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... im November 2013

Nr. 7: "Seelen im Eis" von Yrsa Sigurðardóttir


Mit diesem Buch durfte ich bei Lovelybooks eine Lesechallenge bestreiten. Der Sinn einer Challenge ist es zusammen mit vielen zu lesen und zu diskutieren, aber eben zusätzlich nach dem Lesen noch Aufgaben zu erfüllen wie beispielsweise ein Quiz zum Buch absolvieren, einen Brief schreiben oder was eben sonst noch für Aufgaben gestellt werden. Das ist dann echt mal eine Herausforderung für eine Leseratte. Das Buch war zwar nicht so super, aber die Challenge hat Spaß gemacht. Ausgelesen habe ich das Buch am 29.11.2013.
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (23. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596195330
  • ISBN-13: 978-3596195336

  • Inhaltsangabe:

    Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir. Als Óðinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen…

    Autoreninfo:

    Yrsa Sigurðardóttir studierte Bauingenieurwesen in Reykjavík und Montreal. Seit 1998 schreibt sie Kinderbücher, und im Jahre 2005 erschien ihr erster Kriminalroman »Das letzte Ritual«. Ihre Bücher sind mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Ingenieurin in Reykjavík.

    Meine Meinung:

    Titel: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt...

    Von der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardóttir habe ich bisher noch kein Buch gelesen und so las ich völlig unvoreingenommen und ohne besondere Erwartungen, ich wollte einfach nur gut unterhalten werden und genau das wurde ich.

    Die Autorin entspinnt zwei Handlungsstränge, einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit. Beide Handlungsstränge nehmen nahezu gleich viel Raum ein und können als gleichbedeutend angesehen werden, wobei unser Akteur der Gegenwart in der Vergangenheit wühlt und recherchiert.

    Das Buch beginnt mit dem Ende als Prolog, was ich sehr ungewöhnlich fand.

    Wir begleiten in der Gegenwart Odinn und seine 11jährige Tochter Run, die erst seit dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater lebt. Odinn, ehemaliger Wochenend-Papa, ist anfänglich mit der Situation überfordert sich um das Mädchen zu kümmern und krempelt sein komplettes Leben um, sogar den Job wechselt er. In der Behörde soll er zu dem Erziehungsheim Krokur recherchieren und ob dort alles mit rechten Dingen zuging und dabei trifft er auf ein Geheimnis, das plötzlich ihn selbst und seine Familie betrifft.

    In der Vergangenheit dreht sich alles um das Mädchen Aldis, die im Erziehungsheim Krokur 1974 als Putzhilfe arbeitet und dort ein tristes Dasein führt. Doch dann kommt ein neuer Junge ins Heim, der ihre Welt aufregender werden lässt und plötzlich passieren die merkwürdigsten Dinge im Heim. Kann das gut gehen?

    Die seitens der Autorin aufgebaute Spannung ist sehr subtil gestreut, alles passiert sehr gemächlich, weiß aber dennoch auf seine Art zu unterhalten. Die erste Hälfte des Buches tappte ich komplett im Dunkeln und ich wusste nicht so recht, wohin die geschilderte Handlung mich führen würde, doch ab der zweiten Hälfte überschlagen sich die Ereignisse, der Leser erfährt mehr und kann endlich Vermutungen anstellen.

    Das Ende bot nur eine kleine Überraschung, war ab dem zweiten Drittel schon irgendwie vorhersehbar.

    Nach dem Lesen des Buches war mir klar: die Autorin kann ohne Frage schreiben, denn ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt und wollte immer wissen wie es weiter geht. Dennoch fehlte mir für einen echten Thriller ein wenig Action.

    Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, würde es aber eher als soliden Krimi und nicht als Thriller bezeichnen. Lesenswert!


    Bewertung: solide 3/5 Sternen

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    Nr. 6: "Was Paare zusammenhält: Warum man sich riechen können muss und Sex überschätzt wird" von Werner Bartens


    Dieses Buch habe ich aus meiner örtlichen Leihbücherei ausgeborgt, einfach mal um was Leichtes zu lesen. :-) Ausgelesen habe ich das Buch am 24.11.2013.

