begleiten in erster Linie Pastorin Silke Denneler bei ihrem Tun. Diese ist eine überaus sympathische Protagonistin, ist sie doch trotz ihres kirchlichen Amtes ein Mensch wie du und ich, denn auch ihr passieren die tollsten Missgeschicke, die ihr immer wieder die Schamesröte ins Gesicht steigen lassen. Doch auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet, man kann sie sich bildlich vorstellen und sich in sie hineinversetzen. Mein persönlicher Lieblingscharakter: Jungbauer Knut "Euter" Larsen.

    Marie Matisek gelingt es die spannende Geschichte, die ein unerwartetes Geheimnis birgt, mit jeder Menge Witz dem Leser nahe zu bringen. Oft muss man bei der Lektüre schmunzeln oder gar herzhaft lachen.

    Der Roman ist sehr kurzweilig und die ideale Unterhaltung für den Urlaub.

    Fazit: Eine Reise nach Sylt gefällig? Dann bitte mit "Alles Liebe oder Watt?". Lesenswert!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

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    Nr. 6: "Die Eule mit der Beule" von Susanne Weber

     
  • Gebundene Ausgabe: 16 Seiten
  • Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (1. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789167061
  • ISBN-13: 978-3789167065
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 1 - 3 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Arme kleine Eule! Ein wunderbares Trostbuch. Die kleine Eule hat eine Beule. Der Fuchs pustet, die Maus bringt ein Pflaster und die Schlange streichelt ihr die Wange. Doch was hilft am besten? Natürlich ein Kuss von der Mama! Ein absolutes Lieblingsbuch für kleine Kinder mit der süßesten Eule der Welt. Einfach zum Liebhaben und Mitfühlen! Klare Bilder und einfache Reime zum Mitsprechen sorgen für viel Spaß beim Lesen.

    Meine Meinung:

    Titel: Trösterchen in Buchform

    Dieses niedliche Buch ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und da ich Eulen sehr mag, musste es einfach mit.

    Die Eule hat sich ihren Kopf gestoßen und nun eine riesige Beule am Kopf, die schmerzt. Was hilft da mehr als Zuspruch von seinen Freunden zu bekommen? Natürlich die liebe Mama.

    Und so begegnen dem kleinen Leser die tollsten Tiere wie eine bunte Schlange oder ein flauschiger Bär.

    Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gemacht und laden zum Entdecken ein.

    Die kurze Geschichte wird in Reimform wiedergegeben, was ich sehr ansprechend fand.

    Das Buch ist übrigens aus stabiler, dicker Pappe, die ganz bestimmt einiges aushält. Da geht so schnell nichts kaputt.

    Fazit: Genau das Richtige für die Kleinen, wenn sie ein kleines Aua haben und ideal zum Vorlesen für das Zubettgehen. Empfehlenswert!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 5: "Die Rache des Normannen" von Ulf Schiewe
     
     
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651317X
  • ISBN-13: 978-3426513170
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    Inhaltsangabe:
     
    Süditalien 1054: Die Contessa Gaitelgrima, Gemahlin des normannischen Grafen von Apulien, reist in ihr heimatliches Salerno, wo sie ihren neugeborenen Sohn an der Seite ihres Bruders, Prinz Guaimar, taufen lassen will. Der junge Normanne Gilbert erhält von Robert Guiscard den Auftrag, sich um ihre Sicherheit zu kümmern. Reichtum und Opulenz des lombardischen Salernos beeindrucken ihn. Doch hinter der glitzernden Fassade braut sich ein gewaltiger Machtkampf zusammen, der die illustre Prinzenfamilie zu vernichten droht. Im mörderischen Sturm des Aufstands kämpfen Gilbert und seine Gefährten um ihr Leben und riskieren alles, um Gaitelgrima und ihr Kind zu retten.
     
    Autoreninfo:
     
    Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden, doch statt der "brotlosen Kunst" widmete er sich der Technik und wurde Software-Entwickler und später Marketingmanager für Softwareprodukte. Seit frühester Jugend war Ulf Schiewe eine Leseratte, den spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Lauf der Jahre wuchs aus der Lust am Lesen der Wunsch, selbst einen großen historischen Roman zu schreiben, den er mit "Bastard von Tolosa" , seinen ersten Roman, erfüllte.
    Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.
     

    Meine Meinung:
     
    Titel: Wiedersehen mit Gilbert und Co

    Nach dem ersten, überaus gelungenen Band "Das Schwert des Normannen" war ich auf die Fortsetzung "Die Rache des Normannen" gespannt und meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, denn dem Autor gelingt es wieder einmal den Leser zu fesseln.

    Unser Protagonist Gilbert, der im 1. Band vom Schweinehirt zum Schildträger aufgestiegen war, hat von seinem Herrn Robert Guiscard eine neue Aufgabe bekommen, denn er soll die Contessa von Apulien Gaitelgrima zusammen mit ihrem Sohn nach Salerno zu ihrem Bruder bringen. Hier soll das Neugeborene getauft und vorgestellt werden. Doch in Salerno trügt der Schein, herrschen hinter der Fassade doch massive Zwistigkeiten, die zu einem Aufstand und letztendlich zu Kämpfen in der Stadt führen. Wird unser Gilbert die Contessa beschützen können?

    Ulf Schiewe gelingt es auch in diesem Roman wieder gekonnt historische Fakten mit der Romanhandlung zu verknüpfen und dies witzig und spannend zugleich dem Leser näher zu bringen. Das Thema scheint zwar trocken, ist es in diesem historischen Roman aber ganz und gar nicht.

    Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und als Leser der Reihe freut man sich alte Bekannte wiederzusehen.

    Als besonders gelungen empfand ich die Beschreibungen zur Stadt Salerno, denn so konnte ich mir diese gut vorstellen. Zudem wird in der Handlung sehr deutlich wie das damalige Leben durch Vetternwirtschaft, Intrigen und Co gelenkt worden ist.

    Etwas schade fand ich, dass mein Lieblingscharakter aus Band 1, nämlich Gerlaine, nur am Rande erwähnt wird, aber der Schluss mit einem Cliffhanger der Extraklasse deutet darauf hin, dass es in Band 3 dann wohl wieder mehr um Gerlaine gehen wird.

    Als Neueinsteiger kann man das Buch sicher auch sehr gut lesen, da zu Beginn einiges aus der Handlung vom ersten Band erwähnt wird, allerdings bin ich der Ansicht, dass wenn man "Das Schwert des Normannen" nicht liest, etwas Großartiges verpasst.

    Fazit: Gelungene, lesenswerte Fortsetzung, die ich ohne Einschränkungen gerne weiterempfehle. Gespannt warte ich nun auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 4: "Das Lied des Wasserfalls" von Sofia Caspari


  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (16. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404168909
  • ISBN-13: 978-3404168903

  • Inhaltsangabe:

    Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben. Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist ...

    Meine Meinung:

    Titel: Eine Trilogie findet ihr Ende…

    Bei "Das Lied des Wasserfalls" handelt es sich um den Abschlussband einer Trilogie. Die Vorgängerbände heißen "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos".

    Wir schreiben das Jahr 1897 und finden uns in Argentinien wieder, wo die junge Clarissa ihren ersten Hochzeitstag schrecklich beenden muss, denn ihr Ehemann Javier stirbt. Die ohnmächtige Clarissa wird von Dr. Metzler am Flussufer gefunden und von ihm umsorgt. Von der jungen und vor allem hübschen Frau ist er sehr angetan, aber hat sie auch wirklich ihr Gedächtnis verloren oder hat sie Geheimnisse vor ihm, die schlimme Konsequenzen nach sich ziehen werden?