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426786028
  • ISBN-13: 978-3426786024

  • Inhaltsangabe:

    Fast alle träumen davon, viele versuchen es, nicht wenige scheitern daran: eine langjährige Beziehung zu führen. Warum gelingt es manchen, warum anderen nicht? Was sind die Geheimnisse jahrzehntelanger Partnerschaften? Liebe? Gewohnheit? Toleranz? Oder nur das richtige Verhalten in der richtigen Situation: Gestresste Frauen lieben es, schweigend im Nacken massiert zu werden, angespannte Männer dagegen müssen reden – und idealerweise recht behalten. Was Psychologie, Medizin und Verhaltensforschung über langjährige Partnerschaften herausgefunden haben, präsentiert Werner Bartens in diesem so unterhaltsamen wie nützlichen Buch.

    Autoreninfo:

    Dr. med. Werner Bartens, geboren 1966, hat Medizin, Geschichte und Germanistik studiert. Der Wissenschaftsredakteur der "Süddeutschen Zeitung" wurde u.a. als "Wissenschaftsjournalist des Jahres" ausgezeichnet. Er hat als Arzt und in der Forschung gearbeitet und ist Autor von Bestsellern wie das "Ärztehasser-Buch". Bei Droemer sind zuletzt seine Kolumnen über "Medizin und Wahnsinn. Geschichten vom gelben Sofa" erschienen.

    Meine Meinung:

    Titel: Gleich und gleich gesellt sich gern...

    Vorweg möchte ich sagen: egal ob gerade notwendig oder nicht, ich lese einfach zu gern Ratgeber und sei es nur deswegen, um über das Geschriebene nachzudenken oder mich darüber zu amüsieren.

    Dem Autor Werner Bartens ist ein recht interessantes und unterhaltsames Buch gelungen, wenn der geneigte Leser noch nicht allzu viele Ratgeber zum Thema verschlungen hat. Für alle anderen ist dieses Buch hier eher eine Art Zusammenfassung aller Erkenntnisse, Studien und sonstigen Büchern zum Thema Partnerschaft und Beziehung der letzten Jahre.

    Die erste Hälfte kam mir sehr bekannt vor und hielt nichts Neues für mich parat. Ab der zweiten Hälfte wurde es dann doch noch interessant. Mich machten vor allem die Abschnitte neugierig, wo es darum ging was die hormonelle Verhütung (z.B. Pille) an Auswirkungen auf die Paarbeziehung und die Partnerwahl hat, das gab mir als Frau doch sehr zu denken.

    Wer hier wirkliche Ratschläge erwartet, um aus einer eventuellen Paarkrise heraus zu kommen, der wird arg enttäuscht sein, denn diese gibt es nicht. Vielmehr liest man über unzählige Studien und erfährt, dass man den Partner einfach so nehmen soll wie er ist.

    Fazit: Durchaus interessante Lektüre, aber irgendwie fehlte der letzte Pfiff und es war zu wenig Neues enthalten. Daher nur bedingt lesenswert!


    Bewertung: 3/5 Sternen

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    Nr. 5: "Wäre ich du, würde ich mich lieben" von Horst Evers


    Dieses Buch habe ich in meiner Bücherei ausgeliehen. Ich habe schon einige Bücher von Horst Evers gelesen und als ich es in der Bibo liegen sah, da musste ich es mitnehmen. Ausgelesen habe ich das Buch am 23.11.2013.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin (1. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871347620
  • ISBN-13: 978-3871347627

  • Inhaltsangabe:

    Warum erfindet der Mensch elektrische Zahnbürsten, aber keinen Mülleimer, der selbständig in den Hof runtergeht und sich ausleert? Gibt es eine Altersvorsorge, die auch schon in jungen Jahren glücklich und zufrieden macht? Wie hält man vor einem Kater dessen Kastration geheim? Wie die Tücken des Hier und Jetzt auch aussehen mögen: Horst Evers hat zwar nicht immer eine Lösung parat, kann aber so lustig und liebevoll davon erzählen, dass man schon wieder froh ist, dass es die Probleme gibt. Darüber hinaus absolviert Evers eine Ausbildung zum Wikinger, entdeckt mit seiner Tochter eklige Wörter («Currywurstsmoothie») und bringt die wahren Gründe ans Licht, warum der Berliner Flughafen einfach nicht fertig wird. Seine Exkursionen treiben ihn in einen Riss des Raum-Zeit-Kontinuums am Hauptbahnhof Witten, führen ihn zu existenziellen Fragen in Cottbus («Was nützt dem Wolf die Freiheit, wenn er das Schaf nicht fressen darf?») und natürlich auch in die unendlichen Weiten der zwischenmenschlichen Beziehungen: «Wäre ich du, würde ich mich lieben.» In seinem neuen Geschichtenband ist Horst Evers weit davon entfernt, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, hilft aber trotzdem!

    Autoreninfo:

    Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin. Er jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post und gründete 1990 zusammen mit Freunden die Textleseshow «Dr. Seltsams Frühschoppen», die bald zur erfolgreichsten Lesebühne im deutschsprachigen Raum wurde. Horst Evers erhielt u. a. den Deutschen Kabarettpreis (2002) und den Deutschen Kleinkunstpreis (2008). Seine Geschichtenbände, zuletzt «Wäre ich du, würde ich mich lieben», sind Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

    Meine Meinung:

    Titel: Das Komplizierte am Leben ist das Leben an sich...

    Nachdem mir von Horst Evers bereits sein Geschichtenband "Für Eile fehlt mir die Zeit" und sein Krimi "Der König von Berlin" sehr gut gefielen, entschied ich mich für sein neues Werk und las gespannt.

    Der Leser bekommt hier wieder den Alltag des Autors auf sehr amüsante Weise geschildert. In insgesamt 56 kurzen Geschichten leiden, lachen, weinen wir Leser mit unseren allseits charmanten Autoren, der für seine oftmals komischen Alltagssituationen ja rein gar nichts kann. Was soll man denn nur machen, wenn man von der Lieben Familie, der behandelnden Ärztin oder dem besten Freund einfach nicht mehr ernst genommen wird?

    Lasse ich alle Geschichten noch einmal geistig Revue passieren, dann stelle ich fest, dass die Geschichten mich zwar gut unterhalten haben, ich aber nicht so herzhaft lachen konnte wie bei "Für Eile fehlt mir die Zeit". Es fehlte einfach das gewisse Etwas, das I- Tüpfelchen. Klar konnte ich hier schmunzeln, aber der große Wurf war es dann irgendwie doch nicht.

    Fazit: Für Evers- Neulinge bestimmt genau der richtige Einstieg, langjährige Fans werden wohl eher enttäuscht sein. Daher nur bedingt zu empfehlen!


    Bewertung: leider nur 3/5 Sternen

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    Nr. 4: "Monuments Men: Auf der Jagd nach Hitlers Raubkunst" von Robert M. Edsel 


    Durch Vorablesen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Geliehen habe ich es mir dann aus der Stadtbibliothek, weil ich bei der damaligen Buchverlosung kein Glück hatte. Ausgelesen habe ich das Buch am 14.11.2013.

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Residenz Verlag; Auflage: 1 (29. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 370173304X
  • ISBN-13: 978-3701733040


  • Inhaltsangabe:

    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die Nationalsozialisten organisieren den größten Diebstahl der Geschichte und lassen aus den besetzten Gebieten Europas mehr als fünf Millionen Kunstobjekte für das Führermuseum ins Reich schaffen. Als die Alliierten in der Normandie landen, ist unter ihnen eine Sondereinheit: die Monuments Men . ihr Auftrag: bedeutende Kulturgüter vor der Zerstörung zu schützen, geraubte und verschollene Kunstwerke aufzuspüren Gemälde von Leonardo, Vermeer und Rembrandt, Skulpturen von Michelangelo. Robert M. Edsel erzählt die atemberaubende Schatzsuche anhand von persönlichen Briefen und Tagebüchern der Schlüsselfiguren bis zum dramatischen Showdown im Salzbergwerk von Altaussee. Bereits in 19 Sprachen übersetzt. Die Vorlage zum Film von und mit George Clooney.