    Die Autorin knüpft direkt an die Vorgängerbände an. Die vorherige Handlung wird dem Leser durch kleine Einschübe in Erinnerung gerufen. Selbst wenn man die anderen Teile nicht kennt, kann man sich gut in die Geschichte einfinden und der Handlung folgen ohne wirklich etwas zu vermissen.

    Frau Caspari benutzt eine wundervolle, verspielte Sprache, die einen das Argentinien der damaligen Zeit vor Augen führt. Die Handlung wird dem Leser aus den unterschiedlichsten Perspektiven näher gebracht, denn wir begleiten die zahlreichen Protagonisten immer direkt in ihrem Leben.

    Der Ideenreichtum der Autorin ist faszinierend, jedoch hapert es dann einfach an der Umsetzung. Kaum ist etwas Schlimmes passiert und man möchte mit den Charakteren mitfiebern, so lösen sich die Probleme wie von selbst. Gerade entstandene Spannung wird dadurch sofort kaputt gemacht.

    Gesamt betrachtet war die Handlung für mich einfach zu kitschig gehalten. Den Charakteren, die man gern begleitet, fällt einfach alles zu. Gibt es einen Bösewicht, so wird dieser durch einen Zufall aus dem Weg geräumt, nie kommt es zu einer direkten Konfrontation. Oder aber es passiert Schlimmes wie das Ausbrechen der Pest und keiner der Hauptprotagonisten erkrankt daran, obwohl diese mit erkrankten Personen direkten Kontakt haben. Und zu allem Überfluss verlieben sich die Protagonisten immer auf den ersten Blick.

    Ich liebe ja Happyends und solch einen Abschluss findet auch dieses Buch, doch wie es dazu kommt, war für mich wenig realistisch und einfach nur unglaubwürdig.

    Die Geschichte hat so viel Potential und man hätte echt etwas daraus machen können, aber die Autorin verschenkt diese Möglichkeit. Ein schöner Schreibstil reicht einfach nicht um mich zu überzeugen.

    Nach der Lektüre bleibt für mich ein fader Beigeschmack und ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch wohl abgebrochen hätte, wenn ich es nicht in einer Leserunde gelesen hätte. Für mich war das Lesen kein Genuss, sondern ich musste mich schon sehr durchbeißen.

    Fazit: Wer auf extrem seichte Kost à la Rosamunde Pilcher steht, dem wird dieser Roman sicher über alle Maßen gefallen. Wer jedoch einen Schmöker der Klasse von Sarah Lark oder Kate Morton erwartet, der wird wohl eher enttäuscht. Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.


    Bewertung: 2/ 5 Sternen

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    Nr. 3: "Die Vernichteten" von Ursula Poznanski
     
     
  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Loewe (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785575483
  • ISBN-13: 978-3785575482
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Inhaltsangabe:

    Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel. Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft. „Die Vernichteten" ist der letzte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Die Verratenen" und „Die Verschworenen".
     
    Autoreninfo:
     
    Ursula Poznanski, geboren am 30. Oktober 1968 in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität – darunter Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften, Theaterwissenschaften -, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Aufgrund des Erfolges ihres ersten Jugendbuchs »Erebos«, das in mehr als 23 Sprachen übersetzt und u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis (Jugendjury) gewann, wagte sie den Sprung ins hauptberufliche Autorenleben. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden von Wien.

    Meine Meinung:

    Titel: Brillanter Abschluss der Eleria- Trilogie

    Bei "Die Vernichteten" handelt es sich um den letzten Band einer Trilogie. Die beiden Vorgänger heißen "Die Verratenen" und "Die Verschworenen" und sollten meiner Ansicht nach auf jeden Fall vorher gelesen werden, um Band drei zu verstehen, denn dieser setzt direkt da an, wo Band zwei endet.