    Autoreninfo:

    Robert M. Edsel widmet sich seit Ende der 1990er Jahre intensiv der Erforschung der „Monuments Men“, erwarb bislang unveröffentlichte private Dokumente, gründete die „Monuments of Men Foundation for the Preservation of Art“, die 2007 mit der National Humanities Medal ausgezeichnet wurde, und war Co-Produzent von „The Rape of Europa“, eines preisgekrönten Dokumentarfilms über die Plünderung der kulturellen Schätze Europas durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs. Er ist Autor von „Rescuing Da Vinci“, eines Fotobands über die Nazi-Raubzüge und die Bemühungen der Monuments Men. Robert M. Edsel lebt in Dallas, Texas. Bret Witter lebt als Autor in Louisville, Kentucky.

    Meine Meinung:

    Titel: Recherche spitzenmäßig - Umsetzung mittelmäßig

    Bevor ich mit meiner eigentlichen Bewertung starte, möchte ich betonen, dass ich es als große Leistung ansehe, was Robert M. Edsel hier alles an Informationen zusammengetragen hat, ein wirklicher Schatz an Informationen und über ein Thema, das bisher noch niemand sonst behandelt hat. Na ja und es muss ja einen Grund geben, dass auf der Grundlage dieses Buches ein Kinofilm im Entstehen ist.

    Nun zu meiner eigenen Meinung:

    Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist wirklich außerordentlich und die sachbuchartigen Passagen, wo es um reine Fakten ging, gefielen mir außerordentlich gut, da sie einfach ungemein informativ waren. Leider hält der Autor in seiner Erzählweise nicht konstant durch und macht aus einem Sachbuch alsbald einen Roman über die Lebensgeschichte der einzelnen Akteure. Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass die geschilderten Ereignisse, Dialoge und die Gefühle der beschriebenen Personen wirklich genauso gewesen sein sollen, denn alle befragen wird wohl kaum mehr gegangen sein und selbst wenn, hat zu der Zeit wohl keiner mit protokolliert. Diese Passagen fand ich einfach nicht spannend, vielmehr zog sich das Buch dadurch wie Kaugummi.

    Zudem kam mir der Schreibstil (vielleicht mag es auch an der Übersetzung liegen) sehr hölzern und abgehackt rüber, vor allem die Dialoge.

    Meine Erwartungen an das Buch waren wirklich sehr groß, ganz glücklich bin ich mit diesem Werk dann eben nicht geworden, was vor allem an der äußerst schlechten Übersetzung lag. Man kann nur hoffen, dass diese Fehler in der Neuauflage (Buch zum Film) dann nicht mehr auftauchen werden.

    Fazit: Der Autor hat meinen absoluten Respekt bezüglich der Recherchearbeit und dass er vielen Lesern, Geschichts- und Kunstinteressierten die Augen öffnet, aber ein Buch, welches man sehr gern liest ist dieses Werk leider nicht. Daher würde ich es nur denjenigen ans Herz legen, die an Geschichte extrem großes Interesse haben. Ich werde es kein zweites Mal lesen.


    Bewertung: 3/5 Sternen

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    Nr. 3: "Commissaire Mazan und die Erben des Marquis" von Jean Bagnol



    Dieses Buch durfte ich in einer Leserunde bei den Büchereulen zusammen mit dem Autorenehepaar lesen. Die LR war echt klasse, da Nina und Jo nicht nur einfach Autoren, sondern ungemein liebenswerte Menschen sind. Das Buch habe ich ausgelesen am 09.11.2013.

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426213788
  • ISBN-13: 978-3426213780

  • Inhaltsangabe:

    Die halbalgerische Drogenfahnderin Zadira Matéo wird in ein beschauliches provenzalisches Winzerdorf abgeschoben. Verbittert begegnet sie jedem mit Misstrauen, nur einen herrenlosen schwarzen Kater schließt sie ins Herz. Als die Leiche einer jungen Frau auftaucht, wird der Streuner zu ihrem Partner, zu »Commissaire Mazan«. Denn er kann dorthin, wo Zadira keinen Zutritt hat, er hört, was niemand wissen darf, und sieht, was geheim bleiben soll.

    Autoreninfo:

    Jean Bagnol ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Nina George und Jens "Jo" Kramer.