    Das lange Warten auf die Fortsetzung hat sich gelohnt. Endlich sind unsere Freunde hinter das große Geheimnis gekommen, dass der Sphärenbund von jeher verschwiegen hat, doch wie kann man diese Entdeckung allen Sphärenbewohnern übermitteln und vor allem glauben diese den "Prims"? Viel größer ist zudem das Problem, dass Krieg zwischen den Sphärenbewohnern und den Außenbewohnern kurz bevorsteht, sind unsere liebgewonnenen Charaktere etwa in Gefahr?

    Die Handlung wird dem Leser wie bereits in den anderen Bänden aus der Sicht von Ria, in der Ich-Perspektive, näher gebracht. Hier erfahren wir noch mehr über die Welt der Sphären, deren Bewohner und bekommen wieder Einblicke in Rias Innenleben und Gefühlswelt.

    Der Autorin gelingt es durch kleine Gedächtnisstützen den Leser in Erinnerung zu rufen, was bisher geschah, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Dem Leser, der die anderen Bücher nicht kennt, werden diese Einwürfe jedoch nicht genügen, um die Handlung zu verstehen. Zudem ist die Spannung im Roman konstant (wie in den anderen beiden Teilen auch). Es kommt nie Langeweile auf und denkt man, dass die Handlung so und so weiter gehen wird, sorgt eine Wendung nach der anderen für Überraschungen.

    Wer die anderen beiden Bände mochte, der wird von diesem Teil begeistert sein, denn er führt die Geschichte in ein schlüssiges Ende. Die in den Vorgängern gestreuten Geheimnisse werden gelüftet. Für mein Empfinden wurden alle offenen Fragen geklärt. Das Ende ist offen gehalten, so dass man sich den Fortlauf durchaus noch weiter spinnen kann, wenn man dies mag.

    Fazit: Wer Dystopien mag, der sollte sich die Eleria- Reihe nicht entgehen lassen. Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ein Must- Read im Jahr 2014 und ein neuer "Liebling" in meinem Bücherregal.


    Bewertung: 5/ 5 Sternen

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    Nr. 2: "Die Tochter des letzten Königs" von Sabrina Qunaj


  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479886
  • ISBN-13: 978-3442479887

  • Inhaltsangabe:

    Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, Gerald de Windsor, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...

    Autoreninfo:

    Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

    Meine Meinung:

    Titel: Dem Schicksal die Stirn bieten…

    Als Fan historischer Romane bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Autoren und so stieß ich auf Sabrina Qunaj, von der ich bisher noch kein Buch gelesen hatte. Und ich staunte Bauklötze, denn meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen und ich weiß nicht, ob meine Rezension diesem tollen Buch überhaupt gerecht wird.

    Wir schreiben das Jahr 1093 als die Familie der Fürstentochter Nesta ferch Rhys von Normannen überfallen wird. Viele sterben und die 8 Jährige Nesta gerät in Gefangenschaft. Dieses Ereignis verändert ihr Leben für immer und führt sie auf einen Weg, den sie sich nie hätte vorstellen können. Das Leben einer besonderen Frau, die ihren Weg geht, koste es was es wolle.

    Der Autorin gelang es auf Anhieb mich gefangen zu nehmen, denn sie hat so einen unverwechselbaren und flüssigen Schreibstil, dass man kaum mit dem Lesen begonnen, einfach nicht mehr aufhören wollte und so erschienen mir die knapp 700 Seiten viel zu kurz. Gekonnt verwebt Frau Qunaj historische Fakten mit ihrem Romangeschehen und die sehr gut gezeichneten Charaktere lassen einen als Leser einfach nicht mehr los. Fast hat man das Gefühl nach der Lektüre Freunde gehen lassen zu müssen.

    Der Roman berichtet von Liebe, Intrigen, Krieg, Schicksalsschlägen und malt einem das damalige Wales so bildhaft vor Augen als wäre man live dabei gewesen.