    Die Spiegel-Bestsellerautorin George und der Journalist, Pilot und Schriftsteller Kramer sind seit 2006 verheiratet, leben in Hamburg, schreiben unter insgesamt sieben Namen und Pseudonymen und veröffentlichten bisher insgesamt 29 Solowerke (Romane, Sachbücher, Thriller, historische Romane).
    George und Kramer wurden bisher dreimal – einzeln – für den DeLiA, den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, nominiert; 2011 gewann George ihn mit dem Knaur-Roman "Die Mondspielerin".


    Meine Meinung:

    Titel: Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung

    Die 33jährige, halbalgerische Polizistin Zadira Mateo wird von der Drogenfahndung in Marseille suspendiert und nach Mazan, einem klitzekleinen Städtchen strafversetzt, in dem sie nun als einfache Polizistin zum Einsatz kommt. Niemand traut ihr und das beruht auf Gegenseitigkeit, bis sie einem schwarzen Kater Asyl gewährt. Doch wer braucht hier schon Polizei, in diesem Kaff passiert doch nichts außer dass kleine Kätzchen von alten Damen gesucht werden. Doch da täuscht sich die frischgebackene Kleinstadtpolizistin, denn in dem Garten eines herrschaftlichen Hauses taucht eine Frauenleiche auf und alle Zeichen stehen für Mord. Die Ermittlung des Falls ist alles andere als einfach, denn immer wieder werden Zadira Steine in den Weg gelegt und ganz plötzlich ist sie selbst im Visier des Täters. Oder etwa nicht?

    Das Autorenehepaar Nina George und Jo Kramer, die sich hinter dem Pseudonym Jean Bagnol verbergen, haben hier ein ganz besonderes Ermittlerduo geschaffen, denn sowohl Kater als auch Polizistin begeben sich auf Spurensuche und machen ihre Entdeckungen. Nur gemeinsam kommen sie dem Täter immer näher.

    Sehr gelungen an diesem Krimi fand ich, dass aus unterschiedlichen Perspektiven das Geschehen beleuchtet wird, denn mal begleitet der Leser die Polizistin, mal den ermittelnden Kater, mal das Opfer und auch dem Täter schaut man bei seinem Handeln über die Schulter.

    Zahlreiche Wendungen sorgen dafür, dass man sich als Leser nie sicher ist, wer denn nun der Mörder ist, man tappt von einer Falle in die nächste und die Auflösung war zumindest für mich eine gelungene Überraschung.

    Zudem bietet der Kriminalroman nicht nur jede Menge Spannung, sondern auch teils ganz lustige Momente, bei denen man ordentlich schmunzeln kann.

    Der Auftakt einer hoffentlich langen Krimireihe, bei der ich nur zu gern auch den nächsten Band lesen würde.

    Fazit: Spannende Unterhaltung mit jeder Menge Witz und Charme. Hier hat man Spaß beim Lesen und ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen!


    Bewertung: 5/5 Sternen, gern auch mehr, denn das Buch war wirklich klasse!

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    Nr. 2: "Frostblüte" von Zoë Marriott

    Auf dieses Buch bin ich bei Vorablesen aufmerksam geworden, habe es da aber leider nicht gewonnen. Kurze Zeit später wurde es dann auf Lovelybooks vorgestellt, wo ich es dann gewonnen habe und an der dortigen Leserunde (ohne Autorenbeteiligung) teilgenommen habe. Das Buch habe ich am 04.11.2013 ausgelesen.

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Carlsen (2. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551312702
  • ISBN-13: 978-3551312709

  • Inhaltsangabe:

    Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und Verschlingen – voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen und zarter, bittersüßer Liebe


    Meine Meinung:

    Titel: Der Wolf wird immer in mir sein...


    "Frostblüte" erzählt die bewegende Geschichte der 17 Jährigen Frost. Sie, die eigentlich Saram heißt hatte es von jeher nicht leicht, musste sie doch ohne ihren Vater und mit einer verrohten Mutter aufwachsen. Doch das ist nicht alles, denn Frost trägt ein Geheimnis in sich, dass sie nicht kontrollieren kann, denn sie trägt den Wolfsdämon in sich. Sobald Frost sich verletzt und ihr Blut fließt, bricht der Wolf aus ihr hervor und wütet ohne Rücksicht auf Verluste um sich. Doch dann tritt ein besonderer Mann in Frosts Leben und plötzlich ist alles anders. Wird sie ihren inneren Dämon bezwingen können? Kann sie wirklich und wahrhaftig lieben?