    Gut gefallen hat mir auch, dass zu Beginn die walisische Aussprache näher erklärt wird, was einem das Lesen doch sehr vereinfacht hat. Und eine Karte sorgt dafür, dass man sich die Entfernungen besser vorstellen kann.

    Mit großem Interesse habe ich Nestas Lebensgeschichte gelesen und konnte so viel über Wales und dessen Geschichte lernen.

    Fazit: Für mich ein ganz besonderer Roman mit Sogwirkung, dem ich nur jeden ans Herz legen kann. Sicher nicht mein letztes Buch der Autorin, einfach klasse!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen, ein Highlight im Lesejahr 2014

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    Nr. 1: "Die finanziellen Abenteuer des talentierten Poeten" von Jess Walter


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (26. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896675184
  • ISBN-13: 978-3896675187

  • Inhaltsangabe:

    Matt Prior hat alles, was der amerikanische Durchschnittsbürger sich wünscht: ein Haus in einer Vorortsiedlung, eine hübsche Frau, zwei Kinder. Doch sein Plan, sich als Lyriker zu etablieren, scheitert.
    Und als er auch noch seinen Job als Wirtschaftsjournalist verliert, weiß er plötzlich nicht mehr, wie er seine Schulden bezahlen soll. Seine Gläubiger aber sind ungeduldig, und er muss innerhalb kürzester Zeit 30.000 Dollar auftreiben, um nicht seine gesamte Existenz zu verlieren. Dann trifft er nachts beim Milchholen im Supermarkt um die Ecke auf zwei jugendliche Kiffer, raucht seinen ersten Joint seit Jahren, geht auf eine Party, und plötzlich kommt ihm eine folgenschwere Idee, wie er seine Geldprobleme lösen kann.


    Autoreninfo:

    Jess Walter arbeitete als Journalist, bevor er Buchautor wurde. Für eine seiner journalistischen Arbeiten war er für den Pulitzer-Preis nominiert, für seine Kriminalromane für mehrere Buchpreise, 2005 erhielt er den Edgar Allan Poe Award. Jess Walter lebt mit seiner Familie in Spokane, Washington.

    Meine Meinung:

    Titel: Was tun, wenn das Leben dir übel mitgespielt hat?

    Matt ist Mitte 40, verheiratet, zwei Kinder, ein riesiges Haus, das bezahlt werden muss, aber er hat keinen Job mehr. Bisher hat er als Wirtschaftsjournalist gutes Geld verdient, aber bei der nächsten Entlassungswelle war er dabei, was nun? Als er abends beim Milchholen auf zwei Kiffer trifft, kommt ihm die Idee: Drogen an seine Mittelklassefreunde verkaufen. Ob das gut geht?

    Jess Walter hat mich zu Beginn dieses Gesellschaftsromans wirklich fesseln können, denn seine Gesellschaftskritik und die entsprechende Wortwahl kamen bei mir gut an. Als Leser spürt man immer mehr den Verfall des gebeutelten Hauptcharakters, der es eigentlich nur gut meint, sich mit seinem Tun aber immer mehr in den Sumpf des Verlierens katapultiert.

    Bis zur Hälfte des Buches war ich vollends begeistert von der Lektüre, aber danach war ich einfach nur noch genervt vom Protagonisten Matt. Sein Handeln ist irgendwann nicht mehr nachvollziehbar und man möchte ihn einfach nur noch schütteln und wach rütteln. Zudem bekommt man extrem schlechte Gedichte um die Ohren gehauen.

    Leider konnte der Autor das hohe Unterhaltungsniveau nicht bis zum Ende durchhalten, so dass ich nur bedingt mit der Lektüre zufrieden war. Ich hatte eine coole und taffe Hauptfigur erwartet, bekam jedoch einen Verlierer und Versager geliefert.

    Fazit: Gesellschaftskritik ja, Niveau vielleicht?! Ich kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen!


    Bewertung: 3/ 5 Sternen

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