    An dieses Erstlingswerk bin ich ohne jedwede Erwartungen heran gegangen und wurde mit einer zauberhaften Geschichte belohnt, denn der Leser erfährt nicht nur viel über Frost, sondern lernt vor allem wie man seine inneren Ängste überwinden kann und so zu dem Menschen werden kann, der man eigentlich ist.

    Die Autorin hat eine sehr angenehme Schreibe, der man leicht folgen kann. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der einen nicht aufhören lässt zu lesen. Man begleitet Frost nicht nur in der Gegenwart, sondern erfährt auch viel aus ihrer Kindheit und was sie alles erleiden musste.

    Mir persönlich haben besonders die mystischen Elemente in dem Buch gefallen und das auch die Liebe, wie erhofft, nicht zu kurz kam.

    Fazit: Ein tolles Jugendbuch, das so viel zu bieten hat. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, ein Buch, das man gelesen haben sollte. Klasse!


    Bewertung 5/5 Sternen

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    Nr. 1: "Gelöscht" von Teri Terry


    Dieses Buch wurde bei Vorablesen vorgestellt und die LP hatte mich sofort gefangen genommen. Leider ging ich bei der Verlosung leer aus, aber meine Onleihe hatte das Buch dann kurze Zeit später im Angebot, so dass ich es als eBook lesen konnte. Das Buch habe ich am 02.11.2013 ausgelesen.

  • Gebundene Ausgabe: 431 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 364961183X
  • ISBN-13: 978-3649611837

  • Inhaltsangabe:

    Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern?
    Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?


    Meine Meinung:

    Titel: Solider erster Band einer Reihe

    Wir befinden uns in England im Jahre 2054 und lernen Kyla, 16jährig und ein sogenannter Slater kennen. Doch was genau ist ein Slater? Ein Slater ist eine jugendliche Person, die in der Vergangenheit etwas Schlimmes angestellt hat. In der Zukunft, sprich in Kylas Welt, bekommt dieser Jugendliche eine zweite Chance, indem man ihm ein Levo verpasst und all seine Erinnerungen an früher löscht. Das Levo sorgt dafür, dass diese Person nur noch glücklich sein darf, ist sie es nicht, geht es der Person schlecht und ändert diese an ihrem Zustand nichts, so muss sie sterben. Doch sind wirklich alle Slater einmal böse gewesen? Warum fühlt sich Kyla völlig anders als all die anderen mit ihren Levos und hat scheinbar doch Erinnerungen an vergangene Zeiten? Kann man das System manipulieren und der Regierung und ihren Lordern entfliehen?

    Die Autorin, mit dem recht ungewöhnlichen Namen Teri Terry, erschafft mit ihrem Debüt eine Welt, die wir so zuvor noch nicht kennenlernen durften. Als Leser wird man langsam in diese sonderbare, zukünftige Welt eingeführt und erst im Laufe der Geschichte lernt man diesen Kosmos immer besser und allumfassend kennen.

    Frau Terry hat eine sehr angenehme Art zu schreiben, kann man dem Beschriebenen doch sehr leicht folgen und wir Kapitel für Kapitel immer neugieriger auf diese faszinierende Geschichte, ein wahrer Pageturner.

    Für mich war dieser erste Band ein guter Einstieg in eine nicht allzu ferne Zukunft. Die geschilderte Realität konnte man sich gut vorstellen und erschien auch durchaus realistisch.

    Kyla als Protagonistin wächst einem immer mehr ans Herz und man wünscht ihr nur allzu gern, dass sie dem System entkommen kann.

    Fazit: Ein gutes Jugendbuch, welches zu fesseln weiß und wo man nicht aufhören mag zu lesen. Hierfür spreche ich nur zu gern eine Leseempfehlung aus!


    Bewertung: 4/5 Sternen

    P.S.: Der Nachfolgeband "Zersplittert" erscheint übrigens am 15.01.2014.

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